19-07-2019

In Erwartung von Inside 2019 hier die „Instagram-friendly“ Innendesigns aus der ganzen Welt

BIG – Bjarke Ingels Group, Büro Ole Scheeren, ONG&ONG, One Bite Design Studio,

Julian Faulhaber, Rasmus Hjortshoij, Yunpu Cai, Stirling Elmendorf, Trevor Mein,

Amsterdam, Guangzhou, China, New York, USA, Kopenhagen, Dänemark,

Bibliotheken, Bar, Gaststätten, Residenzen,

Award, Interior Design,

Ankündigung der Finalisten von Inside, des World Festival of Interiors, das vom 4. bis zum 6. Dezember 2019 in Amsterdam stattfinden wird, gleichzeitig mit dem World Architecture Festival. Beim Betrachten der Finalisten ergibt sich eine wichtige Überlegung zur Rolle, die Instagram im Projekt eines Innendesigns spielt.



In Erwartung von Inside 2019 hier die „Instagram-friendly“ Innendesigns aus der ganzen Welt

Wenn man die Finalisten der zwölften Ausgabe von INSIDE, dem World Festival of Interiors anschaut, wird man wie geblendet von all dem wunderbaren Innendesign: Die Arbeiten erscheinen wie eine Herausforderung an die Schwerkraft und die Eigenschaften, die den traditionellen Materialien innewohnen. Oder sie verstehen es, die unendlichen Möglichkeiten der Hochtechnologien und der neuartigen Materialien voll zu nutzen. Über allem herrscht allerdings das Bewusstsein, sich vor Innenräumen zu befinden, die naturgemäß oder dank der Fähigkeiten der beteiligten Fotografen extrem fotogen oder, um es mit einem Modewort zu sagen, „Instagram-friendly“ sind.
Diese Feststellung enthält kein negatives Urteil, sondern betrachtet einen Aspekt, der sich heute der Absicht der Architekten aufzwingt und von dem der virale Erfolgeines für die Öffentlichkeit bestimmten Geschäftslokals oder Kulturraums abhängen kann.

Die zwölfte Ausgabe von INSIDE, World Festival of Interiors, findet vom 4. bis zum 6. Dezember 2019 in Amsterdam statt, gleichzeitig mit dem World Architecture Festival.
Die aus Architekten, Interior Designern und Journalisten des Sektors zusammengesetzte Jury (u.a. Johan Carlsson von Jac Studios, Annabel Kassar von AKK, James Grose von BVN und Weng Shanwei von AN Design) hat die Projekte ausgewählt, die in jeder Kategorie die Finalisten sein werden. Eine schwierige Auswahl, bei der sich sowohl maßgebende internationale Büros als auch junge Architekten hervortaten, unter anderen: BIG-Bjarke Ingels Group, Woods Bagot, Universal Design Studio, Buro Ole Scheeren, E Studio, KTX archiLAB, ONG&ONG, Snuper Design, Koichi Takada Architects usw. Am Festival werden die Finalisten ihre Arbeiten direkt den Jurymitgliedern vorstellen, die die Sieger der neun vorgesehenen Kategorienpreise küren werden. An der Abschlussfeier am 6. Dezember werden sie den absoluten Sieger verkünden, den „World Interior of the Year“.

Beim Durchsehen der Finalistenliste der einzelnen Kategorien entdecken wir interessante Neuigkeiten und Trends des Innendesigns. Die Kategorie „Bars & Restaurants“ zum Beispiel stellt die Lokale einiger der berühmtesten Köche der Welt zusammen mit “innovativen” Projekten vor, bei denen das Experimentieren mit dem Concept als solchem verbunden ist. Das Restaurant Noma in Kopenhagen von BIG Bjarke Ingels Group verleiht der Wiederentdeckung aller einheimischen natürlichen Zutaten, Zubereitungs- und Konservierungsmethoden, die der neuen nordischen Küche (ny nordiske køkken) des berühmten Kochs René Redzepi zugrunde liegen, ein architektonisches Kleid. Das Lokal ist ein kleines kulinarisches Gartendorf: Es besteht aus verschiedenen Gebäuden mit Innenräumen aus Holz und großen Fenstern, die die Gäste direkt und konstant zur natürlichen Umgebung in Beziehung setzen.

In derselben Kategorie ist auch “Stage” Finalist, das Concept, welches das Büro Buro Ole Scheeren für die hochwertige Fast-Food-Kette der Gruppe Dean & DeLuca erarbeitet hat. Die Architekten haben einen Küchenblock aus Corian und Stahl zur Essenszubereitung entworfen, wo mithilfe von Lichtspielen und innovativen Lösungen zum Präsentieren der Gerichte die mit der Küche verbundene Gestik und Theatralik hervorgehoben wird.

Schließlich gibt es auch Projekte zur Erprobung neuer Concepts, zum Beispiel das Meow Restaurant von E Studio in Guangzhou, China - es fügte kleine, auf verschiedenen Höhen befindliche Räume ins Innendesign ein, die sich am Verhalten der Katzen inspirieren - oder das Karavanstop Café am internationalen Flughafen von Hong Kong. Das Projekt des One Bite Design Studio konzentriert sich auf die Beziehung zu den sozialen Medien. Sie wird durch das Einfügen von Elementen zum Instagrammieren hergestellt (die ikonische Decke, die eine Abstraktion der Stadttopografie darstellt, oder die große Wand mit Logo).

(Agnese Bifulco)

Images courtesy of INSIDE https://www.insidefestival.com/


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