Ein Jahr nach dem unerwarteten Tod von Zaha Hadid am 31. März 2016 hier ein Überblick der Werke einer der kontroversen Persönlichkeiten der Gegenwartsarchitektur. Die erste Frau, die mit dem Pritzker und der Royal Gold Medal RIBA ausgezeichnet wurde. Ihre avantgardistischen Architekturen bildhauerischer Schönheit, geliebt und gehasst, sind das wertvolle Erbe, das sie den kommenden Generationen hinterlässt.



Ein Jahr ohne Zaha Hadid, das Erbe der Architektin

Vor einem Jahr, am 31. März 2016 ist Zaha Hadid, die 1950 inBaghdad geborene Architektin, die dann britische Staatsbürgerin wurde, vorzeitig an einem Herzinfarkt gestorben. Mit ihrem persönlichen Stil und der Anwendung innovativer Technologien in der Architektur war Frau Zaha Hadid eine kontroverse Figur der Gegenwartsarchitektur. Ihre Werke wurden als Beispiele kontextfremden und teuren Bauens beschimpft, aber auch als Ergebnis der fortschrittlichsten Technologien geachtet, Resultat der Forschungen bezüglich der Fluidität der Räume und Ausdruck eines persönlichen Stils, der weder Nutzer noch Architekturkritiker kalt gelassen hat. Ihr vorzeitiges Ableben hat die Architekturwelt einer der bedeutendsten Vertreter und ganz sicher einer der charismatischsten weiblichen Figuren der Gegenwartsarchitektur beraubt.

Ihre berufliche Karriere war von zahlreichen internationalen Auszeichnungen begleitet. Rekorde, die nicht mehr erreicht werden können, da muss man nur daran denken, dass Zaha Hadid die erste Frau war, die den Pritzker-Preis 2004 erhielt sowie die Royal Gold Medal des RIBA im Februar 2016. Wir erinnern hier an einige ihrer Werke, wie die Vitra Fire Station in Weil Am Rhein, Deutschland (1993), die ihr zu internationaler Anerkennung verhalf, dann das MAXXI: Landesmuseum der Künste des 21. Jahrhunderts in Rom (2009) mit dem Sie den ersten Riba Stirling Prize 2010 gewann. Hier noch weitere Werke, die wir auf den Seiten von Floornature und Livegreenblog besprochen haben, von der Evelyn Grace Academy, Gewinner des Riba Stirling Prize 2011, zum Opernhaus von Guangzhou in China (2010), hin zum Aquatics Center von London für die Olympischen Sommerspiele 2012 (2011), und natürlich das Aliyev Heydar Center in Baku (2013). Zu den Werken aus dem Jahr 2015 gehört das Messner Mountain Museum Corones in Italien, das Investcorp Building Sitz des Middle East Centre des St Antony’s College - Oxford University und in Moskau das Dominion Office Building. 2016 wurde das Schifffahrtsterminal von Salerno – Italien fertig, das Port House als neues Direktionszentrum des Hafens von Antwerpen in Belgien, The Winton Gallery, die neue Galerie für Mathematik des Science Museum in London. Im Bau ist derzeit der WolkenkratzerLeeza Soho in Peking.

(Agnese Bifulco)

Images courtesy of Zaha Hadid Architects www.zaha-hadid.com

Zaha Hadid portrait by Brigitte Lacombe
Vitra Fire Station, Weil am Rhein, Germany photo by Christian Richters
Serpentine Sackler Gallery, London photo by Luke Hayes
Guangzhou Opera House, Guangzhou photo by Virgile Simon Bertrand
Galaxy Soho Beijing, photo by Hufton+Crow
MAXXI Museum of XXI Century Art, Rome: photo by Iwan Baan, Richard Bryant
London Aquatics Centre, photo by Hufton+Crow
Heydar Aliyev Center, Baku photo by Hufton+Crow, Iwan Baan
Messner Mountain Museum Corones photo by Inexhibit
Salerno Maritime Terminal photo by Hélène Binet
Port House Antwerp photo by Hufton+Crow
Mathematics: The Winton Gallery photo by Luke Hayes
Leeza Soho, renders by MIR


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