02-07-2021

Waterloo City Farm, ein Projekt von Feilden Fowles aus Holz und Blech

Feilden Fowles Architects,

David Grandorge, Peter Cook,

London,

Architektur und Kultur, Buros, Öffentliche Gebäude, Studio,

Holz, Metall,

Die Waterloo City Farm im Zentrum Londons ist ein Ort, an dem Büroarbeit, Ackerbau und Viehzucht mit Schulbildung kombiniert werden.



Waterloo City Farm, ein Projekt von Feilden Fowles aus Holz und Blech
Mit einer Holzscheune haben Feilden Fowles Architekten den Masterplan für die Waterloo City Farm in London fertiggestellt, ein Projekt, das ganz aus Holz und Blech besteht.
. Das lange, schmale, 1630 Quadratmeter große Grundstück war vernachlässigt, südlich der Westminister Bridge und im Besitz des Guy’s and St. Thomas’ Hospital. So entstand aus dem Zusammenschluss dreier Parteien, nämlich Jamie’s Farm, Oasis Waterloo und den Architekten Feilden Fowles, ein Plan mit verschiedenen Umgebungen, in denen sie ihre jeweiligen Ziele entwickeln können, von denen einige gemeinsam sind, nämlich: ein Schwerpunkt auf Schulbildung und ein Ort für Arbeit und Praxis.
Zu diesem Zweck baute Feilden Fowles zusätzlich zu dem eigenen Büros eine Scheune, ein Gewächshaus und eine Außenküche, die durch einen vereinheitlichenden Weg in der Mitte zwischen den Tiergehegen bereichert wurde. Es ist ein architektonisches Ensemble, das von einer sehr einfachen, kostengünstigen Bausprache zusammengehalten wird, die auch dank der einfachen Demontage und Neupositionierung bei Bedarf neu interpretiert werden kann.
Die Büros der Architekten erscheinen als großes Rechteck mit einem gerippten Holzdach mit einer einzigen Schräge, die in einer Reihe von Fenstern am First endet, um die Innenräume zu beleuchten. Die Wände und das Dach bestehen aus unauffälligen Sandwichpaneelen, die mit lackiertem Bitumen-Wellblech verkleidet sind.
Die Scheune hingegen ist ganz aus Holz und hat eine dreischiffige Struktur: Das zentrale Schiff hat einen rhomboiden Dachstuhl, während die beiden Seitenschiffe die absteigende Fortsetzung der Stellplätze sind. So sieht es von außen wie ein klassisches Gebäude mit Satteldach aus, aber im Inneren schafft die bauliche Überraschung eine unerwartete räumliche Gliederung. Dies wird durch die Textur der Außenwände aus unbehandelten englischen Tannenlatten akzentuiert, die in einem geometrischen Muster verlegt sind, das den Wunsch zeigt, der gesamten Struktur einen ikonischen Wert zu verleihen. Und das gelingt, um die Wahrheit zu sagen, mit Eleganz, Kostenkontrolle und ohne banal zu sein.




Fabrizio Orsini




Architects: Feilden Fowles
Structural Engineer: Peter Laidler, Structure Workshop (studio and farm)
Landscape Design: Dan Pearson Studio (courtyard garden)
Building Contractor: Animal pens: Nick Dowling; Barn - timber frame and east gable: Timber Workshop; Cladding and classroom: Mansel Land; Studio: timber frame: Timber Workshop; Cladding and fit out: Miles Builders.
Lighting Design: Education barn: Re-Lit (of Michael Grubb Studio)
Address: Farm and education barn: 18 Carlisle Lane, London, SE1 7LG Studio: 8 Royal Street, London, SE1 7LL
Clients: Oasis Waterloo Hub, Jamie’s Farm
Size: Farm: 1,630 sq m; Studio: 135 sq m; Annex: 18 sq m; Barn: 290 sq m; Pens: 115 sq m
Construction value: Total: £343,000, Studio: £180,000; Annex: £23,000; Barn: £143,000; Pens: £20,000
Photography: © David Grandorge, © Peter Cook

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