02-03-2018

Mario Cucinella in SpazioFMG für The Architects Series

Mario Cucinella Architects MCA,

Mauro Consilvio,

Venedig, Italien, Mailand,

Biennale di Venezia, Messen,

Ausstellung, Iris Ceramica Group, Veranstaltung, SpazioFMGperl'Architettura,

Der Architekt Mario Cucinella hat im SpazioFMG, der Mailänder Galerie von Iris Ceramica und FMG Fabbrica Marmi e Graniti The Architects Series eröffnet und von Arcipelago Italia gesprochen, dem Projekt für den Pavillon Italien auf der 16. Internationalen Architekturausstellung der Biennale von Venedig.



Mario Cucinella in SpazioFMG für The Architects Series

Netflix-Manie, die Leidenschaft für TV-Serien – das gilt auch für die Welt der Architektur: The Architects Series ist das neue Format unter der Leitung von The Plan für SpazioFMGperl'Architettura, die Galerie und Showroom der Marken Iris Ceramica und FMG Fabbrica Marmi e Graniti der Holding Iris Ceramica Group.
Mit einer erneuerten Gestaltung hat SpazioFMG am 22. Februar den ersten Termin mit The Architects Series mit “A documentary on: MC A” eröffnet. Ein Kurzfilm über das Büro MC A Architects und dessen Gründer, den Architekten Mario Cucinella, Kurator des Pavillons Italien auf der Biennale von Venedig 2018.
Das Video hat das Publikum von SpazioFMG in das Büro des Architekten Mario Cucinella gebracht, also hinter die Kulissen der Gestaltung, um zu entdecken, wie eine Architektur vom Konzept bis zur Realisierung entsteht.
Nach der Vorführung gab es ein Gespräch zwischen dem ArchitektMario Cucinella und Nicola Leonardi, dem Direktor von The Plan unter dem Titel “MC A Empatia Creativa - Progetti recenti e Arcipelago Italia alla 16a Biennale di Architettura 2018” (MCA Kreative Empathie – Neuere Projekte und Arcipelago Italia auf der 16. Architekturbiennale 2018).
Wenige Tage vor der Pressekonferenz von Arcipelago Italia, das Projekt, das im Pavillon Italien der 16. Internationalen Architekturausstellung von Venedig zu sehen sein wird, war es unvermeidlich, dass die Aufmerksamkeit des Publikums von diesem faszinierenden Thema gebannt war und der Möglichkeit, dessen Genesis direkt aus den Worten des Kurators zu erfahren.

Die Architektur als Mittel einer Neulancierung der italienischen Gebiete ist das Schlüsselkonzept, auf dem das Projekt Arcipelago Italia beruht. Über 500 Projekte haben an dem landesweiten Aufruf des Kurators, des Architekten Mario Cucinella, teilgenommen. Die präsentierten Projekte haben den Zustand der Gegenwartsarchitektur in den italienischen Regionen gezeigt – mit einem klaren Vorsprung der privaten Wohnungsbauprojekte. Das Kuratorenteam hat rund sechzig kleine Projekte ausgewählt, die nicht nur für die gute Praxis der Architektur stellvertretend sind, sondern auch den Dialog mit der Geschichte der Orte betonen.
Cucinella hat erzählt, dass die lange Reise in den Ebenen, Wäldern und Dörfern Italiens das Bild eines deutlich zwischen Nord und Süd getrennten Gebiets aufgezeigt hat, mit einem Süden, wo man die Problematik Süditaliens in der Art der eingereichten Projekte sieht, die deutlich zeigen, wie wenig in die öffentlichen Strukturen und Räume investiert wird.

Im Pavillon Italien werden auch fünf Projekte präsentiert, die in fünf verschiedenen Gegenden Italiens realisiert wurden und die zeigen, wie die Architektur zu einem Instrument für den Aufschwung der Gebiete werden kann. Cucinella hat sechs Architekturbüros involviert, die an fünf Projekten hybrider Bauten gearbeitet haben, fünf experimentelle Projekte, die zum Diskussionsgegenstand und Hilfestellung für lokale Verwaltungen werden können.
Die fünf Projekte, die hier zu sehen sind, zeigen ebenso viele Themen, die vom Kurator als für diese Gegenden selbst wesentlich erachtet werden. In Sizilien betrifft das Projekt Gibellina und die Sanierung des Theaters von Consagra und verbindet sich mit der Rolle der Kunst und des Kulturerbes der Stadt. Der Wiederaufbau und die Beziehung mit der Vorläufigkeit und der Permanenz findet Anwendung in Camerino, wo nach dem Erdbeben der Wiederaufbau und der Aufschwung des Gebiets wesentlich ist. Neue Räume für die Gesundheit ist das Thema in Ottana, Sardinien, in der Barbagia, wo es eine sehr langlebige Bevölkerung gibt und wo man ein Pflegemodell anbieten möchte, das zum Prototyp für das Land werden kann. Die Mobilität und die Verbindungen sowohl materiell als auch immateriell, die langsame und die schnelle Verbindung sind die Themen für Matera und die Bahnhöfe Ferrandina und Grassano. Cucinella möchte einen Prozess umkehren: die Bahnhöfe des Südens, die traditionell als Orte des “Abschieds” konzipiert sind in Orte der “Ankunft” zu verwandeln, für die Kultur, das Lernen und Experimente. Das fünfte Projekt betrifft den Wald und die Forstwirtschaft und findet ihre Anwendung in den Foreste Casentinesi einem der schönsten Wälder Italiens, der sich zwischen der Emilia Romagna und der Toskana befindet.

Der Termin mit dem Pavillon Italien ist am 26. Mai bei der Eröffnung der 16. Internationalen Architekturausstellung von Venedig. Der Kurzfilm “A documentary on: MC A” von The Architects Series kann im SpazioFMGperl'Architettura bis zum 6. April 2018 angeschaut werden.

(Agnese Bifulco)

Images courtesy of SpazioFMG, photo by Mauro Consilvio

Titel: The Architects Series - A documentary on: MC A Mario Cucinella Architects
vom 22. Februar bis zum 6. April 2018
Öffnungszeiten: Donnerstags und Freitags: 16.00 – 19.00 (mit Reservierungsmöglichkeit)
Ort: SpazioFMGperl'Architettura, Via Ambrogio da Fossano Bergognone, 27 (zona Tortona – Metro M2) - 20144 Mailand – Italien
www.spaziofmg.com


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