16-01-2017

Francisco Pardo Havre 77 Mexiko City

Francisco Pardo,

Diana Arnau,

Mexiko-Stadt, Mexiko,

Buros, Gaststätten,

Metall, Zement,

Das Projekt Havre 77 des Architekten Francisco Pardo in Zusammenarbeit mit dem Architekten Julio Amezcua in Mexiko City ist ein interessantes Beispiel für die Arbeit “im Bestand” und als Rückgewinnung von “Leerräumen” im städtischen Gefüge. Dabei gelten hier als “Leerräume” ganz oder teilweise leere Flächen, wie sie durch Katastrophen oder Krieg entstehen.



Francisco Pardo Havre 77 Mexiko City

Der Architekt Francisco Pardo hat ein interessantes Aufbau- und Sanierungsprojekt in Colonia Juárez, Mexiko City, realisiert: Havre 77.

Das Gebäude – genau wie das gesamte Stadtviertel – hat wechselhafte Schicksale erlitten. Colonia Juárez ist heute ein zentrales und lebendiges Stadtviertel und wird von Touristen besucht. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, also zu der Bauzeit des betroffenen Gebäudes, handelte es sich um eine der exklusivsten Gegenden und war Wohnsitz der reichen Bürger. Später wurde es durch revolutionäre Kämpfe und zwei Naturereignisse, den Erdbeben von 1957 und 1985 zerstört.
Das Projekt des Architekten Francisco Pardo in Zusammenarbeit mit dem Architekten Julio Amezcua dient der Rückgewinnung des Gebäudes und der Reaktivierung des urbanen Gefüges. Die Architekten bauen "eine ideale Prothese", die den zerstörten Teil ersetzt. Die Verwendung von Materialien wie Stahl und Zement markiert die neuen Elemente im Bestand, der zurückgewonnen und mit einem Hauch von Dekadenz saniert wird.
Der neue Teil konfrontiert sich mit dem alten Gebäude im oberen Teil und überragt den Bestand, der in die neue Struktur integriert wird. Der Architekt möchte das DNA des Viertels verändern. Es ist seine Absicht, die nicht genutzten Grundstücke mit Projekten zurückzugewinnen, die der sehr fragmentierten Gegend neue Ideen anbieten und auf diese Weise auch Initiativen anregen, die das Potenzial der Gemeinschaft unterstreichen, die im Stadtzentrum oft zu kurz kommt.
Das Projekt hat in der Tat auch eine soziale und humanitäre Auswirkung: im neuen Gebäude befinden sich außer Co-Working Räumen und Büros auch zwei Restaurants (ein französisches und ein japanisches).

(Agnese Bifulco)

Entwurf: Francisco Pardo Arquitecto mit Julio Amezcua
Ort: Mexiko City

Images courtesy of Francisco Pardo, photo by Diana Arnau

www.franciscopardo.mx
Facebook: @franciscopardoarquitectomx
Instagram: @franciscopardomx


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