16-09-2019

Die Gewinner des Aga Khan Award for Architecture 2019

Architecturny Desant Architectural Bureau, Saif Ul Haque Sthapati, Heneghan Peng, IDOM, X-Architects,

Ivan Petrov, Daniil Shvedov, Dylan Perrenoud, Cemal Emden, Sandro di Carlo Darsa, Chérif Tall ,

Senegal, Sharjah, VAE, Muharraq, Bahrain, Bangladesh,

Museen, Schule, Nature Center,

Veranstaltung, Preis, Aga Khan Award for Architecture,

Das Revitalisierungsprojekt von Muharraq in Bahrain, das Arcadia Education Project des Architekten Saif Ul Haque Sthapati in Bangladesch, das Palästinensische Museum von Heneganh Peng Architects, das Public Space Development Programm in der Republik Tatarstan in Russland durch Architecturny Desant Architectural Bureau, das neue Konferenzzentrum der Alioune Diop University in Senegal durch IDOM und das Wasit Wetland Centre von X-Architects in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Dies sind die sechs Gewinnerprojekte des Aga Khan Award for Architecture 2019, die sich den 1 Million Dollar Preis teilen.



Die Gewinner des Aga Khan Award for Architecture 2019

Einen “choralen Preis”, so könnte man den Aga Khan Award for Architecture nennen, weil der Award im Gegensatz zu anderen Architekturpreisen nicht nur Architekten, sondern auch Auftraggebern, Kommunen, Bauherren und Handwerkern vorbehalten ist, all jenen Persönlichkeiten, die eine wichtige Rolle bei der Fertigstellung der Arbeiten gespielt haben. Die Preise werden alle drei Jahre an einem anderen Ort vergeben und gefeiert. Am 29. August wurden in Kazan in Russland die sechs Gewinnerprojekte der Ausgabe 2019 bekannt gegeben, die von der internationalen Jury aus der Reihe der zwanzig Finalisten ausgewählt wurden. Die Jury bestand aus neun wichtigen Vertretern der internationalen Kultur und Architektur, insbesondere den Architekten: Meisa Batayneh Gründerin und Architektin von Maisam Architects & Engineers, Sir David Chipperfield Architekt und Gründer des gleichnamigen Büros, Elizabeth Diller Gründerin und Architektin von Diller Scofidio + Renfro, Kareem Ibrahim , ägyptischer Architekt und Forscher, Nondita Correa Mehrotra Architektin und Direktorin des Studios der Charles Correa Foundation; den Dozenten: Edhem Eldemvon der Boğaziçi University (Istanbul), Mona Fawaz von Issam Fares Institute of Public Policy and American University of Beirut, Ali M. Malkawi der Harvard University’s Graduate School of Design und Gründungsdirektor des Harvard Center for Green Buildings and Cities; und schließlich des anglo-ghanischen Philosophen Anthony Kwamé Appiah.
Die Juroren haben sechs sehr unterschiedliche Projekte ausgewählt, die Gewinner teilen sich den Preis mit 1 Million Dollar, hier sind sie im Detail.
Das Palästinensische Museum in Birzeit, Palästina, entworfen von Heneganh Peng Architekten. Die Jury würdigte, wie sich das Steingebäude mit einer volkstümlichen Sprache, aber modernen geometrischen Formen in einem perfekten Gleichgewicht zwischen lokalen Traditionen und Technologie in die natürliche Topographie einfügt.

Das Revitalisierungsprogramm von Muharraq in Bahrain, das zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört und Gegenstand einer Reihe von Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahmen ist. Pearling Path, Zeugnis einer Inselwirtschaft” so lautet der allgemeine Name des Programms, das die Geschichte des Perlenhandels der Stadt aufgezeigt und somit zur Verbesserung ihrer Infrastruktur sowie die Schaffung von Gemeinschafts- und Kulturräumen beigetragen hat.

Arcadia Education Project entworfen vom Architekten Saif Ul Haque Sthapati und gebaut in South Kanarchor, Bangladesch, ist eine erweiterbare und modulare Schulstruktur, die sich an die Umwelt anpasst. Eine Architektur, die sich entsprechend dem Niveau des Flusses erhebt und eine ununterbrochene Nutzung des Gebäudes das ganze Jahr über ermöglicht. Eine kostengünstige Intervention, innovativ für ihren sozialen und technischen Ansatz, unter Berücksichtigung der Umwelt, für die sie konzipiert wurde.

Das Wasit Wetland Centre, ein Zentrum für Biodiversität und Umweltbildung, das von X-Architekten entworfen und in Sharjah Vereinigte Arabische Emirate gebaut wurde. Ein Gemeinschaftsprojekt, das sowohl ein Beispiel für architektonische Exzellenz als auch für ein hohes ökologisches Engagement ist.

Das neue Kongresszentrum der Alioune Diop University in Senegal, entworfen vom Büro IDOM aus Bilbao, bereits auf den Seiten von Floornature vorgestellt.

Das Programm zur Entwicklung des öffentlichen Raums in der Republik Tatarstan, Russland, hat allen Tataren Räume gleicher Umweltqualität gesichert und dazu beigetragen, ihr Zugehörigkeitsgefühl zurückzugewinnen. Eine umfassende Intervention in 33 Dörfern und 42 Städten, die immer den historischen Kontext und die Identität jedes einzelnen Ortes sowie die Beteiligung kleiner lokaler Unternehmen berücksichtigt.

(Agnese Bifulco)

Images courtesy of Aga Khan Award for Architecture, credit photo:
(1-6; 11-13) © Aga Khan Trust for Culture / Cemal Emden (photographer)
(7) © Dylan Perrenoud
(8-10) © Aga Khan Trust for Culture / Sandro di Carlo Darsa (photographer)
(14-16) © Aga Khan Trust for Culture / Chérif Tall (photographer)
(17) © Ivan Petrov
(18 -19) © Daniil Shvedov


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