Goldener Löwe für die Schweiz und besondere Erwähnung für Großbritannien, für nationale Beteiligungen und für Profis Goldener Löwe für Eduardo Souto de Moura und Silberner Löwe für: Jan de Vylder, Inge Vinck, Jo Taillieu. Hier sind alle Gewinner der Architekturbiennale von Venedig.



Die Gewinner der Architekturbiennale von Venedig

Am 26. Mai hat FREESPACE, die 16. Internationale Architekturausstellung der Biennale von Venedig, kuratiert von den Architektinnen Yvonne Farrell und Shelley McNamara eröffnet. Gemäß der konsolidierten Tradition hat am ersten Tag der Öffnung für das Publikum die Preisverleihung in Ca’ Giustinian stattgefunden, dem Sitz der Biennale von Venedig. Dabei wurden sowohl die an der Ausstellung teilnehmenden Architekten als auch die Nationalstaaten geehrt, die mit einem eigenen Pavillon teilnehmen. Dazu kam dann noch der bereits verkündete Goldene Löwe für das Lebenswerk für Kenneth Frampton den der Verwaltungsrat der Biennale von Venedig unter dem Vorsitz von Paolo Baratta auf Vorschlag der Kuratorinnen verliehen hat. Die Jury bestehend aus Sofía von Ellrichshausen (Juryvorsitzende, Argentinien), Frank Barkow (USA), Kate Goodwin (Australien), Patricia Patkau (Kanada) und Pier Paolo Tamburelli (Italien), hat den Goldenen Löwen für die beste nationale Beteiligung der Schweiz vergeben für“Schweiz 240 House Tour”, und die Ehrennennung ging an Großbritannien für “Island”. Bei den Teilnahmen an der Ausstellung Freespace, Goldener Löwe für Eduardo Souto de Moura und Silberner Löwe für einen vielversprechenden jungen Ausstellungsteilnehmer an das belgische Büro Jan de Vylder, Inge Vinck, Jo Taillieu. Es wurden auch zwei Erwähnungen an Andra Matin und Rahul Mehrotra (RMA Architects) verliehen.

Schweiz: House Tour
Wie “Alice im Wunderland” finden wir uns beim Betreten des Schweizer Pavillons in einem “Wunderhaus” wieder für eine spielerische Tour durch den heimischen Raum, wie es das Schweizer Team vorgeschlagen hat. Die unterschiedlichen Maßstäbe und Proportionen sind ein Trick, um ein Nachdenken über den Raum zuhause zu reflektieren. “Für eine angenehme und involvierende architektonische Installation, die gleichzeitig die Kernfragen des Baumaßstabs des häuslichen Raums behandelt” so lautet die Begründung der Jury bei der Verleihung des Goldenen Löwen an die Schweiz für ihre Teilnahme an der Architekturbiennale von Venedig.

Kommissare: Swiss Arts Council Pro Helvetia: Marianne Burki, Sandi Paucic, Rachele Giudici Legittimo
Aussteller: Alessandro Bosshard, Li Tavor, Matthew van der Ploeg, Ani Vihervaara
Sitz: Giardini

Großbritannien - Island
Peter St John und Adam Caruso (Caruso St John Architects) Gewinner des RIBA Stirling Prize 2016 für die Newport Street Gallery in London sind die Kuratoren des Pavillons von Großbritannien, denen die Jury eine Ehrennennung verliehen hat für “einen mutigen Vorschlag, der die Leere benutzt, um einen “Freiraum” für Events und informelle Nutzungen zu schaffen”.

Kommissarin: Sarah Mann - Architecture Design Fashion British Council
Kuratoren: Caruso St John Architects, Marcus Taylor
Sitz: Giardini

Der Architekt Eduardo Souto de Moura ist der Gewinner des Goldenen Löwen als bester Teilnehmer an der 16. Ausstellung FREESPACE mit seiner Installation in den Corderie dell’Arsenale. Der portugiesische Architekt ist auch einer der zehn Architekten, die bei der Realisierung der zehn Kapellen für denPavillon des Heiligen Stuhls auf der Insel San Giorgio involviert ist. Dabei handelt es sich um die erste Teilnahme des Vatikanstaats an der Architekturbiennale von Venedig.

Der Silberne Löwe für einen vielversprechenden jungen Ausstellungsteilnehmer ging an das junge belgische Atelier architecten de vylder vinck taillieu (Jan de Vylder, Inge Vinck, Jo Taillieu) für die Installation im Zentralpavillon - Giardini, die die Jury wie folgt motivierte: “für ein selbstbewusstes Projekt, in dem Langsamkeit und Vorfreude die Architektur für eine zukünftige Aktivierung öffnen”.

(Agnese Bifulco)

16. Internationale Architekturausstellung - La Biennale di Venezia, FREESPACE
Kuratorinnen: Yvonne Farrell e Shelley McNamara.
Bildnachweis: Andrea Avezzù, Italo Rondinella, Francesco Galli
Courtesy: La Biennale di Venezia


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