16-10-2020

Eine Galerie am See aus Stahlbeton von Henning Larsen

Henning Larsen Architects,

Henning Larsen,

Videbæk Danimarca,

Architektur und Kultur, Halle, Pavillons,

Zement, Glas,

Das Arne Haugen Sørensen Museum in Dänemark ist ein Gebäude, das mit dem Videbæk-See im Dialog steht.



Eine Galerie am See aus Stahlbeton von Henning Larsen
In Videbaek ist das Arne Haugen Sørensen Museum ein Gebäude aus Stahlbeton, das über den See der Stadt hinausragt und eine einfache, aber beeindruckende Atmosphäre schafft.
In Dänemark wird das kleine Dorf Videbaek von ein paar tausend Menschen bewohnt, daher musste es für die Bewohner durch etwas gekennzeichnet sein, das es erkennbar macht und gleichzeitig die natürliche Schönheit seines Territoriums, wie z.B. den See, hervorhebt.
Henning Larsen, ursprünglich aus dem Ort stammend, schuf eine Kunstgalerie für die Werke von Arne Haugen Sørensen.
Das Gebäude, das ursprünglich als ein quadratisches einstöckiges Volumen konzipiert war, wurde einige Jahre später um eine Cafeteria erweitert. Eine Ergänzung aufgrund ihres Erfolges, da diese Stahlbetonarchitektur mit ihrer ungewöhnlichen und überhängenden Lage mit Blick auf den See Besucher und Schaulustige aus dem ganzen Land anzog.
Das Schema ist sehr einfach und unmittelbar, da es sich um ein verglastes Volumen handelt, um das herum eine Loggia mit geneigten Säulen steht, die dem Trend der Bäume folgen, in die sie eingetaucht ist. Dies ist eine formale Wahl, die auch visuell an das V von Videbaek erinnert.
Die Platten und Fundamente, auf denen es ruht, sind fest mit dem Boden verankert, aber mit einem Überhang von etwas mehr als einem Meter kragt die Architektur zum See aus und vermittelt das Gefühl, zu schweben. Die Fassaden sind vollständig weiß verputzt, während in den wenigen Innenwänden und Böden der Sichtbeton viel präsenter ist.
Die Beleuchtung hingegen wird sorgfältig gesteuert und schafft zwei unterschiedliche Visionen des Volumens: die erste lässt die Galerie tagsüber hervorstechen, die zweite tarnt sie nachts mit den Bäumen des Waldes, der sie umgibt. Insbesondere in diesem Fall erscheint sie nicht mehr als das weiße, geradlinige und erkennbare Volumen des Tages, sondern als eine hinterleuchtete, opake Silhouette, in der der verglaste Körper vorherrscht, wenn auch vom Wald der Betonpfeiler verdeckt.


Fabrizio Orsini


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