12-06-2020

Stahlpavillon mit Vierendeel-Trägern in Tilburg von CIVIC

Civic Architects,

Stijn Bollaert,

Tilburg, Paesi Bassi,

Gaststätten, Pavillons,

Holz, Metall,

Ein Pavillon aus Stahl und Holz, der von CIVIC-Architekten entworfen wurde, steht auf dem alten Getreidepier in Tilburg, Holland.



Stahlpavillon mit Vierendeel-Trägern in Tilburg von CIVIC
In Tilburg in den Niederlanden wurde ein Pavillon aus Stahl und Holz von CIVIC architects gebaut, dessen Vierendeelbalken das interessanteste architektonische Merkmal sind.
Das Ziel der Architekten war es, einen Anziehungspunkt für den alten Stadtpier zu entwerfen, so dass er zu einem wichtigen ikonischen Wahrzeichen wird. Um den Menschen das Ankommen und Verweilen zu ermöglichen, wurde daher ein Erfrischungsbereich in den Pavillon integriert, der auch als angenehme Ruhezone dient. Darüber hinaus haben die Architekten eine Panorama-Dachterrasse geschaffen, einen ungewöhnlichen Aussichtspunkt auf den Pier, der über eine große, luftige Treppe leicht zu erreichen ist. Kurz gesagt, dieser einzigartige Pavillon bietet interessante Aussichten und mehr, da man während der häufigen Regentage unter seinem Vordach Schutz finden kann.
Um ein solches architektonisches Ergebnis zu erzielen, hat sich das Büro CIVIC strukturell auf Stahl konzentriert, um sowohl Leichtigkeit als auch Leistung zu erreichen. In der Tat sind die Stützpunkte am Boden auf ein Minimum reduziert, wodurch die kühne horizontale Entwicklung der Dachkonstruktion betont wird.
Statisch gesehen besteht die Idee des Projekts aus acht Stahlpfeilern, die in das kleine Glasvolumen integriert sind, das das Restaurant auf einer Seite des Piers beherbergt, und einem neunten in der Ecke der Terrasse mit Blick auf das Meer. Zusätzlich zu diesen wurde die zehnte, gut getarnte, auf der ersten Stufe der Bodenverbindung der Treppe platziert, so dass die letzte Ecke des Daches mit anmutiger Impertinenz frei schweben kann. All dies ermöglicht es denjenigen, die sich dem Pavillon nähern, die gesamte Kraft seiner Gestaltung zu erfassen.
Ein Spiel von visueller Leichtigkeit, das durch die Verwendung von Trägern ermöglicht wurde, die aus zwei horizontalen Platten bestehen, die durch einen vertikalen Kern verbunden sind, der seinerseits vertikal durch eine Reihe von auf 45 Grad verschweißten L-Profilen versteift ist. Letztere, die sich genau auf dem Kern der Struktur befinden, bilden ein statisches System, das einem Vierendeelbalken ähnelt. Andererseits könnten sie jedoch aus architektonischer Sicht als klassische Metopen erscheinen, die sich mit Triglyphen abwechseln
Alles wird schließlich mit einer Planke aus Holzbohlen abgedeckt, als Erinnerung an die Schiffe, die einst genau an dieser Stelle anlegten, um Getreide zu handeln, während jetzt nur noch Vergnügungsschiffe dort anlegen.




Fabrizio Orsini




Client: Literary funds the Nederlands and Flanders
Project details:
Surface: 2.300 m2
Name: Piushaven Harbour Pavilion
Program: literary salon, theatre 100p, book expo, virtual reality pavilion, bookshop, café
Location: Hopliedenkade, Tilburg (NL)
Program: Restaurant, Elevated public deck, terras, boat jetty
Design & cošrdination: CIVIC & MATTERS, The Cloud Collective
FloorSize: 260 m2
Design team: Gert Kwekkeboom, Joris Lipsch, Sem Holweg, Floriane Pic, Angela Solis,
Commission: Full Commission: SD, DD, CDs, CA
Fernanda Romeu, Joeri Sowka, Camillo Oliveira
Period: November 2015 - December 2017
Guest in design team: Thorsten Schneider
Client: Orion Projectontwikkeling, The City of Tilburg
Advisers: Arup, Electronica, Fiction Factory
Contractor: Uniplan gmbh
Team:
Bright urban Futures: Gerjan Streng
Drawings: Civic Architects
Team Architects: Jan Lebbink, Rick ten Doeschate, Ingrid van der Heijden, Gert Kwekkeboom, Fernanda Romeu, Angela Solis, Niels Boswinkel, Helena Moreno.

Partners: Archimedes Bouwadvies, BAM Bouw en Techniek
Photography: Stijn Bollaert

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