04-10-2018

Sergei Tchoban gewinnt den European Prize for Architecture 2018

Sergei Tchoban, Tchoban Voss Architekten,

Claus Graubner, Roland Halbe, Lichtschwaermer-Christo Libuda, Wolfgang Reiher, Dmitry Chebanenko, Aleksey Naroditsky,

Athen, Griechenland,

Expo,

Preis,

Am 28. September wurde in Athen, dem Geburtsort der westlichen Architektur, der Europäische Preis für Architektur an den russischen Architekten Sergej Tchoban verliehen.



Sergei Tchoban gewinnt den European Prize for Architecture 2018

The European Centre for Architecture Art Design and Urban Studies und The Chicago Athenaeum: Museum of Architecture and Design haben dem russisch-deutschen Architekten Sergei Tchoban im Rahmen einer Gala am 28. September in Athen, dem Geburtsort der westlichen Architektur, den European Prize for Architecture 2018 verliehen.
Der European Prize for Architecture ist kein "Preis für das Lebenswerk", sondern möchte neue Anregungen für eine umfassende Überlegung zur Gestaltung der Gebäude im Einklang mit dem urbanen und natürlichen Ambiente geben, in dem sie errichtet werden. Der Preis geht an europäische Architekten. Die Vorgänger von Sergei Tchoban sind die Architekten Bjarke Ingels (Dänemark), Graft Architects (Deutschland), TYIN Architects (Norwegen), Marco Casagrande (Finnland), Alessandro Mendini (Italien), Santiago Calatrava (Spanien/Schweiz), LAVA Laboratory for Visionary Architecture (Deutschland), Manuelle Gautrand (Frankreich).

Die Jury zeichnete Sergei Tchoban "für seine kraftvollen Projekte und seine einzigartige Designvision" aus. Dem als "visionär" bezeichneten Architekten wurde seine große Fähigkeit anerkannt, zeitgenössische und nachhaltige Bauweisen mit einer großen und unendlichen Vielfalt an Formen, Oberflächen, Farben und Poesie zu kombinieren, aus denen Gebäude entstehen, die "internationale Ikonen, komplex, rätselhaft, provokativ und tief künstlerisch" sind. Arbeiten mit einem komplexen kulturellen Inhalt, die von Geschäftshäusern, Büros, religiösen Gebäuden bis Kulturzentren usw. reichen.
Die Jury lobte auch Tchobans große zeichnerische Fähigkeiten. Die emotionale Aufladung seiner Zeichnungen ruft den ästhetischen Sinn der Werke von Boullée und Ledoux in Verbindung mit der revolutionären Energie russischer Konstruktivisten hervor, auch wenn die Definition seiner zeichnerischen Werke reduzierend wirken mag. Der Architekt verwendet verschiedene Materialien, von Aquarell bis Holzkohle, von Rotstift bis Pastell, wie das Publikum von SpazioFMGperl'Architettura, der Ausstellungsgalerie der Iris Ceramica Group, anlässlich der Ausstellung "REALTÀ E FANTASIA | Postkarten aus Italien" im Sommer 2015 bewundern konnte.

Christian Narkiewicz-Laine,, Präsident und CEO des Chicago Athenaeum, betonte, dass der russisch-deutsche Architekt Sergei Tchoban zwar stark an der Gestaltung neuer Architekturen interessiert ist, aber in seinen Werken die große Leidenschaft für den historischen Bau und die traditionellen europäischen Städte spürbar ist. Er hat auch die Fähigkeit von Tchoban erkannt, einen anregenden Dialog zwischen Kunst und Architektur zu schaffen, mit einem sehr seltenen und anregenden Zugang zur Disziplin.
Unter den neuesten und bekanntesten Projekten des Architekten Sergei Tchoban und seines Büros: der Federation Tower in Moskau, das DomAquarée CityQuartier in Berlin (mit Evgeny Gerasimov and Partners und SPEECH); der Water Sports Palace, Kazan; das Cubix Cinema, Berlin; das Museum for architectural drawing, Berlin (mit SPEECH), der russische Pavillon für die Expo Milano 2015.

(Agnese Bifulco)

Bildunterschriften
01 Music- & Lifestyle Hotel nhow, 2010, Berlin. Photograph by Wolfgang Reiher
02 Russian Pavilion at the Venice Architecture Biennale designed by SPEECH Techoban_Kuznetsov (Sergei Tchoban, Sergey Kuznetsov, Marina Kuznetskaya, Agniya Sterligova)
03 Sergei-Tchoban_Photograph by Lichtschwaermer-ChristoLibuda
04 Architectural capriccio, Piazza Venezia in Rome or- Two worlds No. 1 _ Film Stage Project Design, 2013. Pen, Indian Ink, Watercolor, Pencil on Paper
05 Architectural Capriccio, Piazza Venezia or Two Worlds No. 2 for Film Stage Design Project, St. Petersburg, 2013. Pen, Brush, Indian Ink, Watercolor on Watercolor Papter, 500 x 700 mm
06 Coca Cola Headquarters, 2013, Berlin. Photograph by Claus Graubner
07 Federation Complex, 2017, Moscow. Photograph by Aleksey Naroditsky
08 Future Bridges III, 2014. Indian Ink, Sepia and Watercolor on Paper. 407 x 602 mm
09 Museum for Architectural Drawing, 2013, Berlin. Photograph by Roland Halbe
10 Museum for Rural Labour, 2015, Zvizzhi. Photograph by Dmitry Chebanenko
11 Reeling Monuments (from the Series "Totalitarianism and Architecture"), 2017. Pastel on Paper, 97 x 77 x 2,8cm

Images courtesy of The European Centre for Architecture Art Design and Urban Studies and The Chicago Athenaeum: Museum of Architecture and Design www.europeanarch.eu


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