08-05-2017

Piuarch urbane Landmarke für das Einkaufszentrum von Arezzo

Piuarch (Francesco Fresa, Germán Fuenmayor, Gino Garbellini e Monica Tricario),

Einkaufszentren, Geschaft,

Sanierungs,

Die Fassade des neuen Einkaufszentrums Centro*Arezzo Coop.fi, ist das Schlüsselelement des Sanierungsprojekts von Piuarch. Das Muster, dem der Entwurf zu Grunde liegt und das zum Kennzeichen der Architektur wird, entstammt aus der Zerlegung des Coop-Logos.



Piuarch urbane Landmarke für das Einkaufszentrum von Arezzo

Ein komplexes Projekt versteckt sich hinter der Fassade des neuen Centro*Arezzo. Die Fassade wird zum Schlüsselelement des Sanierungsprojekts von Piuarch für diese Gebäudeanlage, die Ende der 1980er Jahre entstanden ist. Die Entscheidungen der Architekten wollen ein neues Konzept definieren, das sich auf die Einkaufszentren der Gegenwart ausdehnen lässt. Die Absicht ist es, anhand des Projekts eine mögliche Antwort auf die Probleme der "Nicht-Orte" gemäß der Definition des französischen Anthropologen Marc Augé zu geben.

Die Sanierungsarbeiten haben ohne jegliche Unterbrechung der Aktivität des Einkaufszentrums stattgefunden und dabei eine komplette Neudefinition – sowohl bezogen auf die Ästhetik als auch die Funktion – der Innen- und Außenräume betroffen. Es wurden neue Bereiche, wie ein interner Platz zum Verweilen der Menschen geschaffen, aber auch die Beschilderung und die koordinierte Architektursprache wurden erneuert.
Concept des Projekts ist das Logo Coop, nach dem Entwurf von Albe Steiner im Jahr 1963 und im Jahr 1985 von Bob Noorda neu interpretiert. Piuarch zerlegt das Logo und verwendet dessen Schlüsselelemente: Den Kreis und das durchgehende Band, mit denen die visuelle Identität des Projekts definiert wird. Die Fassade, eine Oberfläche von insgesamt 2500 Quadratmetern, wirkt, als bestünde sie aus zwei Bändern: Das untere ist ein durchgehendes Band, ein Unterbau, der in den Farben an die typische Terrakotta von Arezzo erinnert. Der obere Teil ist Weiß und wird von Löchern unterschiedlicher Durchmesser markiert, die nach einem regelmäßigen Muster auf der gesamten Fläche verteilt sind. Die Fassade wird eine urbane Landmarke mit optischer Wirkung. Tagsüber interagiert sie mit dem Tageslicht, und verleiht dem Gebäude ein wechselndes Aussehen, in der Dunkelheit wird sie vom Kunstlicht betont. Die Kreismuster begleiten den Besucher auch im Inneren, von der Zwischendecke der Galerie bis hin zu den vertikalen Wänden des Platzes in einer optischen Kontinuität zwischen Innen und Außen.

(Agnese Bifulco)

Entwurf: Piuarch (Francesco Fresa, Germán Fuenmayor, Gino Garbellini und Monica Tricario)
Ort: Arezzo - Italien
Bildnachweis: Giovanni Hanninen

www.piuarch.it


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