31-05-2019

Gewinner des Toskanischen Architekturpreises (PAT)

Edoardo Milesi & Archos, Microscape, Hipnos/Nicola Brembilla, Ciclostile Architettura, Ecòl ,

Fabio Mantovani, Aurelio Candido, Luca Petrucci,

Florenz, Pisa, Italien, Pistoia, Italien, Prato, Grosseto,

Messen,

Preis, Ausstellung,

Am 30. Mai wurden in der Palazzina Reale von Piazza Stazione, dem Hauptsitz der Kammer und Stiftung der Architekten von Florenz, die sechs Gewinnerprojekte der zweiten Ausgabe des Toskanischen Architekturpreises bekannt gegeben. Im Rahmen der Preisverleihung wurde die Ausstellung der Gewinnerprojekte sowie der erwähnten und ausgewählten Werke eröffnet.



Gewinner des Toskanischen Architekturpreises (PAT)

Die zweite Ausgabe des Premio Architettura Toscana (PAT) (Preis für Architektur Toskana) gibt ein interessantes Bild der zeitgenössischen Architektur in der Gegend, wo die berühmte Aussage von "less is more", des Architekten Ludwig Mies van der Rohe Form und Substanz findet. Durch die genannten Projekte und Gewinner wird eine Generation von Gestaltern vorgestellt, die sich mit Projekten mit begrenztem Budget beschäftigen, die unerlässlich, aber mit hohem Mehrwert sind. Es handelt sich in der Tat um nachhaltige Projekte, die mit großem Respekt vor der natürlichen und städtischen Umwelt durchgeführt werden, auch wenn es um Renovierung und Sanierung geht, sind sie immer zukunftsorientierte Architekturen. Werke, die die soziale Rolle der Architektur als Förderer der Stadterneuerung eines Gebietes hervorheben, weil sie es ermöglichen, der Gemeinschaft neue Räume anzubieten und Orte wiederzuentdecken, an denen sie durch das Projekt ihren hohen historischen und kulturellen Wert zurückgewinnen können.
Tommaso Barni, Präsident des Organisationskomitees des Preises, wies darauf hin, dass diese Arbeiten ein klares Zeichen der Gegenwart sind, in der es notwendig ist, über das Verhältnis zur Welt anders nachzudenken, “denn jede Architektur, die wir schaffen, ob groß oder klein, trägt eine Verantwortung gegenüber der Umwelt und deshalb ist es notwendig, dass die Architektur mit einer großen Klarheit von Bedürfnissen, Ideen und Techniken geboren wird”.

Die Auszeichnung wurde vom Regionalrat der Toskana, der Kammer der Architekten, Landschaftsplaner, Planer und Denkmalpfleger von Florenz, dem Verband der Architekten der Toskana, der Kammer der Architekten, Landschaftsplaner, Planer und Denkmalpfleger von Pisa, der Stiftung Architekten von Florenz und Ance Toscana gefördert und erhielt die Schirmherrschaft vom Nationalrat der Architekten. Die Arbeiten mussten einige grundlegende Anforderungen erfüllen: Sie sollten in der Toskana stehen und in den letzten fünf Jahren, zwischen 2013 und 2018, gebaut worden sein. Die Jury bestand aus dem Architekten Massimo Alvisi, dem Professor und Soziologen Giandomenico Amendola, aus dem Architekt Fabrizio Barozzi, von Professor und Architekt Luca Molinari und Professorin und Architektin Francesca Torzo und hat die Gewinner der fünf Kategorien prämiert und für die Kategorie Erstwerk einen Doppelpreis vergeben.

Am 30. Mai 2019 fand in der Palazzina Reale an der Piazza Stazione, Sitz der Kammer und der Stiftung der Architekten von Florenz, die Preisverleihung statt und es wurde die Ausstellung der ausgezeichneten Projekte und der genannten und ausgewählten Werke eröffnet, die bis zum 21. Juni 2019 zu sehen ist.
Der Toskanische Architekturpreis ist in fünf Kategorien unterteilt, die Jury hat für jede Kategorie einen ersten Preis vergeben, außer für die Kategorie Erstwerk, die von zwei Projekten ex aequo gewonnen wurde. Hier ist die Liste der Gewinner:
Kategorie Erstwerk: Das Büro Ciclostile Architettura mit dem Sanierungsprojekt Podere Navigliano in San Giovanni d’Asso (SI) und ex aequo Hipnos/Nicola Brembilla mit dem Projekt Casetta nell’oliveto (Häuschen im Olivenhain) in Serravalle Pistoiese (PT).

Für die Kategorie „Inneneinrichtung und Innenausbau” das Büro Microscape mit dem Projekt der Beleuchtung der Basilika von Santa Croce in Florenz.

Für die Kategorie „Neubauten” das Studio Edoardo Milesi & Archos mit dem Projekt der Foresteria del Pellegrino (Herberge) von Siloe in Cinigiano (GR), eine neue Architektur, die sich unter Berücksichtigung der bestehenden Topographie perfekt in die Landschaft einfügt.

Für die Kategorie "Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten", die Architekten Fabio Daole und Mario Pasqualetti mit dem Projekt Arsenali della Repubblica in Pisa, eine interessante Intervention an einem jetzt in Trümmern liegenden Bauwerk. Schließlich für die Kategorie “Arbeiten an öffentlichen Räumen, Landschaft und Regeneration” das Studio Ecòl mit der ambulanten Struktur Shelter#1, die erstmals in Prato errichtet wurde.

(Agnese Bifulco)

Images courtesy of Premio Architettura Toscana