18-12-2018

DEGW von Lombardini22 hat die Innovation Factory Electrolux entworfen

Lombardini22, DEGW Gruppo Lombardini22,

Marco Cappelletti, Delfino Sisto Legnani,

Pordenone, Italia,

Headquarters, Co-Working,

DEGW, eine Marke der Lombardini22-Gruppe, die sich der integrierten Gestaltung von Arbeitsumgebungen verschrieben hat, hat einen neuen Coworking Space innerhalb der Electrolux-Produktionsstätte entworfen, welche die industrielle Ästhetik des Standortes verbessert.



DEGW von Lombardini22 hat die Innovation Factory Electrolux entworfen

Kontamination ist das Schlüsselwort, um das Projekt der Innovation Factory Electrolux zu verstehen, die innerhalb der Produktionsstätte von Electrolux in Porcia (Pordenone) gebaut und von DEGW, Marke der Gruppe Lombardini22 für die integrierte Gestaltung von Arbeitsumgebungen, gestaltet wurde. Die Architekten der DEGW haben ein altes, stillgelegtes Gebäude in einen energiegeladenen und lebendigen Raum verwandelt, ein Projekt, das die industrielle Ästhetik des historischen Standortes der Zanussi-Gruppe aufwertet, die 1954 von Lino Zanussi gegründet und in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts vom schwedischen multinationalen Unternehmen Electrolux erworben wurde und mit einem neuen Coworking Space ausgestattet.

Die Innovation Factory ist eine Fläche von 1000 Quadratmetern die durch die Renovierung des ersten Gebäudes innerhalb der historischen Produktionsstätte der ehemaligen Zanussi-Gruppe, heute Electrolux, in Porcia – Pordenone etstanden ist. Die Architekten haben die industrielle Ästhetik des Geländes bewahrt und gleichzeitig den Baukörper des ursprünglichen Gebäudes und einige wertvolle Details wie den ursprünglichen Boden und die Gewölbe bewahrt, aber einen neuen Raum geschaffen, der durch die Flexibilität und die Funktionsweise sowie den Komfort einer modernen Arbeitsumgebung kontaminiert ist.
Nur wenige und wesentliche Materialien, die für das Projekt ausgewählt wurden, die an die industrielle Vergangenheit des Standorts anknüpfen: Sichtbeton, Glas, unbehandeltes Holz, Blech mit der einzigen Ausnahme von Grün, sowohl synthetisch als auch natürlich..
Diese Primärmaterialien sind für die Definition von Oberflächen und Einrichtungsgegenständen verantwortlich, die die verschiedenen Themen- und Arbeitsbereiche der Innovation Factory in dem nur 1000 Quadratmeter großen Raum bilden. Ein innovativer und zeitgenössischer Raum, der es ermöglicht, die industrielle Atmosphäre des Ortes in den auf Putz verlegten Technikanlagen, in den unbehandelten Oberflächen und Materialien, in den Möbeln mit ihrem wesentlichen Design widerzuspiegeln. Alles trägt dazu bei, ein Interieur zu schaffen, das die Architekten als “rau” definiert haben, das sich unter diesem Erscheinungsbild aber als anspruchsvoll und bis ins Detail akribisch erweist, mit Aktivitäten, die sich funktional und optisch integrieren. Der Raum ist in der Tat durch eine Reihe von in ihrer Konfiguration unterschiedlichen Bereichen gekennzeichnet und wird durch bewegliche Kulissen oder Möbel verschiedener Art begrenzt, die jedoch immer miteinander verbunden sind und große Flexibilität aufweisen. Kleine Bewegungen reichen aus, um neue Konfigurationen zu erhalten und die Umgebung an neue und zukünftige Bedürfnisse anzupassen. Die Architekten planten auch eine mögliche Erweiterung der Flächen, wobei Übergänge zwischen benachbarten Räumen entstanden sind.

Die Abfolge der verschiedenen Bereiche der Innovation Factory ab dem Eingang ist wie folgt gegliedert: Der Bereich Self Café angrenzend an den Küchenbereich belegt die Glasseite und öffnet sich dann optisch nach außen. Im Zentrum der Umgebung stehen der Relaxbereich, mit einer hölzernen Pavillonstruktur, die eine intimere und häuslichere Umgebung schafft, und der Kreativbereich,ein Indoor-Grünraum mit synthetischen und natürlichen Elementen, begrenzt durch informelle Sitze und daher mobil. In Achse mit diesem Raum befindet sich die große Holztreppe, auf der man auch sitzen kann, die zur Zwischenterrasse führt, von der aus man auf kleine geschlossene Boxen gelangt, die mehr Konzentration und Privatsphäre gewährleisten und gleichzeitig erhält man einen Überblick über die gesamte Umgebung. Ergänzt wird der Raum durch den Betriebsbereich mit offenen Arbeitsplätzen, den Startup-Bereich mit Arbeitsplätzen, die mehr Privatsphäre bieten, das 250 m2 große Labor für 3D-Prototyping und Druck, einen Konferenzraum und eine Flexy Informal Area.

(Agnese Bifulco)

Kunde: Electrolux
Ort: Porcia (Pordenone), Italien
Fläche: 1.000 mq
Typ: Coworking
Projektverlauf: 2018
Dienstleistungen: Space planning, interior design

Studio: DEGW by Gruppo Lombardini22
Projektteam: Alessandro Adamo (Client Leader), Giuseppe Pepe (Design Leader), Benedetta Sartori (Architect).
Bildnachweis: Delfino Sisto Legnani, Marco Cappelletti


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