21-07-2020

Berger+Parkkinen Associated Architects Institutsgebäude Pharmazie Salzburg

Berger+Parkkinen Associated Architects,

Hertha Hurnaus,

Salzburg, Österreich,

Universitat,

Berger+Parkkinen Associated Architects entwarfen ein neues Gebäude für die Paracelsus Private Medizinische Universität (PMU) in Salzburg. Es handelt sich um das Haus D, das Laborgebäude des Instituts für Pharmazie, das kürzlich fertiggestellt wurde und nur wenige Schritte vom Haus C entfernt liegt, einem Projekt, das Berger+Parkkinen Associated Architects ebenfalls 2013 für die österreichische Universität entworfen haben. Die beiden Gebäude bilden eine interessante architektonische Interaktion, und aufgrund ihrer gemeinsamen Merkmale sind sie sofort als Teil desselben Campus erkennbar, auch wenn sie sich auf beiden Seiten der Straße befinden.



Berger+Parkkinen Associated Architects Institutsgebäude Pharmazie Salzburg

In Salzburg, Österreich, wurde mit der Ausgliederung einer Produktionstätigkeit in einem an die private Medizinische Universität Paracelsus (PMU) angrenzenden Bereich des Zentrums ein idealer Standort für die Erweiterungsprojekte dieser 2004 gegründeten Institution zur Verfügung gestellt. Tatsächlich hatte die Universität in den letzten Jahren beschlossen, ihr Ausbildungsangebot um einen neuen Studiengang in Pharmazie zu erweitern. Der Entwurf des neuen Gebäudes, das dem Apothekeninstitut und seinen Laboratorien dient, wurde Berger+Parkkinen Associated Architects anvertraut. Das Architekturbüro war bereits für die österreichische Universität tätig und entwarf 2013 den Hauptsitz des Pharmazieinstituts, Haus C. Die Nähe zwischen den beiden Gebäuden schafft eine interessante architektonische Interaktion, und ihre gemeinsamen Merkmale machen sie sofort als Teil desselben Campus erkennbar, auch wenn sie sich auf beiden Seiten der Straße befinden.

Das Büro Berger+Parkkinen Associated Architects berücksichtigte die städtebauliche Dimension der gestalterischen Intervention. Das Volumen des neuen Gebäudes fügt sich auch in Bezug auf den Maßstab in das städtische Gefüge des Gebietes ein und wird zu einer idealen Fortsetzung bereits vorhandener Volumina. Die Architekten sagten, dass die eigentliche Herausforderung für sie die Notwendigkeit sei, die Besonderheiten von Haus C und den drei Zwillingsgebäuden des "Stadtwerke Areals" "unterzubringen". Die Lösung wurde gefunden, indem man das Konzept übernahm, das der Form dieser Gebäude zugrunde liegt, nämlich den öffentlichen Raum und die Landschaft zu einem Teil der Architektur zu machen. Ein Konzept, das im Haus D in einen halböffentlichen Plan umgesetzt wurde, der durch eine große Kolonnade mit hohen Fenstern gekennzeichnet ist. Der Weg aus Bögen und Säulen verbindet das Auditorium, das transparente Herz des Gebäudes, mit den Seminarräumen, dem Foyer und der Treppe. Die Glaswände begrenzen die Räume nur physisch, nicht aber visuell, und lassen so die gesamte Etage als ein Netzwerk offener Räume wahrnehmbar werden. Der Grundriss des Erdgeschosses scheint daher an den einer dreischiffigen Basilika zu erinnern. Es handelt sich jedoch nicht um ein starres System. Die Säulenreihe auf der Westseite zum Beispiel respektiert nicht die Ausrichtung der Fassade, sondern ist zurückgesetzt und folgt der alten Begrenzungslinie. Die Eingangshalle nimmt dadurch eine konische Form an und wird an der Fassade durch unterschiedlich breite Bögen hervorgehoben, die an der Treppe doppelte Höhe erreichen. Die beiden Haupttreppenhäuser sind in der Tat wichtige Elemente des Projekts, die die Architekten als dreidimensionale Kommunikationsräume konzipiert haben. Im Außenbereich finden wir eine sorgfältige Gestaltung der Freiflächen und Grünflächen. Hier erstreckt sich das Grundstück bis zur Hochbahnstrecke, wodurch ein attraktives Landschaftsbild entsteht, das als Kulisse für die Konferenzräume dient und den Studenten und Dozenten Orte der Freizeit und Erholung bietet.

(Agnese Bifulco)

Images courtesy of Berger+Parkkinen Associated Architects, photo by Hertha Hurnaus

Object: Pharmaceutical institute and laboratory building (Building D) Strubergasse 15, 6020 Salzburg
Client: Paracelsus Medical Private University

Architecture: Berger+Parkkinen Associated Architects
Landscape Design: Lindle+Bukor Studio for Landscape, Vienna
Structural Design: Marius Consulting ZT GmbH, Salzburg
Building services: Karres Technisches Büro GmbH, Salzburg
Building physics: Ing. Rothbacher GmbH, Zell am See
Fire protection: IBS Institute for Fire Protection Technology and Safety Research GmbH, Linz
Photos: Hertha Hurnaus

Start of planning: 01/2016
Start of construction: 07/2017
completion: 05/2019
Opening: 24 May 2019

Main floor space: 3,200 m2
Gross floor area: 4.600 m2


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