15-10-2018

Ausstellung GÉOMÉTRIES SUD Von Mexiko bis Feuerland Paris

Solano Benitez, Aymara Freddy Mamani, Gloria Cabral,

Mexiko-Stadt, Mexiko, Bolivien, Paris, Feuerland,

Messen,

Arts, Messen,

Die Ausstellung Géométries Sud, du Mexique à la Terre de Feu, vom 14. Oktober, bringt den Reichtum, die Farben und Motive der lateinamerikanischen Kunst und Architektur in die Fondation Cartier pour l'art contemporain in Paris.



Ausstellung GÉOMÉTRIES SUD Von Mexiko bis Feuerland Paris

Die Farben, der Reichtum und die Lebendigkeit der lateinamerikanischen Kunst in all ihren Formen, von der Architektur bis zur Keramik, von der Volkskunst bis zur abstrakten Kunst, von der Skulptur bis zur Körpermalerei, werden durch die Ausstellung "Géométries Sud, du Mexique à la Terre de Feu" gefeiert, die kürzlich in Paris in der Fondation Cartier pour l'art contemporain eröffnet wurde. Die Ausstellung ist ein langer Exkurs in die künstlerische Produktion dieses großen Teils des lateinamerikanischen Territoriums, der von Mexiko bis Feuerland reicht, 12 Länder mit 250 Werken und über 70 Künstlern. Von der präkolumbischen Zeit bis zur zeitgenössischen Welt, einschließlich der künstlerischen Ausdrucksformen der noch aktiven indigenen Kulturen, erforschen die ausgestellten Arbeiten die Formen der geometrischen Abstraktion in Lateinamerika. Die Ausstellung spinnt visuelle Verbindungen und Dialoge zwischen verschiedenen Epochen und Kulturen.

Gleich am Eingang werden die Besucher der Fondation Cartier pour l'art contemporain, in einem vom Architekten Aymara Freddy Mamani entworfenen Festsaal empfangen, der sie in den Mood der andinen Volksfeste versetzen wird. Der in Bolivien geborene Architekt Aymara Freddy Mamani lässt sich für die Fassaden seiner Gebäude und deren Innenräume mit geometrischen und phantasievollen Motiven von den figürlichen Motiven der präkolumbischen und indianischen Kultur und den traditionellen Zeremonienbräuchen inspirieren. Insbesondere die in seiner Heimatstadt El Alto errichteten Gebäude sind ungewöhnliche Gebäude mit bunten und hellen Fassaden, die er "neo-andine" nennt und die sich von den Farben der typischen Gebäude des bolivianischen Altiplano unterscheiden.
Bezogen auf die Architektur befinden sich im großen Raum im Erdgeschoss der Fondation Cartier zwei wichtige Protagonisten der paraguayischen und internationalen Architektur: die Architekten Solano Benitez und Gloria Cabral/ des Büros Gabinete de Arquitectura, die auf der href="http://www.floornature.it/gabinete-de-arquitectura-leone-doro-biennale-venezia-2016-11732/" target="_blank">15. Internationalen Architekturausstellung "REPORTING FROM THE FRONT”", kuratiert von Alejandro Aravena für die Biennale in Venedig, den Goldenen Löwen erhielten. In der Fondation Cartier zeigen die Architekten ein monumentales Werk, das auf der Logik von Modularität und Wiederholung basiert, das mit Ausgangsmaterialien wie Ziegel und Beton ein Spiel von Rhythmus, Licht und Balance zum Leben bringt.

Die Reise durch die Geometrien des Südens der Welt geht weiter durch die verschiedenen künstlerischen Formen. Die Ausstellung der Fondation Cartier präsentiert nicht nur die wichtigsten Künstler der lateinamerikanischen Szene, sondern rückt auch die Werke von Künstlern ins internationale Rampenlicht, die außerhalb ihrer Landesgrenzen wenig bekannt sind. Ein Beispiel für die Fotografie ist Anna Mariani und ihre Forschungsarbeit an den farbigen Fassaden brasilianischer Häuser im Nordosten. Wenige bekannte Bilder außerhalb Brasiliens, denen es an menschlicher Gestalt mangelt, erinnern an die fast abstrakten Gemälde des brasilianischen Malers Alfredo Volpi.
Die indigenen Wurzeln verschiedener Kulturen erleben und inspirieren viele der ausgestellten Werke von Keramik, Textilien bis hin zur Körpermalerei. Die Motive und Formen der präkolumbischen Kunst und Architektur werden durch Fotoberichte über Machu Picchu des peruanischen Fotografen Martín Chambi dokumentiert, während der mexikanische Fotograf Pablo López Luz Inkareminiszenzen in zeitgenössischen Bauten der Lokalkultur sucht.
Eine Reihe von Begleitveranstaltungen wie Konzerte, Tanzaufführungen und andere Veranstaltungen runden die Ausstellung“Géométries Sud, du Mexique à la Terre de Feu” ab und laden das Publikum ein, diese faszinierenden Gebiete komplett zu entdecken.

(Agnese Bifulco)

Titel: Géométries Sud, du Mexique à la Terre de Feu
Datum: 14. Oktober 2018 – 24. Februar 2019
Ort: Fondation Cartier pour l'art contemporain, 261, boulevard Raspail 75014 Paris
Images courtesy of Fondation Cartier pour l'art contemporain
www.fondation.cartier.com



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