06-09-2021

Das House of Music von CoopHimmelb(l)au, aus Stahl, Beton und Aluminium

Wolf D. Prix & Partner ZT GmbH, Coop Himmelb(l)au,

Markus Pillhofer,

Aalborg, Dänemark,

Theatres, Kulturzentrum,

Metall, Glas, Zement,

Ein Gebäude für Musikkultur aus Stahl, Beton und Aluminium nutzt das Energiepotenzial des Standorts



Das House of Music von CoopHimmelb(l)au, aus Stahl, Beton und Aluminium
Eine Schule und ein Konzertsaal wurden kombiniert und aus Stahl, Beton und Aluminium gebaut. Ihre offene Form fördert den Austausch zwischen dem Publikum und den Künstlern, Studierenden und Lehrern.
Das von CoopHimmelb(l)au und Wolf D. Prix & Partner ZT GmbH entworfene House of Music mit Blick auf einen Fjord besteht aus einer Reihe von Volumina, die sich zu einem einzigen Element zusammenfügen. Obwohl die Ausdruckskraft der Materialien und Formen so stark ist, wirkt das Gebäude gleichzeitig dynamisch und einfach.
Die Designer haben diese Musikschule als regelmäßiges, fast einfaches geometrisches Element entworfen. Ihr Ziel war es, das Theater in den Mittelpunkt der Komposition zu rücken. Im Gegensatz zur Schule erscheint das Theater von außen regelmäßig, aber innen hat es ein unerwartet geschwungenes Gesicht aus amorphen Gipswänden. Durch die bewegliche Decke kann die Akustik je nach Bedarf angepasst werden. Auf diese Weise konnte einer der leisesten Räume in Europa geschaffen werden, was für symphonische Musik sehr gut ist, da der Geräuschpegel um NR10 (GK10) reduziert wurde.
Der Rest der Konstruktion war für die Planer “reine Routine”, wenn man daran denkt, dass die großen Oberflächen aus gerippten und mit dreieckigen Glaselementen verkleideten Stahlstrukturen bestehen. Auf diese Weise wurde eine Modularität der Formen erreicht, ohne dass das Glas warm gebogen werden musste. Dadurch werden auch die Kosten niedrig gehalten und es entsteht ein Treibhauseffekt, der für die natürliche Beheizung der Räume in den kalten Monaten sehr nützlich ist. Die übrigen Räume werden dagegen über ein Fußbodensystem beheizt und gekühlt. Auch im übrigen Teil der Halle ist Zement das wichtigste Material, dank der großen Innenstützen, die dem Ganzen ein Gefühl von Kraft und Solidität verleihen.
Die Rohrleitungen und Lufteinlässe hingegen sind mit hocheffizienten Rotationswärmetauschern ausgestattet, während die sehr wirksamen Lüftungssysteme mit niedrigen Luftgeschwindigkeiten unter den Sitzen des Konzertsaals angebracht sind. Schließlich wird die Luft durch ein Gitter an der Decke abgesaugt, das sich direkt über der Beleuchtungsanlage befindet, so dass die erzeugte Wärme nicht zu einem Temperaturanstieg im Raum führt.
Schließlich wird das gesamte Gebäude von einem Programm verwaltet, das die Geräte steuert und verhindert, dass ein System aktiv ist, wenn es nicht benötigt wird.



Fabrizio Orsini



Client: North Jutland House of Music Foundation, Aalborg, Denmark

Planning: COOP HIMMELB(L)AU, Wolf D. Prix & Partner ZT GmbH
Design Principal/CEO: Wolf D. Prix
Project Partner: Michael Volk
Design Architect: Luzie Giencke
Project Architects: Marcelo Bernardi, Pete Rose
Jr. Project Architect: Benjamin Schmidt
Design Architects Interior: Eva Wolf, Ivana Jug, Ariane Marx

Local Architects: Friis & Moltke, Aalborg, Denmark
Acoustics, Audio-Visual & Theatre Design and Planning Consultant: Arup, New York, USA
Landscape Architect: Jeppe Aagaard Andersen, Helsingør, Denmark
Structural Engineering: Rambøll, Aalborg, Denmark;
B+G Ingenieure, Bollinger und Grohmann GmbH, Frankfurt, Germany
Mechanical, Electrical and Fire Engineering: Nirás, Aalborg, Denmark
Cost consultant: Davis Langdon LLP, London, UK
Lighting Design Consultant: Har Hollands, Eindhoven, The Netherlands
Interior Design Consultant: Eichinger Offices, Vienna, Austria
Project data
Net floor area: 17.637 m²
Gross floor area: 20.257 m²
Concert hall: 1.298 Seats

Design Principal: Wolf D. Prix
Project Partner: Michael Volk
Design Architect: Andrea Graser
Project Architect: Oliver Sachse
Project Team: Marcelo Bernardi, Jesper Bork, Bo Stjerne Hansen, Roberta
Jiraschek, Daniel Krüger, Carsten Laursen, Martin Oberascher, Florian Pfeifer, Robert Pippan, Marita Schnepper, Sigrid Svensson, Eva Wolf, Carola Böker, Moa Carlson, Isak Foged, Annina Gähwiler, Patricia Gola, Robin Heather, Per Kruse, Win
Man, Ruth Mandl, Aline Müller, Tenna Olsen, Anke Pasolt, Annemarie Pedersen, Eva Ravnborg, Carolin Schmitz-Remberg, Tim Seidl, Guro Sollid, Michele Zanella, Jan-Ruben Fischer
Competition Team: Karolin Schmidbaur, Michael Volk
Ian Collins, Joseph Chang, Gavin Farley, Sophie Grell, Georg Kolmayr, James Lowder, Eric Young, Jorge Avila, Jesse Blankenship, Rodrigo Chávez, Catherine Garrison, Sergio Gonzalez, Debi VanZyl
Photography: Markus Pillhofer

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