10-05-2019

Wiedereröffnung des Pavillons Le Corbusier in Zürich mit der Ausstellung Mon univers

Le Corbusier,

Zürich,

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Der kürzlich renovierte Pavillon Le Corbusier in Zürich, das letzte Werk des grossen Meisters der modernen Architektur, öffnet am 11. Mai seine Pforten für die Öffentlichkeit. Ab diesem Zeitpunkt wird der Pavillon als öffentliches Museum geführt und eröffnet diese Rolle mit der Ausstellung "Mon univers", die Le Corbusiers persönlicher Sammelleidenschaft gewidmet ist. Eine Gelegenheit, den großen Architekten näher kennenzulernen, indem man einen anderen Aspekt seines schöpferischen Universums entdeckt.



Wiedereröffnung des Pavillons Le Corbusier in Zürich mit der Ausstellung Mon univers

Zürich hat ein neues Highlight in dem kulturellen und touristischen Angebot: der Pavillon Le Corbusier, das letzte Werk des grossen Meisters der modernen Architektur, das ab dem 11. Mai wieder zum Leben erwacht mit den leuchtenden und lebhaften Farben, die er anlässlich der ersten Eröffnung 1967 hatte. Ein posthum vollendetes und einziges Werk des französisch-schweizerischen Architekten mit Metallstruktur und Glas, das dank der Initiative und des großen Engagements einer Frau entstanden ist: der Mäzenatin und Galeristin Heidi Weber.

Der Pavillon wurde schon immer als Ausstellungsraum genutzt, um die Werke und Ideen von Le Corbusier zu präsentieren. Architekt und Stadtplaner, aber auch Designer, Maler, Bildhauer und Möbeldesigner, Le Corbusier hat ein sehr vielfältiges Werk hinterlassen, das einen großen internationalen Einfluss hat, ganz zu schweigen davon, dass in diesem Fall der Pavillon selbst das für die Besucher interessante Element ist.
Der Pavillon war der ideale Ausstellungsort, ein Gebäude, das Le Corbusier für seine eigenen Arbeiten entworfen hat. Ein Ort, an dem Kunst, Architektur und Leben zu einer neuen Symbiose verschmelzen können, Ausdruck dieses vom Architekten theoretisierten "Gesamtkunstwerks" und sein ideales Testament. Das Gebäude verkörpert in der Tat viele seiner Gestaltungsprinzipien. Die Schiffsform basiert beispielsweise auf dem von Le Corbusier entwickelten Proportionalsystem Modulor. Um mit der Fertigbauweise fortzufahren, die Zufahrtsrampe, der Dachgarten, alle vom Architekten theoretisierten Elemente, die in diesem wie in anderen Arbeiten wiederkehren, sowie die "architektonische Promenade". Ein sorgfältig gestalteter Weg durch das Gebäude, der es dem Besucher ermöglicht, die Architektur und ihren Raum bestmöglich zu erleben.

Zahlreiche Skizzen und Projekte, die seit Mitte der 1950er Jahre durchgeführt wurden, zeigen die lange Entwicklungsphase des Pavillons. Die Realisierung und anschließende Fertigstellung der Arbeiten ist auf die Geduld und Ausdauer von Heidi Weber zurückzuführen. Sie war es, die von der Stadt Zürich das Recht erhielt, die Blatterwiese fünfzig Jahre lang zu nutzen, und sie arbeitete immer daran, die vielen Schwierigkeiten zu überwinden, vor allem den Tod von Le Corbusier selbst. Die Bauarbeiten, die 1964 begannen, wurden durch den Tod des berühmten Architekten im August 1965 unterbrochen. Der Bau des Gebäudes wurde mit einem neuen Projektteam wieder aufgenommen und 1967 schließlich abgeschlossen.
Seit 2014 steht die Struktur wieder unter der Hoheit der Stadt Zürich. Das genaue und sorgfältige Restaurierungsprojekt, das die ursprüngliche chromatische Lebendigkeit wiederherstellte, wurde von den Architekten Silvio Schmed und Arthur Rüegg von Oktober 2017 bis Februar 2019 durchgeführt. Dem Geist entsprechend, mit dem er gestaltet wurde, wird der Pavillon ab dem 11. Mai 2019 als öffentliches Museum wiedereröffnet, das vom Museum für Gestaltung Zürich im Auftrag der Stadt Zürich verwaltet wird.
Die Eröffnungsausstellung “Mon univers” entwickelt sich auf allen vier Etagen des Gebäudes und widmet sich einer Leidenschaft von Le Corbusier: dem Sammeln. Die Exponate der Le Corbusier-Stiftung und bedeutender Privatsammlungen treten in einen thematischen Dialog mit dem Pavillon und werden zusammen mit Filmen von Le Corbusier und der Dauerausstellung von Fotografien des berühmten René Burri von 1955 bis 1965 in seiner Rolle als visueller Berichterstatter für Le Corbusier gezeigt.

(Agnese Bifulco)

Images courtesy of Museum für Gestaltung Zürich museum-gestaltung.ch/

Address: Pavillon Le Corbusier, Höschgasse 8, 8008 Zurich
Director: Simon Marius Zehnder, Museum für Gestaltung Zürich
Proprietor: City of Zurich
Exhibition: Mon univers, 11 May – 17 November 2019
Mon univers Advisory Board: Arthur Rüegg, architect Christian Brändle,
Director of the Museum für Gestaltung Zürich
Scenography: Silvio Schmed, architect



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