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LI HU - OPEN Architecture


Biografie

Das Atelier Open Architecture wurde von Huang Wenjing und Li Hu 2003 in New York gegründet.
Seit 2008 hat das Büro seinen Geschäftssitz in Peking und beschäftigt sich mit architektonischer und städtebaulicher Planung, Innendesign und Einrichtung.
Nach dem Hochschulabschluss an der Tsinghua University in Peking im Jahr 1996 und dem Masterabschluss an der Rice University 1998 arbeitet Li Hu von 2000 bis 2010 bei Steven Holl Architects (SHA), wobei er 2005 Partner des Büros wird.

Im Zuge seiner Tätigkeit bei Steven Holl Architects gründet und leitet Li das Büro in Peking und betreut dabei wichtige Projekte, darunter das Gebäude Linked Hybrid in Peking (ausgezeichnet als Best Tall Building im Jahr 2009), das Vanke Center in Shnzhen (AIA National Honor Award 2011), Raffles City in Chengdu und das Sifang Art Museum in Nanjing. Mit Steven Holl und Yungho Chang gründet er auch die Architekturzeitschrift 32: Beijing/New York.
Im Jahr 2011 verlässt Li Hu die Partnership SHA, um sich gemeinsam mit Partnerin Huang Wenjing auf die Leitung von OPEN Architecture zu konzentrieren.
Wenjing ist AIA-Mitglied, diplomiert 1996 an der Tsinghua University in Peking und macht 1999 an der Princeton University ihren Master in Architektur.

Vor ihrer Partnerschaft mit OPEN war Huang als Senior-Designerin und Gesellschafterin im New Yorker Büro Pei Cobb Freed und Partners Architects tätig. Von 2006 bis 2007 arbeitete sie als Senior-Verlegerin der Zeitschrift World Architecture.
Beide Architekten gehen einer kontinuierlichen Lehrtätigkeit an zahlreichen Universitäten und Kultureinrichtungen in den Vereinigten Staaten und Asien nach.
 
Im Mittelpunkt der Forschung von OPEN Architecture steht das Thema Städteentwicklung und deren Einfluss auf die Gesellschaft und Umwelt.
„Die Architektur tangiert Ästhetik, Image, Licht, Materialität, Details, Spiritualität und viele andere Aspekte: aber ihre innovative Kraft besteht darin, Personen und die Art und Weise, wie sie leben, in ein neues Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur zu verwandeln“
Ihr Interesse gilt besonders den Gebieten und der Geschichte Chinas, die sie vertieft beobachten und studieren, um mithilfe der Architektur die Tradition zu bewahren und ein soziales Emanzipationsprojekt zu vermitteln.
Unter den berühmtesten Arbeiten des Büros, das bahnbrechende Jugendzentrum Gehua in Qinhuangdao (2012), indem das Konzept des Lernens auf das der Interdisziplinarität und Vermischung der Künste trifft.

Das von Natur umgebene und vor dem Lärm und Chaos der Stadt geschützte Gebäude auf einer Fläche von 2.700 m² deckt verschiedene Funktionen ab, darunter Theater, Galerie, Mehrzweckbereiche, Cafeteria, Multimedia-Säle.
„Mit dem Ziel, sowohl den Erhalt der örtlichen Natur als auch die Verschiedenheit der räumlichen Qualitäten zu maximieren, hat OPEN ein Gebäude konstruiert, das vollständig mit der Natur verschmilzt“.

Die Innenräume verbinden sich somit perfekt mit der Außenlandschaft. Eine maximale Flexibilität anstrebend, wurden die Räumlichkeiten so konzipiert, dass sie verschiedene Funktionen übernehmen und ausführen können.
So bleibt zum Beispiel der zentrale Hof ganzjährig Teil der Landschaft, er ist aber auch eine Erweiterung des Theaters, um während der Veranstaltungen und Ausstellungen eine viel größere Menschenmenge aufnehmen zu können. Das Projekt hat den 1. Preis 2012 beim WA Chinese Architecture Award, den Best Architecture Award of the Third China Architecture Media Awards und den Gold Award of Asia Pacific Interior Design Awards 2013 (APIDA) gewonnen.

Die Garden School (2014) inmitten eines neuen städtischen Pols ist eine öffentliche Schule, reich an Grünflächen und Open Spaces, die als Filiale der berühmten No. 4 High School in Peking entworfen wurde.
Die räumlichen Begrenzungen des Standorts erforderten eine auf Vertikalität basierende Strategie. Die räumliche Komplexität erweist sich in ihrem Inneren als überraschend: „Die Aneinanderreihung der unteren und oberen Gebäude, die untereinander auf verschiedene Arten miteinander verbunden sind, war eine Wahl, die die Beziehungen zwischen formalen und informalen Lernbereichen verkörpert“.

Weit entfernt von der „hierarchischen“ Struktur des klassischen Campus, der mit einem die Ortswechsel berücksichtigenden Leitfaden organisiert ist, kennzeichnet sich die Garden School in der Tat durch ihre freie Form und den Willen, einer Vielheit von Zentren als Behälter zu dienen, aber auch durch die Nachhaltigkeit, wodurch sie zum ersten Schulgebäude des Landes mit einem 3-Sterne-Niveau (eine über der LEED Gold Zertifizierung liegende Klassifizierung) wird. Wer die Schule betritt, verspürt darüber hinaus einen echten städtischen Charakter, der sich deutlich in allen Bereichen entfaltet.

Auch das neue ozeanografische Forschungsinstitut und die Büros für die University’s Graduate School in Shenzhen (2016) greifen auf eine sich vertikal erhebende Campusstruktur zurück, um die Interaktion zwischen Studenten und Personal zu fördern. Das Gebäude beherbergt auf sage und schreibe 15 Ebenen Labors und Büros, „die sowohl horizontal als auch vertikal mittels öffentlichen Sozialisierungsbereichen miteinander in Verbindung stehen. Der in der traditionellen Wohngestaltung vorhandene Hof verwandelt sich in Übergangsbereiche zwischen den Ebenen, mit Treppen und Aufzügen, die neben der Verbindung der Ebenen auch Momente der Rast bieten, um die Landschaft zu betrachten und den öffentlichen Bereich selbst zu nutzen“ (M. Corradi). Das Tsinghua Ocean Center wurde als beste Bildungsarchitektur von der Kommission AIA ausgezeichnet und gewann den Civic Trust Awards, beide im Jahr 2018.

Erwähnenswert sind zudem das Kunstmuseum Ucca Dune in Qinhuangdao (2018) und eine Reihe von Gebäuden, die noch im Bau sind, darunter das Zentrum für Performancekunst in Pingshan, die Sanierung des ehemaligen Industriegebietes Tank Shangai in einen städtischen Kunstpark, die Kapelle des Klangs in Chengde, einem Tal nördlich von Peking, sowie der große Schulkomplex Qingpu Pinghe in Shanghai.
 
Open Architecture: Berühmte Werke und Projekte
 
- Semi-outdoor Concert Hall Chapel of Sound, Chengde (Cina), 2019 - in corso
- School as a Village, Shanghai (Cina), 2019 - in corso
- Pingshan Performing Arts Center, Shenzhen (Cina), 2019 - in corso
- Tank Shangai, Shanghai (Cina), 2019
- Sea Art Museum, Qinhuangdao (Cina), 2018 - in corso
- Ucca Dune Art Museum, Qinhuangdao (Cina), 2018
- Pudong Art Museum (progetto), Shangai (Cina), 2016
- Tsinghua Ocean Center, Shenzhen (Cina), 2016
- Hex-Sys - Prototipo di Centri culturali polifunzionali riutilizzabili, Guangzhou (Cina), 2015
- New Shenzhen Art Museum and Library (progetto), Shenzhen (Cina), 2015
- Stepped Courtyards, Changle (Cina), 2014
- Garden School, Pechino (Cina), 2014
- Prototipo per padiglioni commerciali contemporanei, Pechino (Cina), 2013
- Gehua Youth Cultural Center, Qinhuangdao (Cina), 2012
- Appartamenti Stepped Courtyards, Changle (Cina), 2012
- Riqualificazione dello Studio X, Pechino (Cina), 2009
- Casa Dragonbay, Pechino (Cina), 2009
 
Offizielle Webseite
 
www.openarch.com

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