04-05-2020

IGArchitects Café in Ujina Hiroshima

IGArchitects,

Toshiyuki Yano,

Hiroshima,

Bar,

Zement,

In Japan hat das Architekturbüro IGArchitects entlang der Küste von Hiroshima und zwar im südlichen Teil der Stadt, in der Gegend von Ujina, ein Café entworfen. Dies ist das erste Werk, das der Architekt Masato Igarashi mit dem von ihm 2019 gegründeten Studio realisiert hat, nachdem er lange Erfahrungen in anderen Architekturbüros, darunter auch im Suppose Design Office, gesammelt hat.



IGArchitects Café in Ujina Hiroshima

Im südlichen Teil der Stadt Hiroshima, Japan, entlang der Küste und zwar in der Gegend von Ujina, hat das Architekturbüro IGArchitects das Projekt einer neuen Cafeteria abgeschlossen. Dies ist das erste Werk, das von Architekt Masato Igarashi mit seinem eigenen Studio IGArchitects realisiert wurde, das 2019 nach einer langen Erfahrung in anderen Architekturbüros, darunter Suppose Design Office, gegründet wurde.
Bei der Vorstellung des Projekts der neuen Cafeteria erzählte der Architekt Masato Igarashi, wie erstickend er die "perfekte Architektur" findet, ein Projekt, bei dem alles vorbereitet ist und sich in seiner Funktion herauskristallisiert. Für das “Café in Ujina”, hat Architekt Igarashi daher versucht, eine anpassbare Architektur zu realisieren. Ein Konzept, das er anhand eines Vergleichs mit den “Jungle Gym”, jener Ausstattung von Kinderspielplätzen, die aus einfachen horizontalen und vertikalen Stäben besteht, erläuterte. Bauwerke mit einer eigenen Körperlichkeit, die aber in der Konstruktion und dann durch die Nutzung frei angepasst werden. Die Nutzer spielen eine Schlüsselrolle, es ist in der Tat die Phantasie von Jung und Alt, sie von Zeit zu Zeit in Häuser, Schlösser oder zu besteigende Berge zu verwandeln.
Beim Projekt der Cafeteria hat der Architekt Masato Igarashi versucht, diese Idee in die Praxis umzusetzen: die vom Kunden gewünschte Funktion zu erfüllen, aber eine flexible Architektur zu entwerfen, um im Laufe der Zeit neue Nutzungen oder Funktionen aufzunehmen.

Der gewählte Standort befindet sich entlang der Küste, in einem Gebiet, in dem sich das neue Gebäude auch durch seine Größe von den benachbarten Gebäuden unterscheidet. Die geringe Größe, im Vergleich zu denen der anderen Gebäude, schafft Intimität und ermutigt zum Verweilen. Die Grundvoraussetzung, die von einer Cafeteria verlangt wird, ist es, ein Ort zu werden, der zum Verweilen einlädt und an dem es angenehm ist, sich zu treffen, in diesem Fall, um von bequemen Sitzen aus in Richtung der Küste und der Promenade zu blicken. Die Auftraggeber wünschten sich auch einen Raum, der an eine direkte Beziehung zur Natur erinnerte. Um dies zu erreichen, stellte der Architekt einen Raum innerhalb der Cafeteria zur Verfügung, wo ein großer Baum gepflanzt werden konnte, und wählte Fenster in voller Höhe, um den Innenraum abzugrenzen. Eine Lösung, die es ermöglicht hat, eine kontinuierliche visuelle Verbindung zwischen innen und außen aufrechtzuerhalten, wo es einen kleinen Garten mit ausgesuchten Pflanzenessenzen gibt.
Die Struktur des Gebäudes ist scheinbar einfach: horizontale Platten und Betonpfeiler. Wenige architektonische Elemente und ein kleiner Maßstab, um eine eindrucksvolle und flexible Umgebung zu schaffen, die leicht zu einem Friseursalon, einem Haus oder einer Ausstellungsgalerie werden könnte. Platten und Pfeiler bilden Geometrien, die augenscheinlich eigenständig wirken und Orte mit unterschiedlichen Höhen und Funktionen definieren, wie: Gastbereich, der zentrale Raum mit dem Baum, aber auch der Eingang. Es handelt sich um einen "Raum dazwischen", also zwischen Außen und Innen, der oben durch eine Platte begrenzt wird, die das Volumen des Cafés übersteigt, um sich an zwei Außenpfeiler anzulehnen und einen Teil der Treppe zu bedecken. Letztere ermöglicht es den Gästen, die Ebene der Cafeteria zu erreichen und besteht wiederum aus einer Reihe von Betonplatten, die übereinander verlaufen, aufgehängt und unabhängig von der Straße.

(Agnese Bifulco)

Images courtesy of IGArchitects, photo by Toshiyuki Yano

Project Name: Café in Ujina
Clients: Mayumi Yamada
Location: Hiroshima, Japan
Program: Cafe

Architects: IGArchitects https://igarchitects.jp/
Lead Architects: Masato Igarashi
Site Area:63㎡
Total Floor Area:55㎡
Structure:Reinforced Concrete structure
Floor number:single story
Structure: Yousuke Misaki EQSD
Mepf: Noriko Ito ZO Consulting Engineers
Landscape: Yuuta Itagaki Solso
Lighting: Eri Nagao ModuleX Incorporated
Kitchen: Hironobu Hosoda Maruzen
Photographs: Toshiyuki Yano


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