08-01-2019

Dan Kaplan in SpazioFMG, die Architekturen von FXCollaborative

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SpazioFMGperl'Architettura veranstaltet derzeit die sechste Ausgabe von The Architects Series, dem Kulturformat, das von Iris Ceramica Group in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift The Plan entwickelt wurde. Dieses Mal geht es um das Architekturbüro FXCollaborative.



Dan Kaplan in SpazioFMG, die Architekturen von FXCollaborative

Nach der Weihnachtspause finden im SpazioFMGperl'Architettura, der Ausstellungsgalerie der Marken Iris ceramica und FMG Fabbrica Marmi e Graniti von Iris Ceramica Group, wieder die wöchentlichen Termine für die sechste Folge von “The Architects Series - A documentary on: FXCollaborative” statt. Das in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift The Plan entwickelte Kulturformat bringt das Publikum von SpazioFMG hinter die Kulissen der wichtigsten Architekturbüros. Die Serie wurde mit einem der wichtigsten italienischen Architekten eingeleitet: Mario Cucinella, Kurator des italienischen Pavillons auf der Biennale 2018 in Venedig, der das große Verdienst hatte, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das Binnenland von Italien zu lenken.
Im Anschluss konnte das Publikum fünf berühmte Architekturbüros in New York und in verschiedenen Teilen der Welt entdecken, wie im Falle von FXCollaborative. Das führende Architekturbüro für die Gestaltung ökologischer Gebäude, FXCollaborative ist der Protagonist der sechsten Folge von The Architects Series, die am 13. Dezember eröffnet wurde und auf dieser Seite anhand der Fotografien von Mauro Consilvio erzählt wird.

Der Architekt Dan Kaplan, Seniorpartner von FXCollaborative, nahm an der Eröffnung mit einem Vortrag teil “Urban Alchemies: Repair and Transformation”, der der Öffentlichkeit einen interessanten Einblick in die Synergien zwischen Mensch und Natur gibt, die für die Projekte des Teams von grundlegender Bedeutung sind, und erklärt, wie Architekten mit dem Problem des “Wie man in einer Stadt baut&rdo; umgehen.
Die Aufmerksamkeit des Publikums wurde sofort durch das erste Bild des Architekten erregt: eine mit der Technik des Kintsugi reparierte Schale. Eine japanische Praxis, die darin besteht, Keramikgegenstände mit einem Lack aus Goldpulver oder flüssigem Gold oder Silber zu reparieren. Die Edelmetalle schweißen die Fragmente und geben ein Objekt zurück, das optisch gleich, aber anders als das Original ist. Was ein Schaden oder eine Unvollkommenheit sein könnte, ist zu einem ästhetischen und sogar inneren Wert geworden.
Eine interessante und leicht verständliche Metapher, mit der Dan Kaplan die komplexen Themen, die mit dem Werk eines Architekten in der Stadt verbunden sind, klar der Öffentlichkeit vorstellte. Ein Ort, der ständig umgebaut, repariert werden muss, an dem es manchmal notwendig ist, das bereits Gebaute zu ersetzen und dann unter Berücksichtigung der Verbindungen und Beziehungen auf verschiedenen historischen, kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Ebenen zu gestalten.

Die Keramik die von den edlen Bruchstellen durchzogen ist, wird zur visuellen Metapher und hat es Dan Kaplan ermöglicht, die drei Schlüsselkonzepte für die Transformation einer Stadt mit einem konkreten Beispiel vorzustellen: Vorstellungsgabe (imagination), Vernunft (reason) und Erinnerung (memory).
Der Architekt erklärte, dass das Individuum ohne Phantasie gezwungen ist, den Status quo akzeptieren zu müssen, das zerbrochene Objekt nicht mehr zu benutzen und damit bewegungslos zu bleiben und eine kristallisierte Stadt zu akzeptieren. Ohne Phantasie hat man keine Zukunftsvision und blickt nostalgisch auf die Vergangenheit zurück. Der Grund dafür ist die Einführung des technischen Aspekts, des notwendigen Know-hows, um eine bessere Zukunft planen und realisieren zu können. Die Erinnerung ist unerlässlich, um alle Teile und ihre Zusammenhänge zu verstehen. Ohne Erinnerung können wir nicht alle die natürlichen, kulturellen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Elemente verstehen, die die Städte prägen.
Am Ende der Rede stellte Kaplan einige wichtige Überlegungen an: die Notwendigkeit, jede Gestaltungsintervention auf eine genaue und dedizierte Kenntnis des Kontextes auszudehnen, in den sie eingefügt wird, auch im Hinblick auf eine zukünftige Entwicklung bezogen auf Nachhaltigkeit; die „Zusammenarbeit”, ein Schlüsselkonzept, das in der Philosophie des Büros so fest verwurzelt ist, dass es sich Anfang 2018 einen neuen Namen zulegte, nämlich von FXFowle in FXCollaborative.

(Agnese Bifulco)


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