10-09-2018

Ausstellung Renzo Piano: The Art of Making Buildings

Renzo Piano, RPBW,

Sergio Grazia, Michel Denance, Nic Lehoux,

London,

Messen,

Messen,

Anlässlich ihres 250-jährigen Bestehens präsentiert die Royal Academy of Arts seit dem 15. September eine große Ausstellung über den Architekten Renzo Piano und die Projekte des von ihm gegründeten RPBW-Studios. Es ist die erste vollständige Ausstellung, die dem italienischen Architekten seit 1989 in London gewidmet ist.



Ausstellung Renzo Piano: The Art of Making Buildings

Der Herbst der Royal Academy of Arts beginnt am 15. September mit der Eröffnung einer großen Retrospektive, die Renzo Piano gewidmet ist. Dies ist das erste Mal seit 30 Jahren, dass in London eine komplette Ausstellung zu den Werken und der Karriere des berühmten italienischen Architekten und Ehrenmitgliedes der britischen Institution gezeigt wird.
Die Ausstellung wird in den neuen Gabrielle Jungels-Winkler Galerien in Burlington Gardens anlässlich des 250-jährigen Bestehens der Royal Academy of Arts gezeigt.
Der Titel der Ausstellung“Renzo Piano: The Art of Making Buildings&rdquo lässt keinen Zweifel, die Absicht der Kuratoren ist es, einen vollständigen Überblick über die Arbeitsweise des Architekten sowie die Wünsche und Leistungen eines Mannes zu geben, der an die Möglichkeiten der Architektur glaubt, die nicht nur als Kunstform verstanden wird, sondern als ein komplexer Beruf, der soziale, ökologische, politische und wirtschaftliche Verantwortung beinhaltet.
strong>Renzo Piano selbst erklärte dazu “Die Ausstellung will zeigen, dass der Bau von Gebäuden eine zivile Geste und soziale Verantwortung ist. Ich glaube leidenschaftlich, dass Architektur ein Ort ist, an dem sich Menschen treffen und Werte teilen können".

Renzo Piano und sein Büro haben über 100 Projekte realisiert, von wichtigen kulturellen und institutionellen Gebäuden über Wohnungen und Büros in verschiedenen Teilen der Welt bis hin zu Stadtplänen für ganze Stadtteile. Der Renzo Piano Building Workshop (RPBW) wurde 1981 von dem genuesischen Architekten mit Büros in Paris, Genua und New York gegründet und besteht heute aus einem Team von 150 Architekten und anderen Fachleuten.
Der Filter, durch den man die Arbeitsweise von Renzo Piano betrachten und beschreiben kann, sind offensichtlich seine Werke. Aus diesen wurden sechzehn Projekte ausgewählt , die als die wichtigsten und geeignetsten angesehen werden, um einen breiten Überblick zu erhalten. Ausgangspunkt seiner Karriere konnte nur das Centre Pompidou in Paris. sein. Ein 1971 mit dem Architekten Richard Rogers realisiertes und 1977 fertiggestelltes Projekt, das am 31. Januar 2017 sein vierzigjähriges Bestehen feierte, ist eine Ikone der zeitgenössischen Architektur und markiert zweifellos einen Wendepunkt in der Geschichte dieser Disziplin.
Unter den anderen Werken, die in der Ausstellung der Royal Academy of Arts zu sehen sind finden wir das Jean-Marie Tjibaou Cultural Center, Noumea (1998), das New York Times Building (2007), den Wolkenkratzer The Shard, London (2012), die Jérôme Seydoux Pathé Foundation, Paris (2014) und unter den neueren das Whitney Museum of American Art, New York (2015).

Die Projekte werden mit einer großen Auswahl an Materialien aus dem RPBW-Archiv präsentiert: Modelle, Fotografien und Zeichnungen, die den Entwurfs- und Bauprozess der berühmtesten Gebäude von Renzo Piano beleuchten. So sind beispielsweise Studienmodelle ein wesentlicher Bestandteil des Planungs- und Bauprozesses. Für das Gebäude der New York Times aus dem Jahr 2007 wurden im Maßstab 1:1 die weißen Keramikstäbe produziert, um ihre Eigenschaften als Sonnenschutzelemente zu testen; das Modell der Menil Collection in Houston (1986) ist ein weiteres Beispiel für die Forschung und Studie, die von den Architekten durchgeführt wurde, um natürliches Licht in das Gebäude zu bringen. Zu den ausgestellten Materialien gehören Originalzeichnungen, wie sie beispielsweise für den Wettbewerb des Kulturzentrums Jean-Marie Tjibaou in Noumea entstanden sind.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der Architekt selbst, die Kuratoren haben beschlossen, Renzo Pianos Sensibilität und persönliche Einstellung zur Architektur durch 32 Fotografien des italienischen Fotografen Gianni Berengo Gardin und einen Film von Thomas Riedelsheimer zu unterstreichen. Materialien, die in der von RPBW für die Ausstellung entworfenen Installation zusammenlaufen und eine imaginäre Insel bilden, auf der die 100 von Renzo Piano realisierten Projekte versammelt sind.

(Agnese Bifulco)

Title: Renzo Piano: The Art of Making Buildings
Date: 15 September 2018 – 20 January 2019

Images courtesy of Royal Academy of Arts and RPBW, photo:
Renzo Piano portrait © Francois Mori/AP/REX/Shutterstock;
RPBW, Centro Botín, Santander, 2017. Photo © Enrico Cano;
RPBW, Whitney Museum of American Art, New York, 2015. Photo © Nic Lehoux. © RPBW;
RPBW, Jérôme Seydoux Pathé Foundation, Paris, 2014. Photo © Michel Denancé. © RPBW;
RPBW Jean-Marie Tjibaou Cultural Centre, Nouméa, 1998. Photo © Sergio Grazia. © ADCK - centre culturel Tjibaou/RPBW;
RPBW, The Shard, London Bridge Tower and London Bridge Place, London, 2012. Photo © William Matthews. © RPBW

www.royalacademy.org.uk
www.rpbw.com


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