19-02-2021

Westbeat von Studioninedots aus Ziegel und Beton

Studioninedots,

Frans Parthesius,

Amsterdam,

Housing, Innovation center, Öffentliche Gebäude,

Zement, Ziegel,

Ein neu gestaltetes Hofgebäude für Wohnungen, Büros und Gemeinschaftsräume mit Betonbögen und einer Ziegelverkleidung.



Westbeat von Studioninedots aus Ziegel und Beton
Im Amsterdamer Stadtteil Lelyaan-Delflandlaan hat Studioninedots ein Gebäude aus Beton und Ziegeln für 150 Wohnungen geschaffen.
Das Westbeat befindet sich in einem Viertel, das die Stadt Amsterdam ansprechender gestalten möchte, und zwar durch den Bau von Architektur im Laufe der Zeit errichtet. In diesem Kontext sollte das Gebäude, das von Studioninedots entworfen wurde, ikonisch sein und vielen Menschen Platz bieten.
Die Gestaltungsidee war, die 150 Wohnungen über einem Volumen zu platzieren, in das Räume eingefügt sind, die von den Bewohnern selbst verwaltet werden. Die innere Atmosphäre dieser Räume ist in der Tat von der Stadt selbst inspiriert, und folglich ist die Sprache, die gewählt wurde, um sie zu identifizieren, durch die Präsenz einer Reihe von Bögen charakterisiert, die sich in einer scheinbar ungeordneten und zufälligen Weise abwechseln, als ob sie in aufeinanderfolgenden zeitlichen Phasen gebaut worden wären. Genauso wie es bei städtischen Schichtungen der Fall ist. In Wirklichkeit ist die lange Abfolge von in Zement gegossenen Bauelementen, deren Innenhöhe zwischen 4 und 8,5 Metern variiert, sehr gut geordnet. Das Ergebnis hat eine sehr stimmungsvolle Wirkung, so dass es weder als ein Ort erscheint, der ein paar Meter über dem Straßenniveau liegt, noch als ein Innenbereich. Darüber hinaus war eines der Hauptziele der Designer, einen WanderVoid-Effekt zu schaffen, d.h. ohne eine feste Nutzung. Eine klare Antwort auf die vielen öffentlichen Räume, deren Nutzung übermäßig geprägt und auf einen bestimmten Nutzertypus beschränkt ist.
Zudem überrascht der glatte Sichtbeton der Innenräume im Vergleich zur schlichten Textur der äußeren Ziegel, die in ihren unterschiedlichen Mustern die Fassade durch eine vielfältige kompositorische Aussagekraft beschreiben. Besonders auffällig sind die Gebäudeecken im Erdgeschoss, wo jeweils zwei Halbbögen an den jeweiligen orthogonalen Fassaden zusammengefügt sind. Das wäre nicht verwunderlich, wenn sie nicht einen Überhang von jeweils etwa sieben Metern hätten und die gesamte Masse darüber tragen würden. All dies unterscheidet sich jedoch stark von dem monolithischen Baukörper mit quadratischen Fenstern, der sich mit unterschiedlichen Volumina für 3, 4 und sogar 11 Stockwerke über dem Untergeschoss erhebt. Ihre maximale Höhe von etwa 30 Metern auf Straßenniveau wird im Inneren durch einen Garten im zweiten Stockwerk weitgehend abgemildert, der wie die WanderVoid-Räume die Aufgabe hat, ein Stück Stadt zu schaffen, das im Gebäude eingebettet ist.



Fabrizio Orsini



Project information Westbeat
Client: Lingotto Ontwikkeling BV; Achmea Dutch Residential Fund
Location: Lelylaan-Delflandlaan, Amsterdam, The Netherlands
Type: public space, 150 dwellings, collective garden, workspaces, podium, hospitality venues, facilities, parking
GFA: 24.300 m2
Plot: 3.250 m2
Design-completion: 2016-2020
Design team: Albert Herder, Vincent van der Klei, Arie van der Neut, Metin van Zijl
Project leader/architect: Joost Maatkamp
Design team: Wouter Hermanns, Rutger van der Meer, Laura Berasaluce, Joost Körver
Team: Heddes Bouw en Ontwikkeling BV, Royal HaskoningDHV, Cauberg-Huygen, Huygen installatie advies, Skaal, Atelier Bouwkunde, Moss Amsterdam, Donkergroen
Photo: Frans Parthesius

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