29-05-2020

Der LEGO Campus ist aus Aluminium und Stein

C.F. Møller,

Adam Mørk,

Billund, Dänemark,

Unternehmen, Buros, Headquarters,

Glas, Metall, Stein,

Ein Gebäude aus Glas, Aluminium und Stein beherbergt die Büroräume der Firma LEGO und soll die Mitarbeiter auf spielerische Weise zusammenbringen.



Der LEGO Campus ist aus Aluminium und Stein
In Dänemark wurde der Campus der Firma LEGO nach einer Idee des Büros C.F. Møller Architects aus Aluminium, Stein und Glas gebaut. Es handelt sich um eine Komposition von Baukörpern, die an die berühmten Plastikbausteine erinnert.
In Billund, Dänemark, befindet sich der LEGO Campus, ein Bauwerk, das 2021 fertig wird und in dem sich – außer den Büros – auch ein zentraler Bereich befindet, das: People House. Dies wird ein großes Auditorium, ein Fitnesszentrum, eine Kunsthandwerkstatt, eine Cafeteria und Unterkünfte für die Mitarbeiter bieten.
Das Gebäude hat einen Unterbau, der mit dünnen Platten aus gespaltenen Steinen verkleidet ist und wie ein süßes Millefeuille aussieht, gleichzeitig zerbrechlich und solide, auf dem sich ein Volumen aus Glas und Stahl erhebt. Letzteres mit seinen großen, quadratischen Fenstern, die von Stahlprofilen umgeben sind, die aus der Struktur herausragen und sich farblich von ihr unterscheiden, verstärkt die Idee, dass es sich dabei um die ikonischen Plastikbausteine handelt, die von LEGO hergestellt werden, aber nicht maßstabsgetreu sind. Darüber hinaus sind diese Öffnungen hier und da mit glatten Sichtbetonmetopen durchsetzt, perfekte Reproduktionen des klassischen Modulziegels mit dem Logo, das auf die Zylinder der Fugen eingeprägt ist. Eine stilistische Gestaltungsentscheidung, die in der Lage ist, das gesamte Gebäude wie eine riesige Spielzeugkonstruktion aussehen zu lassen. Schließlich werden diese beiden Baukörper von einem zusätzlichen Prisma für die mit gelbem Aluminium verkleideten Büros übersehen, das wiederum ikonisch die Erkennungszeichen der dänischen Marke aufnimmt.
Aber der spielerische Aspekt sollte nicht in die Irre führen, da der Turm mit dem Parkhaus mit 4150 Solarpaneelen bedeckt ist, die 1 Million kWh/Jahr produzieren können, was der Hälfte des Gesamtbedarfs entspricht. Um 650 Tonnen CO2-Emissionen einzusparen und die Innenwände der Räume zu bauen, wurden vorgefertigte Gipsfasersysteme gewählt. Da diese sehr widerstandsfähig sind und keine Metallrahmen für die Installation benötigen, führen sie zu einer nachweisbaren Einsparung von etwa 22 Tonnen Stahl.


Fabrizio Orsini

Photo Adam Mørk

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