14-08-2020

Värtaterminalen von C.F. Møller Architects, ein Bauwerk aus Stahl und Glas

C.F. Møller,

Adam Mørk, Mark Hadden,

Stockholm, Schweden,

Gewerbliche Gebäude, Hafen, Stationen,

Zement, Metall, Glas,

Das Fährterminal in Stockholm, Schweden, ist ein Ort, der Hafenbau, Schiffsarchitektur und städtische Parks miteinander verbindet



Värtaterminalen von C.F. Møller Architects, ein Bauwerk aus Stahl und Glas
Das Fährterminal der Stadt Stockholm ist ein schwebendes Gebäude aus Glas und Stahl von C.F. Møller Architekten, das vom Schiffbau inspiriert wurde.
Der Blick auf die Häfen ist in der Regel nicht verführerisch und zieht auch keine Touristen an. Jetzt gibt es jedoch eine Ausnahme wegen des nüchternen und modernen Värtaterminalen-Gebäudes, das mit seiner Originalität die Stockholmer Hafenfront verändert und interessanter gemacht hat.
Ein Gebäude, das dank der technologischen Lösungen der von den Planern angewandten Systeme die Sonnenenergie, die geothermische Energie und die Wellenbewegung des Wassers nutzt. Die 16.000 Quadratmeter bebauter Fläche sind also völlig energieautark, so dass das Värtaterminalen zu den Gebäuden gehört, die das Umweltzertifikat in Gold tragen dürfen. Hinzu kommt die Idee, das Dach mit seinem Garten und seinen originellen architektonischen Lösungen zu einem privilegierten Punkt zu machen, von dem aus man die Aussicht auf das Wasser genießen kann, wodurch das Gebäude zu einer der Attraktionen des Hafens wird. Ein Treffpunkt, der durch ein Restaurant und einladende Umgebungen verstärkt wird. Darüber hinaus wurde sein Inneres von den Architekten mit großer Sorgfalt gestaltet, gerade um den jährlich etwa zwei Millionen Reisenden, die es gewöhnlich besuchen, ein angenehmes Erlebnis zu bieten.
Hinzu kommt ein zweites, mehr oder weniger unsichtbares Thema, der Einsatz von Licht, denn der Wunsch, ein schönes Gebäude zu schaffen, verbindet sich mit dem Wunsch, einen sehr hellen Ort zu haben. So werden die großen verglasten Öffnungen an den Fassaden, die sich mit langen Streifen aus Aluminiumpaneelen abwechseln, mit dem großen Schlitz im Dach kombiniert, der ebenfalls aus Glas besteht. Alle diese Öffnungen sind so konzipiert, dass die Sonnenstrahlen aus allen Richtungen einfallen können, was das Terminal zu einem echten Lichtkatalysator macht und gleichzeitig die Punkte der Dunkelheit vermeidet, die in der Mitte des Gebäudes entstehen könnten.
Noch interessanter ist die Struktur aus V-förmigen Stahlträgern, die durch eine modulare Rhythmik aufeinander folgen, bis zu dem Punkt, dass sie, von außen gesehen, dazu einladen, sie von innen zu entdecken und selbst zu einer unerwarteten architektonischen Attraktion werden.


Fabrizio Orsini


Client: Stockholms Hamnar AB
Size: 16,000 m² and a new customs area of 1,100 m²
Address: Stockholm, Sweden
Architect: C.F. Møller Architects
Landscape: Nivå Landskapsarkitekter
Collaborators: In3prenör AB, Black Ljusdesign, Brandskyddslaget, Bbh Arkitekter & Ingenjörer

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