12-06-2020

Ramón Esteve Estudio Refugio en la Viña in Fontanars Spanien

Ramón Esteve,

Mariela Apollonio, Alfonso Calza, Daniel Duart,

Valencia, Spanien,

Ville,

In der Nähe von Valencia, in Fontanars dels Alforins, in einem Gebiet mit großen, mit Weinbergen bepflanzten Flächen, hat der spanische Architekt Ramón Esteve ein ganz besonderes Ferienhaus entworfen. Ein zeitgenössischer Bau, aber inspiriert von traditionellen Landhäusern, der Teil der Landschaft wird und sich in die Weinberge einfügt.



Ramón Esteve Estudio Refugio en la Viña in Fontanars Spanien

Am Ende eines Weges, der auf beiden Seiten von zwei langen Baumreihen begrenzt wird, erscheint das vom Architekten Ramón Esteve entworfene Refugio en la Viña. Wir sind hier in der Autonomen Gemeinschaft Valencia in Spanien, im Gebiet der Fontanars dels Alforins, hier hat der spanische Architekt beschlossen, sich an einem so wichtigen Thema wie dem Landschaftsbau zu messen. Wir befinden uns in der Tat in einem Grenzgebiet zwischen der wilden Natur der Kiefernwälder und der durch das unaufhörliche Einwirken des Menschen durch die Kultivierung riesiger Weinanbauflächen geformten Natur.
"Dieser ländliche Rückzugsort ist von traditionellen Landhäusern mit schrägen Dächern inspiriert und wandte dann ein neues Raumkonzept an", mit diesen Worten fasste der Architekt Ramon Esteve das Konzept des “Refugio en la Viña&rdquo zusammen; und gleichzeitig beschrieb er, was den Besuchern erscheint. Am Ende des Weges zwischen den beiden Baumreihen sieht man in der Tat eine typische Satteldachkonstruktion, aber man braucht nur um die Ecke zu gehen, um zu sehen, wie sich die Form des Gebäudes entwickelt, und einen ständigen visuellen und physischen Kontakt mit der Natur des Ortes zu suchen.

Das Refugio en la Viña ist ebenerdig gebaut und nutzt sowohl passive Lösungen zur Begrenzung des Energieverbrauchs als auch grüne Technologien wie Sonnenkollektoren und ein Regenwassernutzungssystem. Das Haus besteht aus zwei monolithischen Strukturen, die sich in ihrer materiellen Beschaffenheit unterscheiden. Die erste ist eine weiße Betonschale, sowohl innen als auch außen, wobei die zweite Struktur aus einer Reihe von Kiefernholzkisten besteht, die die einzelnen Räume des Hauses prägen und sich manchmal zur Landschaft hin ausdehnen, indem sie es in voller Höhe mit Fenstern und Öffnungen einrahmen. Der Architekt nutzte die 20 cm breiten Kiefernbretter als Modul sowohl für die Schalungen des ersten Bauwerks als auch für die Realisierung der Holzkisten des zweiten. Dieses Modul wird dann in den speziell für die Residenz entworfenen Möbeln aufgenommen. Das Refugio en la Viña ist ein Ferienhaus, und diese Holzvolumen sowie die Veranda, die sich entlang der Betonhülle entwickelt, sind als Räume konzipiert, die geschlossen werden können, wenn das Gebäude nicht bewohnt ist.
Zwischen den Weinbergen und Olivenbäumen erscheint aus der Ferne das Refugio en la Viña versteckt zwischen einer Gruppe von Zypressen, Pappeln und Kiefern, der Eingang ist in einem der Holzkastenvolumen eingefügt, die die zweite Struktur des Gebäudes bilden. Im Inneren ist der zentrale Raum ein dynamischer Gemeinschaftsbereich, der von einem großen Kamin dominiert wird und zu den anderen Räumen überleitet. Die Kiefernkästen, die die verschiedenen Räume des Hauses enthalten, durchschneiden diesen zentralen Raum und werden zum "Rahmen" für die Landschaft und die Natur, die sich an den Seiten des Gebäudes entwickelt.
Der Laubengang ist der Aufenthaltsbereich des Hauses, es ist der Haupttreffpunkt, derjenige, wo sich das Leben seiner Bewohner abspielt. Gleichzeitig wird er, indem er die Betonhülle durchschneidet, auch zum Treffpunkt der doppelten Landschaft, die das Gebiet charakterisiert, auf der einen Seite die wilde Natur der Pinienwälder, auf der anderen Seite die vom Menschen gestaltete Natur mit Weinbergen.

(Agnese Bifulco)

01-09 Images courtesy of Olivari, photo by Daniel Duart
10 - 37 Images courtesy of  Ramón Esteve, photo: (10-33) by Mariela Apollonio, (34-37) by Alfonso Calza

Project Name: Refugio en la Viña
Location: Fontanars dels Alforins, Valencia, Spain
Studio: Ramón Esteve Estudio https://www.ramonesteve.com/
Architect: Ramón Esteve
Collaborating Architects: Anna Boscà, Victor Ruiz
Technical Architect: Emilio Pérez
Collaborators: Tudi Soriano, Patricia Campos, Borja Martos
Design Collaborators: Nacho Poveda
Constructor: COVISAL FUTUR SL.
Project Manager: Gonzalo Llin
Photographer: Mariela Apollonio
Audiovisual: Alfonso Calza


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