15-01-2018

Henning Larsen Architects Art Pavilion Videbæk Dänemark

Henning Larsen Architects,

Kirstine Mengel,

Videbæk, Dänemark,

Art Center, Pavillons, Museen,

Eine Erweiterung, die die Atmosphäre des Hauptgebäudes bewahrt und eine enge Beziehung mit der Landschaft eingeht. Das Büro Henning Larsen Architects hat den Ausbau des Vestjyllands Kunstpavillon von Videbæk, Dänemark, gestaltet.



Henning Larsen Architects Art Pavilion Videbæk Dänemark

Am 10. September 2017 wurde in Videbæk, Dänemark, das Museum Arne Haugen Sørensen eröffnet. Dem bedeutenden dänischen Künstler und Grafiker gewidmet, ist dieses Museum ein Projekt des Büros Henning Larsen Architects, das auch den ersten Kern des Pavillons geschaffen hatte. Die Architekten haben nämlich den Vestjyllands Kunstpavillon von Videbæk erweitert, ein Projekt, das das Büro um Jahr 2012 vor dem Ableben des Architekten Henning Larsen realisiert hatte. Der Anlass war die Notwendigkeit, den Bestandsbau zu erweitern, um die Werke von Arne Haugen Sørensen zu beherbergen. Der neue Ausstellungsbereich ist ausschließlich den Werken von Arne Haugen Sørensen gewidmet.

In der Eröffnungsausstellung, die das Leben des Künstlers gezeigt hat, konnte das Publikum über 70 Werke bewundern, die der dänische Künstler und Grafiker zusammen mit den Keramiken seiner Frau, der Künstlerin Dorthe Steenbuck Crab dem Museum vermacht hat. Eine Ausstellung von Gemälden, Aquarellen, Lithographien, Skulpturen, Keramiken und Modellen für Altarstelen. Arne Haugen Sørensen ist als religiöser Künstler bekannt, der mehr als 25 Kirchen in Dänemark geschmückt hat. Um diese großzügige Schenkung an Kunstwerken aufnehmen zu können, war ein Ausbau des Museums von 400 Quadratmetern erforderlich. Die Architekten haben also eine Erweiterung entworfen, die eine Verbindung mit dem Bauwerk aus dem Jahr 2012 darstellt und dessen besondere Harmonie mit der Landschaft aufnimmt.

Die Verbindung mit dem Umfeld war in der Tat ein wesentliches Element des Projekts, das Henning Larsen im Jahr 2012 realisierte, so dass man nicht vom Art Pavilion Videbaek sprechen kann, ohne auf den Kontext zu verweisen, in dem das Museum steht. Wir sind in der Stadt Videbæk, in der Region des zentralen Jutlands in der Nähe des Fjords von Ringkøbing, das Museum war im westlichen Teil des großen Stadtparks in der Nähe des Sees errichtet worden. Die dänische Stadt Videbæk, die seit 2007 keine autonome Stadt mehr ist, ist für eine große Skulptur aus Corten-Stahl in Form eine V bekannt, die 1996 von Per Arnoldi geschaffen wurde und "The V" genannt wird. Die Skulptur steht am Stadteingang. Dieses bedeutende Alleinstellungszeichen der Stadt wird auch im Projekt von Henning Larsen Architects aufgenommen. Die Architekten benutzen die schrägen Pfeiler in Form eines “V” um die Überdachung des Pavillons zu tragen und den externen Weg zu schützen.

Das Museum wurde im westlichen Teil des Parks Videbæk errichtet. Der Baukörper steht am Rand des Grün und in der Nähe des Sees, so dass er an ein japanisches Teehaus erinnert. Der Ausbau des Pavillons nimmt das Konzept auf, das bereits in dem 2012 gebauten Gebäude ausgedrückt wurde, mit dem externen Weg, der die gesamte Konstruktion umgibt. Es ist ein Zwischenraum zwischen Innen und Außen, der es dem Pavillon gestattet, sich dem Publikum mit einer offenen und dynamischen Fassade zu präsentieren. Eine Geometrie, die an die Bewegung der Bäume des Parks und des Schilfrohrs am Teich verweist, wenn dieses vom Wind bewegt wird, ist aber auch ein Hinweis auf die Skulptur “The V”. Die Fassade ist das gemeinsame architektonische Element, das eine sofortige und enge Verbindung zwischen den beiden Gebäuden und dem Park schafft, in dem sie stehen.

Im Inneren des Pavillons wurde der Ausstellungssaal so gestaltet, dass eine korrekte Darstellung der Kunstwerke gewährleistet wird. Durch Oberlichter und Glaswände kann das Tageslicht den Raum durchdringen und ein Licht- und Schattenspiel schaffen, das die Ausstellung der Skulpturen verbessert. Das Licht ist ein grundlegendes Element, eine Konstante in den Werken von Henning Larsen. Der Architekt liebte es, als wichtigste Baustoffe seiner Architekturen den Raum und das Licht zu bezeichnen. Er selbst wurde von den Kritikern und Architekturwissenschaftlern als “Meister des Lichts”, definiert, ein klares Beispiels für diese Eigenschaft ist href="http://www.floornature.it/larsen-e-eliasson-auditorium-a-reykjavik-7255/" target="_blank">HARPA. Die Konzerthalle und Konferenzzentrum von Reykjavik (Island) brachte ihm den Preis der Europäischen Union für Gegenwartsarchitektur Mies Van Der Rohe Award im Jahr 2013, wenige Monate vor seinem Tod

(Agnese Bifulco)

Entwurf: Henning Larsen Architects https://henninglarsen.com/
Ort: Videbæk, Dänemark
Bildnachweis: Kirstine Mengel


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