19-10-2018

Goldmedaille für italienische Architektur 2018

Edoardo Tresoldi, Feld72,

Messen,

Preis, Event, Messen,

Am 12. Oktober fanden die Verleihung der Goldmedaille für italienische Architektur 2018 und die erste Ausgabe des Award T Young Claudio De Albertis statt, der den italienischen Newcomern von Architektur und Ingenieurwesen gewidmet ist. Vier Goldmedaillen für die Karriere wurden vergeben: Umberto Riva, Paola Viganò, Guido Canali und Valeriano Pastor.



Goldmedaille für italienische Architektur 2018

Die Medaglia d'Oro all'Architettura Italiana 2018 (Goldmedaille für italienische Architektur) ist in ihrer sechsten Ausgabe angelangt. Sie ist ein alle drei Jahre stattfindendes Ergebnis, das aus einer Zusammenarbeit zwischen der Triennale di Milano und dem Ministerium für Kulturgut und kulturelle Aktivitäten entstanden ist. Am Morgen des Freitag, den 12. Oktober, fand in der Triennale di Milano die Preisverleihung parallel zur ersten Ausgabe des Award T Young Claudio De Albertis statt. Der vom gleichnamigen Komitee ins Leben gerufene und mit dem Andenken an den 2016 verstorbenen berühmten Direktor der Triennale verbundene Preis richtet sich an junge italienische Newcomer von Architektur und Ingenieurwesen, der Gewinner erhält einen Scheck über dreißigtausend Euro, den er für seine Ausbildung verwenden kann. Für 2018 ging der Preis an den Architekten Simone Gobbo, Gründer des Büros Demogo, der für den Entwurf des Biwaks F.lli Fanton, Marmarole, Belluno ausgezeichnet wurde.

Die Auszeichnungen und Erwähnungen der Goldmedaille für italienische Architektur sind für Arbeiten italienischer Architekten und Ingenieure reserviert, die von 2015 bis 2017 in Italien oder im Ausland ausgeführt wurden. Stefano Boeri, Präsident der Triennale di Milano, betont, dass die Goldmedaille für italienische Architektur die wichtige Aufgabe hat, die zeitgenössische italienische Architekturproduktion zu erfassen und zu verbessern. Der Architekt des Bosco Verticale betont, wie sich die prämierten Projekte "nicht nur durch ihr innovatives Design, sondern auch durch ihre starke Aufmerksamkeit für aktuelle Themen wie Nachhaltigkeit, Dialog mit Raum und Umwelt und soziale Verantwortung" auszeichnen. Der Kindergarten Niederolang in Olang, Bozen vom Büro feld72 ist das Projekt, das unter den 349 Bewerbern mit der Goldmedaille für italienische Architektur 2018 ausgezeichnet wird. Es handelt sich um ein Gebäude, das, wie Mara Corradi in dem in Floornature veröffentlichten Artikel feststellt, ein früheres Gebäude ersetzt und das architektonische Erbe des Pustertals und Südtirols in ein funktionales und symbolisches Werk verwandelt.

Vier Goldmedaillen für das Lebenswerk wurden folgenden Architekten vergeben: Umberto Riva, Paola Viganò, Guido Canali und Valeriano Pastor, während der Sonderpreis für erste Arbeiten an das Projekt für das Gemeinschaftshaus Caltron, Cles, Trento des Architekten Mirko Franzoso ging.
Die Äarchologische Superintendanz Apuliens und das Regionalsekretariat MIBAC erhielten den Sonderpreis an den Auftraggeber für das Projekt aus dem Jahr 2016 von Edoardo Tresoldi: Dove l'arte ricostruisce il tempo (Wo Kunst die Zeit rekonstruiert), mit dem Wiederaufbau der Basilika von Siponto in Manfredonia, Foggia.
Die Jury der Goldmedaille vergab auch sechs Auszeichnungen:
an Barozzi/Veiga für die Musikschule von Brunich, Bozen, in der Kategorie Neubauten;
an Amanzio Farris für das poetische Projekt des Belvedere für eine Person, Rocca di Mezzo, L’Aquila, ausgezeichnet in der Kategorie Landschaften und urbane Räume;
an Stefano Santambrogio für die Sanierung der Seepromenade von Malgrate, Malgrate, Lecco, in der KategorieInfrastrukturen;
an Gianmatteo Romegialli für das Schwimmbad “del Roccolo”, Como, in der Kategorie Innengestaltung;
an das Büro Canali Associati für die Gestaltung der neuen Statue Stele und die Restaurierung des Castello del Piagnaro in Pontremoli, Massa-Carrara, in der Kategorie Einrichtung;
an Giulio Barazzetta e SBG Architetti für die Restaurierung der Kirche Nostra Signora della Misericordia, Baranzate, Mailand in der Kategorie Umnutzung und Restaurierung,

Die Gewinner und erwähnten Projekte der verschiedenen Kategorien der Goldmedaille für italienische Architektur wurden zusammen mit den Finalisten des Preises T Young Claudio De Albertis in einer von Lorenza Baroncelli kuratierten Ausstellung in der Triennale di Milano zusammengeführt und ausgestellt, die bis zum 11. November 2018 der Öffentlichkeit zugänglich sein wird.

(Agnese Bifulco)

Images courtesy of Triennale di Milano


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