11-02-2019

Die Swarovski Manufaktur von Snøhetta wurde als Kristallatelier vollendet

Snøhetta,

David Schreyer,

Wattens, Austria,

Innovation center, Unternehmen,

Vor Kurzem wurde ein neues Projekt des Architekturbüros Snøhetta für die bekannte Marke, die sich auf die Kristallverarbeitung spezialisiert hat, abgeschlossen. In Wattens, Österreich, befindet sich ein neues Gebäude, die Swarovski Manufaktur, die als das Kristallatelier des 21. Jahrhunderts bezeichnet wurde.



Die Swarovski Manufaktur von Snøhetta wurde als Kristallatelier vollendet

Das Kristallatelier des 21. Jahrhunderts, so lautet die Definition, mit der das neue Projekt des Architekturbüros Snøhetta für Swarovski in Wattens in Österreich vorgestellt wurde. Es ist nicht das erste Projekt des Architekturbüros für den bekannten Hersteller von Kristallobjekten, aber mit der Swarovski Manufaktur ist man über die Innovation einer herkömmlichen Produktionsanlage hinausgegangen.

Das von Snøhetta entworfene Werk ist eine "inklusive" Produktionsstätte, weil es alle Akteure des Produktionsprozesses, Kunden und Fachleute des Kristalls, in einem einzigen Raum vereint: Designer und Künstler, Forscher, Handwerker, Bediener und Produktionstechniker. Der gesamte Produktionsprozess des Unternehmens ist an einem Ort vereint, ein idealer Ort für die Produktion kleiner Mengen, wo eine enge Zusammenarbeit mit dem Kunden erforderlich ist. Ein Ort mit modernsten Maschinen, an dem es möglich ist, das "schnelles Prototyping", eine weitere Stärke der Manufaktur, zu realisieren, wo aber auch die Experten von Swarovski anwesend sind, die den von den Maschinen begonnenen Produktionsprozess mit ihren Fähigkeiten ergänzen.

In einem Gebäude, in dem der physische Produktionsprozess die Hauptfunktion bleibt, bestand die Herausforderung für die Architekten von Snøhetta darin, einen Raum zu entwerfen, der die Zusammenarbeit und den kreativen Austausch erleichtert, die Kreativität anregt und fördert. Dieses Konzept spiegelt sich im Projekt wider, wie Patrick Lüth, Geschäftsführer des Snøhetta-Büros in Innsbruck, feststellte. Die Architekten haben bewusst auf die Interpretation der physischen Eigenschaften des Kristalls bei der Geometrie des Baus verzichtet: “Im Gegenteil, wir haben versucht zu verstehen, was Kristall so besonders und attraktiv macht, und diese flüchtigen Eigenschaften zu nutzen, um eine bestimmte Atmosphäre zu schaffen. Das Schlüsselelement des Projekts ist das natürliche Licht, denn tatsächlich ist es Licht, das den Kristallen Leben einhaucht und die magischen Farb- und Brechungseffekte erzeugt.
Im Vergleich zu anderen Produktionsstätten hat die Swarovski Manufaktur eine unglaubliche Lichtmenge. Ein Ergebnis, das durch die zahlreichen Öffnungen in der Decke erreicht wird. Dies sind 135 Öffnungen, die "Kassetten" genannt werden. Sie sind mit spezieller Sonnenschutzbeschichtung behandelt, um eine übermäßige Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Die Tageslichtöffnungen werden in die selbsttragende Deckenkonstruktion aus weißem Stahl eingesetzt, die mit der Wiederholung von Modulen mit einer Größe von einem 6 x 3 Meter ein leicht verdrehtes Raster schafft. Die komplette Haustechnik ist in die Deckenkonstruktion integriert, die mit perforierten Akustikpaneelen verkleidet ist, die für eine gute Dämpfung der Hintergrundgeräusche sorgen, so dass die Menschen trotz der Geräusche der Maschinen und Produktionsanlagen miteinander sprechen können.

(Agnese Bifulco)

Design Team:
Architecture: Snøhetta – Innsbruck snohetta.com
Interior Architecture: Snøhetta, Carla Rumler (Cultural Director Swarovski)
Lighting: Martin Klingler – Moosbach; Sally Story - London
HVAC: ATP Architekten Ingenieure, Innsbruck
Electrical Engineer: ATP Architekten Ingenieure, Innsbruck
Structural Engineer: Baumann + Obholzer, Innsbruck
Building Physics Engineer: Spektrum, Dornbirn
Location: Wattens, Austria

Contractors:
Concrete: Fröschl, Hall in Tirol, Austria
Steel: Unger Stahlbau, Oberwart, Austria
Façade / Roof: Starmann, Klagenfurt, Austria
Façade: Metallbau Platter, Zams, Austria
Carpenter: Riedl, Pfaffing/Lehen, Germany; Barth Innenausbau, Brixen, Italy
Timber Flooring: Polzinger, Innsbruck, Austria
Interior Glazing: Erlacher, Barbian, Italy
Ceilings and Metal Cladding: Gnigler, Innsbruck. Austria
Light Panels: Peru Lichtwerbung, Laufen, Germany
Metal Works: Nocker Metallbau, Navis, Austria
Electrics: Fiegl & Spielberger, Innsbruck, Austria
HVAC: Ortner, Innsbruck, Austria
Sprinkler System: Accuro, Mondsee, Austria
Crane: Austrian Crane Systems, Steyregg, Austria

Photo: David Schreyer



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