27-03-2020

Feste Sonnenblende aus Aluminium für die AGORA von Behnisch Architekten

Behnisch Architekten,

David Matthiessen,

Losanna, Svizzera,

Krankenhauser, Institutionen, Forschungszentrum, Gesundheit & Wellness,

Glas, Metall, Zement,

Die Erweiterung des Krebsforschungszentrums in Lausanne hat eine Fassade mit pyramidenförmigen Sonnenblenden aus laser-mikroperforiertem Aluminium



Feste Sonnenblende aus Aluminium für die AGORA von Behnisch Architekten

Die AGORA ist ein Krebsforschungszentrum in Lausanne, Schweiz, das vor kurzem dank eines Projekts von Behnisch Architekten erweitert wurde, für das sie eine Fassade mit festen Aluminium-Sonnenschutz entworfen haben.

Das Stuttgarter Büro Behnisch Architekten hat das Erweiterungsprojekt für das Lausanner Krebsforschungszentrum namens AGORA durchgeführt. Es handelt sich um ein Gebäude mit Blick auf das Tal mit einer ausgezeichneten Besonnung, das eine Intervention erforderte, sowohl um neue Räume zu schaffen als auch um einem inzwischen veralteten Gebäude, das den Bedürfnissen des neuen Forschungspersonals nicht mehr entspricht, ein Gesicht zu geben.
Das alte Gebäude, das ohne große Ansprüche entworfen wurde, wird von einem neuen Körper flankiert. Die beiden Baukörper sind durch einen zentralen Raum verbunden, der in Wirklichkeit ein großer Platz ist, der mit einer von dünnen Stahlträgern getragenen Verglasung überdacht ist. Sein Zweck ist es, warmes Tageslicht einzulassen und einem Ort, der der seriösen wissenschaftlichen Forschung gewidmet ist, ein sehr vertrautes Aussehen zu verleihen. Darüber hinaus wurden die leicht geschwungenen und leicht gewölbten Fassaden mit großen Öffnungen gestaltet, so dass im Inneren vollwandige Fenster vorhanden sind. Bei einem solchen Entwurf ist es daher zweckmäßig, die große Außenwand wiederum durch ein ausgeklügeltes Netz von festen pyramidenförmigen Elementen abzuschirmen, die die Oberfläche auf originelle Weise charakterisieren können. Es handelt sich um eine Komposition aus mit Laser mikroperforierten Aluminiumplatten.Diese haben eine Form, die die Sonneneinstrahlung während der Jahreszeiten verbessern kann. Tatsächlich wird in den Sommermonaten, wenn die Sonne höher steht, die Reflexion der Strahlen auf den Platten durch die Löcher gedämpft, und der verbleibende Teil dringt auf sanfte Weise ein und prallt von der Decke ab. Andererseits werden im Winter, wenn die Sonne tiefer steht, die Strahlen direkt abgeschirmt, was die Belästigung für diejenigen, die sich im Gebäude aufhalten, verringert und damit den Lebensstil in den Labors verbessert. Wie in diesem Fall leicht zu erraten ist, musste die Installation komfortabel und effektiv sein, deshalb studierten die Designer an den Enden jedes Paneels ein sehr einfaches Verbindungssystem, das dann in anderen Projekten mit identischem Erfolg verwendet wurde.


Fabrizio Orsini


Client: Fondation ISREC
Architect: Behnisch Architekten, Stuttgart
Projektleitung / Project leader: Cornelia Wust
Mitarbeiter / Team: Natasa Bogojevic Ioana Fagarasan Michael Innerarity Matthias Jäger Heinrich Lipp (Wbw) François Servera Saori Yamane
Partnerarchitekten: Fehlmann Architectes SA
Tender/Construction Management: Fehlmann Architectes SA, Morges
General Contractor: Steiner SA, Tolochenaz
Planning and construction: 2013-2018
Gross: 22.500 m² / 241,700 sq.ft.
Volume: 93.000 m³ / 3,300,000 cu.ft.
Address: Rue de Bugnon 25A, CH-1010 Lausanne – Switzerland

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