29-03-2021

Miralles Tagliabue EMBT gewinnt den Wettbewerb für das Musikkonservatorium von Shenzhen

Miralles Tagliabue EMBT,

Shenzhen, China,

Kulturzentrum, Conservatorio,

Es verspricht eine neue Ära für Shenzhen zu werden, denn die chinesische Metropole bereitet sich darauf vor, ein wichtiges kulturelles Zentrum zu werden - mit zehn neuen Gebäuden, die von bedeutenden internationalen Studios entworfen wurden, darunter Zaha Hadid Architects, SANAA, Jean Nouvel und Sou Fujimoto. Zu diesen prestigeträchtigen Namen gesellt sich nun das Studio Miralles Tagliabue EMBT, das von Benedetta Tagliabue geleitet wird und das den internationalen Designwettbewerb für die Gestaltung des neuen Musikkonservatoriums gewonnen hat.



Miralles Tagliabue EMBT gewinnt den Wettbewerb für das Musikkonservatorium von Shenzhen

Zehn neue Kulturbauten werden Shenzhen verändern und in eine neue Ära führen und so heißt das ehrgeizige Programm “Ten Cultural Facilities of New Era”. Daran beteiligt sind eine Reihe von wichtigen Namen der internationalen Architekturszene. Zu dieser prestigeträchtigen Gruppe von Architekten hat sich vor kurzem das Studio Miralles Tagliabue EMBT gesellt, das von Benedetta Tagliabue geleitet wird und den internationalen Designwettbewerb für die Schaffung des neuen Musikkonservatoriums gewonnen hat: Jean Nouvel für das Shenzhen Opera House, Sou Fujimoto + Chen Donghua für die Shenzhen Reform and Opening-Up Exhibition Hall, MAD + ECADI für das Shenzhen Bay Cultural Center, He Jingtang / SCUT für das Guoshen Museum, Zaha Hadid Architects für das Shenzhen Science & Technology Museum, SANAA für das Shenzhen Maritime Museum, die Büros B+H mit 3XN und Zhubo für das Shenzhen Nature Museum, KSP Jurgen Engel + Zhubo für das Shenzhen Art Museum und zuletzt Dominique Perrault + Zhubo für das Shenzhen Institute of Design and Innovation.

Das neue Konservatorium, das von Miralles Tagliabue EMBT entworfen wurde, besteht aus mehreren Gebäuden, die zusammen den neuen Komplex gut in die Skyline des Campus der Chinese University of Hong Kong (CUHK) in Shenzhen integrieren. Die Vielfalt der von den Architekten von EMBT entworfenen Gebäude ist mit der Vielfalt der Funktionen verbunden, die im neuen Konservatorium stattfinden werden. Ein heterogenes Ensemble, das aber gleichzeitig dem Komplex ein angenehmes Gefühl von Einheit und Kohärenz verleiht, in visueller Kontinuität mit dem Universitätscampus. Kontinuität, die nicht eine allgemeine Uniformität der Architektur bedeutet, im Gegenteil, es wird wichtige und hervorstechende Elemente geben, wie das skulpturale Volumen des Theaters, das zum Wahrzeichen des gesamten Projekts wird. Ein starkes architektonisches Zeichen für eine Institution, die den Anspruch hat, ein Bezugspunkt von internationaler Bedeutung in der Lehre von Musik und Kunst zu werden. Der Entwurf des Konservatoriums steht in einem ausgewogenen Dialog mit der Landschaft, eine organische, nachhaltige Form der Architektur, die sich in die natürliche Umgebung einfügt, mit dem Grün des Universitätsparks auf der einen Seite und dem Wasser des Shenxian Hill Beckens auf der anderen. Der ökologische Wert des Gebietes ist in der Tat ein vorrangiges Element in dem Projekt von Miralles Tagliabue EMBT. Die Notwendigkeit, eine Beziehung zu Wasser und Grün zu schaffen, definiert eine strategische Position für das Konservatorium. Die Gebäude, die den künstlerischen Darbietungen gewidmet sind, sind entlang der Hauptachse des Komplexes positioniert, während die Bibliothek, die Schlafsäle und die Verwaltungsbüros in einer Querposition angeordnet sind. Der neue Komplex erscheint als Ganzes als eine heitere Umgebung, eine einladende und integrative Erfahrung für die jungen Studierenden des Campus, in der jedes Gebäude eine fließende Verbindung mit der umgebenden Landschaft hat, so dass die Unterscheidung zwischen Innen- und Außenaktivitäten sowie zwischen den Räumen innerhalb und außerhalb der Gebäude verwischt erscheint. Die Wahl von passiven Lösungen zur Verbesserung der Leistung der Gebäude wird auch durch die für die Fassaden gewählte Strategie verstärkt. Die Architekten haben ein System von Fensterläden entworfen, das die unterschiedlichen Ausrichtungen der Gebäude berücksichtigt und sie vor Witterungseinflüssen schützt, sie aber gleichzeitig mit einem präzisen Bezug auf musikalische Partituren und damit auf die Identität des Komplexes bereichert.

(Agnese Bifulco)

Images courtesy of Miralles Tagliabue EMBT

Project Name: International Competition for Architectural Design of Shenzhen Conservatory of Music
Date: 2020
Location: Shenzhen, China
Client / Organizer: Engineering Design Management Centre of Bureau of Public Works of Shenzhen Municipality
Co-organizer: Shenzhen Position Spatial Culture Development Co., Ltd.
Architect: Benedetta Tagliabue - Miralles Tagliabue EMBT
Project director: Nazaret Busto Rodríguez - Miralles Tagliabue EMBT
Design team: Julia de Ory Mallavia, Gabrielle Rotelli, Dimitris Stefanakis, Jaime Ruíz Fernández, María Borrell Vilanova, Guillermo Sotelo Santos, Pietro Borzacca, Ana Maria Lazar. Managing team: Zhuoran Zhao, Daniel Rosselló, Arturo Mc Clean, Roger Pérez

Area: 73.777 m2 plot area, 129.700 m2 building (floor area)
Typology: Cultural facility: urban design, public spaces, architecture (campus master planning and individual building design)
Program: Campus buildings: teaching complex, experimental practice studio, library, sports complex building, dining hall, administrative office, faculty dormitory, college system. Performance buildings: theatre (700-seats), Concert hall (500-seats), Rehearsal hall (200-seats). Basement: parking and equipment.

Collaboratorsv Local Architects: HYP Arch Design – Zhao Kai, Hu Haitao, York Duan, Chen Min.
Acoustic Engineering: Arup – Tateo Nakajima, Chris Mercer, Richard Bunn, Zoe Megins-Davies. Energetic Consultant: Transsolar Energietechnik GmbH
Renders: Fancy
Video: Undr – Xavi Parcerisas
Model: Shenzhen QZY Models Design
Photograph: Lluc Miralles


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