14-04-2015

Expo Milano 2015 Städte für einen Tagesausflug

Tadao Ando, Mario Botta, Gae Aulenti, Santiago Calatrava, Italo Rota, Norman Foster, Massimiliano Fuksas, Renzo Piano, Ignazio Gardella,

Turin, Mailand,

Museen, Expo, Buros, U-Bahn, Halle,

Arts,

In und um Expo 2015 herum. Tagesausflüge, die man mit dem Zug machen kann, direkt von Mailand aus, um die architektonischen Besonderheiten zu bewundern und um die lokalen Köstlichkeiten zu probieren. Vom Thema der Expo Mailand 2015 zur Architektur.



Expo Milano 2015 Städte für einen Tagesausflug

Die drei innovativen Museen zwischen Modena und Reggio Emilia.
Ein Halt bei dem Bahnhof der Hochgeschwindigkeitslinie von Reggio Emilia, gestaltet vom Architekten Santiago Calatrava ist ein absolutes Muss. Dann geht es weiter nach Modena, zum Museum Enzo Ferrari in Maranello. Der Sitz wurde im Inneren einer architektonischen Hülle aus der Feder von Future Systems realisiert, gebaut vom Architekten Andrea Morgante. Ein architektonisches Zeichen, das Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet – sowohl anhand der Form, die wie bei einer Motorhaube gebogen ist und von den Luftschlitzen eines gigantischen Kühlers unterbrochen wird als auch anhand der Farbe: das obligatorische Gelb von Modena.
 "Bewahren um zu erneuern" lautet hingegen das Motto, den der Architekt Italo Rota für sein futuristisches Projekt der Neugestaltung der Städtischen Museen von Reggio Emilia, im historischen Palazzo San Francesco benutzt hat. Ein innovativer Weg, bei dem das historische Erbe und die Bruchstücke der Gegenwart eine Lesart der Vergangenheit suggerieren, die die Vision der Zukunft anregen möchte, dabei aber in der kollektiven Erinnerung wurzelt. 
Zum Schluss die Collezione Maramotti in den sanierten Räumlichkeiten der historischen Fabrik von Max Mara, kurz vor Reggio Emilia. Eine respektvolle Sanierung, die eines der wohl bedeutendsten Beispiele der Industriearchäologie in der Gegend von Reggio Emilia aufwertet und eine wichtige Sammlung zeitgenössischer Kunst beherbergt.
Tipps zum Essen: “gnocco fritto” mit Wurstwaren, Tortelli mit grüner Füllung oder mit Kürbis, Tagliatelle mit Hackfleischsoße, “cappello del prete” und dazu einen roten Lambrusco.


Ein Tag in Venedig.
Sie kommen am Bahnhof Santa Lucia an und überqueren sofort die Brücke “Ponte della Costituzione”, die vom Architekten Santiago Calatrava gestaltet wurde. Das erste Ziel sind die neuen Gerichtsbüros, die ehemalige Tabakfabrik, deren Volumen komplett mit oxidiertem Kupfer verkleidet ist. Dann geht es weiter in Richtung Casa Cicogna, eine historische Etappe und Entwurf des Architekten Ignazio Gardella, eine Synthese zwischen Modernität und der Altstadt. Unser Weg führt uns dann zu den Gallerie dell’Accademia, entworfen vom Architekten Tobia Scarpa, die nach Sanierungsarbeiten Ende 2013 wieder eröffnet wurde. Anschließend bleibt man bewundernd vor Palazzo Grassi stehen, dem Sitz der Pinault-Stiftung. Die architektonische Gestaltung und auch die Museumseinrichtung wurde dem Architekten Tadao Ando anvertraut. Eine Ikone der italienischen Architektur des 20. Jahrhunderts ist hingegen das Olivetti-Geschäft am Markusplatz des Architekten Carlo Scarpa. Kurz danach gelangen wir zur Cà Giustinian, dem historischen Sitz der Biennale.
Tipps zum Essen: “riso e bisi” , Nudeln und Bohne (pasta e fagioli), die Nudelsorte “bigoli”, Stockfischmus (baccalà mantecato), Leber venezianische Art und dazu trinkt man einen Prosecco aus Conegliano und aus dem Valdobbiadene.


Turin, die Welthauptstadt des Designs.
Wenn man von “smart mobility” spricht, dann muss man Turin besuchen, die Nummer Eins beim Car Deisgn. In einer Stunde ist man von Mailand in Turin und kann den Gang durch die Stadt antreten, in Richtung Atrium, in Piazza Solferino, gestaltet von Giugiaro Architettura. Zwei Bögen aus Schichtholz verbinden die beiden großen Rabatten des Platzes. Einen Besuch verdient auch der U-Bahnhof des Architekten Bernard Kohn, der den “typischen Bahnhof” entworfen hat. Der kreative Teil, der einen unterirdischen Raum von dem anderen unterscheidet, besteht aus Glasbildern eines namhaften Künstlers: die Paneele von Ugo Nespolo beschreiben die verschiedenen Aspekte der Stadt, von den kulinarischen Genüssen über das Gebiet bis hin zu den lokalen Traditionen. In Porta Palazzo der Kleider-Pavillon des Architekten Massimiliano Fuksas, anschließend ein Abstecher in die Gegend von Spina 3 mit einem Besuch der Kirche des Hl. Antlitzes des Architekten Mario Botta. Auf keinen Fall sollten Sie die Fakultät für Humanistik versäumen, die von Sir Norman Foster, Giugiaro und Cemerana entworfen wurde und dann muss man natürlich auch denLingotto gesehen haben. La Bolla, das Auditorium, alles aus der Hand des Architekten Renzo Piano wie auch die Pinakothek Agnelli um dann mit dem Palavela der bekannten und kürzlich verstorbenen Architektin Gae Aulenti zu enden.
Tipps zum Essen: Gefüllte Teigtaschen (plin, agnolotti), Bagna Cauda, Trüffel, gemischtes Kochfleisch (bollito misto), Sauerbraten (brasato), Grissini, Schokolade und dazu einen Dolcetto.

Das Mart von Rovereto
Seit 2002 hat das Mart von Rovereto seinen Sitz in dem Gebäude, das der Architekt Mario Botta in Zusammenarbeit mit dem Ingenieur Giulio Andreolli aus Rovereto gestaltet hat. Im Zentrum des Bauwerks befindet sich die große Kuppel aus Glas und Stahl, die den zentralen Zugangsplatz zum Museum überdacht. Ziel des Planers war es, eine Kontinuität zwischen dem Sitz des Mart und den historischen Gebäuden – öffentlichen wie privaten – beizubehalten, die das Museum selbst ankündigen: Palazzo del Grano, Palazzo Alberti, das Theater Zandonai und Palazzo dell'Annona. Um das Mart herum und zur Ergänzung des ebenfalls von Mario Botta gestalteten Kulturpols die Stadtbibliothek von Rovereto und das Auditorium Fausto Melotti. Im Erdgeschoss des Mart Rovereto befindet sich ein Bookshop, Konferenz- und Ausstellungssäle. Rovereto identifiziert sich mit dem Mart und dem Haus der Kunst des Futurismus, Casa D'Arte Futurista Depero, es ist aber trotzdem interessant, zu Fuß bis zum Historischen Kriegsmuseum und zur Glocke der Gefallenen zu laufen. Auch das Städtische Museum, eines der ältesten von Italien, und Palazzo Alberti Poja mit der Gemäldesammlung der Gemeinde sind einen Besuch wert. Die Altstadt ist ein Gang durch die mittelalterliche und venezianische Geschichte, mit ihren Cafés, den Gerüchen und den historischen, familiengeführten Geschäften.
Tipps zum Essen: Speckknödelsuppe (zuppa di canederli allo speck), Gerstensuppe mit Rauchfleisch (zuppa di orzo con carne affumicata), Schweinerippen mit Sauerkraut (puntine di maiale ai crauti), Apfekstrudel, Apfel-Krapfen und dazu einen Müller-Thurgau oder einen Gewürztraminer.

Cintya Concari


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