02-07-2021

Die Gewinner des italienischen Architekturpreises und des Preises T Young Claudio De Albertis

Maria Giuseppina Grasso Cannizzo, Paolo Portoghesi, Simona Della Rocca (BDR bureau),

Turin, Catania,

Kindergärten,

Maria Giuseppina Grasso Cannizzo mit dem Projekt LCM 2018 / CASA-ASILO (Mazzarone, Catania, 2018) und Simona Della Rocca vom Studio BDR bureau für das Projekt der Scuola Enrico Fermi (Turin, 2019) sind die Gewinnerinnen des Italienischen Architekturpreises bzw. des Preises T Young Claudio De Albertis, der sich an junge italienische Architekten richtet. Der Architekt Paolo Portoghesi wurde einstimmig mit dem Preis für das Lebenswerk ausgezeichnet.



Die Gewinner des italienischen Architekturpreises und des Preises T Young Claudio De Albertis

Am 24. Juni fand in der Mailänder Triennale die Preisverleihung des Italienischen Architekturpreises und des Preises T Young Claudio De Alberti statt.
Der Preis, der nun im zweiten Jahr vergeben wird, wird von der Triennale Milano und MAXXI mit Unterstützung des italienischen Kulturministeriums und für die Sektion, die für junge italienische Architekten reserviert ist, vom Preiskomittee Claudio De Albertis gefördert. Dabei handelt es sich um ein jährliches Projekt, das abwechselnd in Rom und Mailand stattfindet. Es wurde geschaffen, um die italienische Architektur durch die Arbeiten italienischer oder in Italien tätiger Designer und Studios zu fördern, und ist auch aus den Erfahrungen der beiden wichtigen Organisationen entstanden: der Goldmedaille für italienische Architektur der Mailänder Triennale und dem YAP – Young Architects Program im MAXXI in Rom, das jungen Gestaltern vorbehalten ist.

Eine Expertengruppe, die von der Triennale und dem MAXXI ausgewählt wurde, schlug 30 Kandidaturen für den italienischen Architekturpreis und 45 für den Preis T Young Claudio De Albertis vor. Auf die Bewerbungen folgte eine erste Auswahlphase, in der 6 bzw. 7 Finalistenprojekte ermittelt wurden, aus denen die internationale Jury die Gewinner auswählte.
Die erste Sektion des Italienischen Architekturpreises betrifft das beste in den letzten drei Jahren errichtete Gebäude und wurde an das Projekt LCM 2018 / CASA-ASILO der Architektin Maria Giuseppina Grasso Cannizzo vergeben, das einen Kindergarten in Mazzarone, Catania, in ein Wohnhaus verwandelte. Die Jury würdigte den Wert des Projekts als bürgerliches und professionelles Beispiel für die Fähigkeit, die Qualitäten eines anonymen Gebäudes, das den vielen in ganz Italien verstreuten Gebäudeteilen ähnelt, zu erahnen und sie in einer geschickten Orchestrierung präziser, diskreter und unauffälliger Eingriffe neu zu interpretieren. Ein Projekt, das dem Leben der Gemeinde ein Gefühl von Zeit und Pluralität zurückgibt. Ein Werk, das zum Nachdenken über die Verantwortung des Bauens im Alltag einlädt;”.
Eine anerkennende Erwähnung vergab die Jury auch an Onsitestudio für den Entwurf des Mapei Football Center, das 2019 in Sassuolo (MO) gebaut wurde.

Der Preis, der den besten Designer unter 35 Jahren vorbehalten ist, wird alle 2 Jahre vergeben, ein Jahr an den Gewinner des YAP Rom-Projekts im MAXXI und das nächste Jahr an den Gewinner des T Young Claudio De Albertis-Preises der Triennale, der für 2021 von der Architektin Simona Della Rocca gewonnen wurde, Mitbegründerin mit dem Architekten Alberto Bottero des Büros BDR und Autorin des Projekts für die Schule Enrico Fermi in Turin (2019), ausgezeichnet “für ihre Fähigkeit, neue Bildungsinstanzen positiv in die Architekturforschung zu integrieren”. Die Jury verlieh auch der Architektin Margherita Manfra vom Studio Orizzontale eine Ehrennennung für das Projekt CIVICO CIVICO in Riesi, Caltanissetta (2020), ein lobenswertes Beispiel für die Sanierung und Wiedergeburt eines von der Mafia konfiszierten Grundstücks, das durch den Workshop Laboratorio Umano di Rigenerazione Territoriale/em> umgestaltet wurde, ein Modell der Selbstkonstruktion, an dem Designer, lokale Arbeiter, Bewohner und junge Architekten beteiligt sind.

Für die dritte Sektion des Preises vergab die Jury schließlich einstimmig den Preis für das Lebenswerk an den Architekten Paolo Portoghesi.
Vom 25. Juni bis 22. August 2021 werden alle Arbeiten der Finalisten des Italienischen Architekturpreises und des Preises T Young in einer Ausstellung auf der Mailänder Triennale präsentiert.

(Agnese Bifulco)

Images courtesy of Triennale Milano & MAXXI Museo nazionale delle arti del XXI secolo – Roma


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