29-05-2019

A Common Line For The Reconstruction von Lorenzo Abate gewinnt den Next Landmark 2019

SOS - School of Sustainability, Lorenzo Abate, Mario Cucinella Architects MCA,

Ristrutturazione,

NextLandmark, Rückgewinnung, Iris Ceramica Group, Nachhaltigkeit,

Lorenzo Abate hat den Next Landmark 2019 mit einem ökologischen Wiederaufbauprojekt gewonnen, das im syrischen Kontext als Nachkriegswiederaufbau entwickelt wurde, aber Lösungen vorschlägt, die in anderen Gebieten mit ähnlichem Wasserbedarf reproduzierbar sind. Die Projekte: Shelter 1 von Emanuele Barili, Poroscity von Abhishek Rahate, Rural Shelter von Alejandra Osorio, erhielten ex aequo die Ehrennennung.



A Common Line For The Reconstruction von Lorenzo Abate gewinnt den Next Landmark 2019

Die achte Ausgabe des internationalen Wettbewerbs Next Landmark, organisiert vom Internetportal für Architektur und Gestaltung Floornature von Iris Ceramica Group ist nun zu Ende gegangen.
Thema und Titel der achten Ausgabe des Wettbewerbs, Pollution 2019: Architecture for a Sustainable Future, bilden einen gemeinsamen roten Faden mit der Veranstaltung Pollution RefleAction, präsentiert auf der Cersaie 2018 und realisiert von Iris Ceramica Group mit SOS School of Sustainability und Mario Cucinella Architects MC A. Der Preis für den jungen Gewinner, Lorenzo Abate, ist ein einjähriges Stipendium an der SOS - School of Sustainability in Bologna, die vom Architekten Marcio Cucinella gegründete und von Massimo Imparato geleitete Schule für Nachhaltigkeit.

Der erste Platz des Wettbewerbs Next Landmark 2019 ist „A Common Line For The Reconstruction” das von Lorenzo Abate vorgestellte und von der Jury des Wettbewerbs ausgezeichnete Werk. Die Jury bestand aus den Architekten Mario Cucinella, MC A ARCHITECTS und Massimo Imparato jeweils Gründer und Direktor der SOS - School of Sustainability, dem Architekten Peter Di Sabatino assoziierter Professor am Politecnico Milano; Frau Dr. Federica Minozzi, Ceo Iris Ceramica Group, und dem Architekten Paolo Schianchi, Professor an der Salesianischen Universität Venedig und Redaktionsleiter von Floornature.
Das von Lorenzo Abate entwickelte Projekt bezieht sich auf den syrischen Kontext, einen ökologischen Wiederaufbau nach dem Krieg. Das Element, das die Jury positiv beeindruckt hat und was auch die Stärke des Projekts, ist, dass das für Syrien entwickelte Modell für andere Gebiete mit ähnlichen Problemen beim Zugang und der Versorgung mit Trinkwasser replizierbar und deklinierbar ist. Wasser ist das Schlüsselelement des Projekts, das sowohl als grundlegende und unverzichtbare Ressource für das Leben als auch für seine Bedeutung für die Entwicklung städtischer Ballungsräume gilt. Der Bezugsrahmen ist der eines syrischen Dorfes in der Region Al-Hasaka, ein landwirtschaftlicher Kontext, der als Hauptquelle für Wasserversorgung das Regenwasser und aus dem Untergrund gewonnenes Wasser mit einem prekären und veralteten System aus Sammelbecken und Dieselpumpen nutzt. Wie Lorenzo Abate selbst erzählt, hat er zunächst „eine Mauer der Infrastruktur“ definiert und gebaut, die es erlaubt, den Wasser- und Energiebedarf zu decken. In der zweiten Phase des Projekts entwickelte er ein städtebauliches Programm, bei dem das Wasser je nach Nutzung (Trinken oder nicht) geleitet und anschließend zurückgewonnen, aufbereitet und/oder zu Tropfbewässerungssystemen für Felder und landwirtschaftliche Kulturen gefördert wird. Das Projekt definiert eine gemeinsame Linie für das gesamte Gebiet, die durch andere Einzel- und Kollektivanlagen wie die Photovoltaik, aber auch durch Biogasanlagen ergänzt wird, die die Rückstände von Pflanzen und landwirtschaftlichen Prozessen als Brennstoff nutzen.
In der Begründung für den Preis hob die Jury hervor, dass das Projekt eine erfreuliche Balance zwischen Innovation, Umweltbewusstsein und architektonischer Qualität zeigt und dass es sich, obwohl es sich um eine standortspezifische Lösung handelt, diese abgewandelt und daher in anderen trockenen Gebieten ohne Wasserversorgungsnetz nachgeahmt werden kann.

Für die Qualität der eingereichten Arbeiten über den Gewinner hinaus entschied sich die Jury, drei Auszeichnungen für gleichermaßen verdiente Projekte zu vergeben: Shelter 1 von Emanuele Barili - Italien, Poroscity von Abhishek Rahate – Indien, Rural Shelter von Alejandra Osorio – Kolumbien.

(Agnese Bifulco)


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