18-05-2018

Sportplatz mit Polykarbonatdach von Dorte Mandrup

Dorte Mandrup Arkitekter,

Kopenhagen, Dänemark,

Sport & Wellness,

Kunststoff, Stahl,

Am Rande eines historischen Stadtviertels hat Dorte Mandrup eine Turnhalle gebaut, die mit Hilfe von Polykarbonat Bestand und Neubau miteinander verbindet



Sportplatz mit Polykarbonatdach von Dorte Mandrup

Der Sportplatz liegt in Kopenhagen in einem sehr dicht bewohnten Viertel und ist dank seiner kompletten Verkleidung aus Polykarbonat zu einem Referenzpunkt geworden.

Dorte Mandrup hat am Ende des historischen Häuserblocks mit seinen Innenhöfen einen Sportplatz geschaffen und dabei die alten Gebäude anhand einer geraden abwärts führenden Linie mit der neuen Sportanlage verbunden. Auf diese Weise hat sie einen Baukörper mit einer facettenreiches Spitze erhalten, das ein Lob der Einfachheit ist, ohne dabei banal zu werden.

Hier leuchtet das knallgrüne Feld durch die Polycarbonathülle, die den Baukörper auf provokante, aber auch jugendliche Weise begrenzt und die Betrachter der Sportanlage, die sich auf so besondere Weise mit ihrem Umfeld verbindet, positiv einstimmt. Tatsächlich spiegelt sich die Klassik, die das Feld umgibt, fröhlich in einem ungewöhnlichen Farbton wider.

Aber das ist noch nicht alles, auch die Struktur ist in ihrer Einfachheit sicher nicht üblich. Tatsächlich erreichen die Schichtholzträger, aus denen sie besteht, die Höhe der angrenzenden Dächer, indem sie sich ein paar Mal durch die Stahlgelenke entwickeln, so dass sie sich nicht als Materialmasse aufdrängen. Eine optische Gestaltung, die ihnen eine charakteristische Form verleiht. Dabei war die Gewichtsverringerung bei den Holzbalken durch die strukturelle Wirkung der Stahlgitter entlang der Biegelinien erreicht möglich. Die Planer haben schließlich die Verstrebungen so angeordnet, als handelte es sich um originelle Varianten bekannter Metallstrukturen, um auf diese Weise das Gitterwerk der Balken und Säulen, das wir sehen, spannend zu gestalten.

Das Feld wird mit einfachen Flutlichtern beleuchtet, die mit den Kugelgelenken der Streben um die Sichtbarkeit buhlen. Wenn also das Äußere glatt und prismatisch aussieht, erinnert es innen an die Papierwände japanischer Häuser.

Die Tribüne hat eine besondere Form, denn sie muss Platz für andere Bereiche lassen, die für Sportler nützlich sind, aber auch für den großen Saal, der die Rolle des Kulturhauses hat und sich über den Umkleideräumen befindet. Kurzum, hier werden zwei Funktionen kombiniert, die man nur selten in einem einzigen Gebäude findet.

Fabrizio Orsini

Architect: Dorte Mandrup A/S (+ b&k + brandlhuber & co)

Engineer: Jørgen Nielsen Rådgivende Ingeniører

Size: 3.500 m2

Status: 2006

Address: Holmbladsgade 71, 2300 Copenhagen


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