25-06-2021

Universitätscampus aus Glas, Stahl und Beton von Dekleva Gregoric architects

Dekleva gregorič arhitekti,

Miran Kambič,

Izola, Slovenia,

Universitat,

Zement, Metall, Glas,

In Izola, Slowenien, ist der Livade University Campus von Dekleva Gregoric architects ein einfaches bioklimatisches Gebäude aus Glas, Beton und Stahl.



Universitätscampus aus Glas, Stahl und Beton von Dekleva Gregoric architects
Auf einer lieblichen Anhöhe wurde im slowenischen Izola von den Architekten Dekleva Gregoric das erste einer Serie von sechs identischen Gebäuden aus Glas, Stahl und Beton errichtet.
Für dieses Projekt wollten sich die Architekten nicht in Opposition zum bestehenden städtischen Kontext und den Gebäuden setzen, sondern nur eingreifen, um das zu vervollständigen, was sie aus der Vergangenheit geerbt haben, und um Hypothesen darüber aufzustellen, was in der Zukunft der Stadt gebaut werden wird. Aus diesem Grund hat der gesamte Campus unter Beibehaltung seines institutionellen Charakters, aber ohne übermäßige Ansprüche, den Wert einer Nachbarschaft angenommen.
Die kompositorische Operation basiert auf der Wiederholbarkeit der Gebäude, die im Laufe der Zeit errichtet werden. Während sie volumetrisch alle gleich bleiben, werden hier die ikonischen trichterförmigen Fenster an der Ost- und Westfassade variiert. Zu diesem Zweck entwarfen die Architekten zunächst ein vierstöckiges H-förmiges Gebäude als Sockel, auf dem ein weiteres, niedrigeres ruht, das als Bindeglied zwischen den künftigen Gebäuden fungiert. Diese werden insbesondere die Funktionen enthalten, die mehr für die Öffentlichkeit zugänglich sind, getrennt von denen, die den Laboren und spezifischen Lektionen gewidmet sind.
Das Ensemble nutzt als Ganzes den Lauf der Sonne. Die langen Gebäude haben schmale, blinde Fassaden nach Süden, während die äußeren Ost-West-Fassaden aus sehr hellem Ortbeton bestehen, dessen glatte Schalung ein einfaches Muster, allerdings mit einer originellen Textur geprägt hat. Ergänzt wird die Fassade durch kleine, bunte, trichterförmige Fenster, die scheinbar willkürlich verteilt sind, denn tatsächlich regulieren sie das Sonnenlicht im Inneren der Klassenräume, begrenzen es tagsüber und sorgen dafür, dass der Treibhauseffekt in den wärmeren Monaten fast nicht vorhanden ist. Im Gegensatz dazu stehen die Innenfassaden, die, obwohl sie aus Glas und Stahl bestehen, dank ihrer Nähe und der Tatsache, dass sie sich tagsüber gegenseitig beschatten, den Innenräumen das nötige Licht geben. Und das ist noch nicht alles, sie bilden auch eine bioklimatische Kammer, die in den kälteren Monaten eine Selbsterwärmung ermöglicht, was die Energiekosten stark reduziert. Geregelt wird das Ganze dann mit beweglichen horizontalen Sonnenblenden, die in die Isolierglasrahmen eingebaut sind, während die externen horizontalen Sonnenblenden fix sind.


Fabrizio Orsini




project name: university campus Livade 1.0
location: Livade 6, Izola, Slovenia
architectural office: dekleva gregoric architects
project team: Aljoša Dekleva, u.d.i.a., M.Arch. (AA Dist), Tina Gregorič, u.d.i.a., M.Arch. (AA Dist), Lea Kovič, u.d.i.a., Martina Marčan, m.i.a., Ana Štebe Krapež, u.d.i.a., Daniel Schwartz, i.a., Katja Ševerkar, m.i.a.
client: University of Primorska
site area: 7.688 m2
build up area: 947 m2
net area: 3.545 m2
photos: Miran Kambič

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