15-01-2021

Sanierung eines Gebäudes aus den 1970er Jahren durch Studioninedots

Peter Cuypers,

Hilversum, Niederlande,

Buros, Headquarters,

Zement, Glas, Metall,

Rückgewinnung,

Ein Gebäude aus den 1970er Jahren rationalistischer Inspiration ist durch eine Sanierung in zeitgenössischer Manier zu neuem Leben erweckt bzw. transformiert worden.



Sanierung eines Gebäudes aus den 1970er Jahren durch Studioninedots
Ein in den 1970er Jahren erbautes Gebäude wurde von Studioninedots renoviert und zum Hauptsitz des Immobilienunternehmens De Alliantie umgebaut.
Im Stadtteil Larenseweg in Hilversum in den Niederlanden hat das Immobilienunternehmen De Alliantie sein Hauptquartier renoviert. Das Gebäude, klar von dem Rationalismus des beginnenden 20.Jahrhunderts inspiriert, ist in seiner Gesamtheit ein fünfstöckiges Parallelepiped mit langen Fensterbändern. Darüber hinaus ist es an der Basis durch einen besonderen Graben gekennzeichnet und umgeben, dessen Funktion es ist, Licht in das Untergeschoss zu bringen. Ein Problem des Bauherrn war jedoch, die gleiche Helligkeit ins Innere zu bringen, um einen neuen allgemeinen Aspekt für den gesamten architektonischen Komplex zu erhalten. Auf der anderen Seite war die Nachbarschaft selbst veraltet und viele Unternehmen haben sich aus ihr zurückgezogen. Die Immobiliengesellschaft De Alliantie nutzte vielmehr die Gelegenheit, das in ihrem Besitz befindliche Gebäude zu renovieren, wobei sie sich auf die Tatsache konzentrierte, dass dieser Bereich der Stadt gleichzeitig ein Klima des großen Wandels erfährt.
In einer solchen städtebaulichen Kombination kam Studioninedots der Gedanke, das Gebäude in der Mitte zu öffnen, um die Reihe der horizontalen Fenster zu unterbrechen, an deren Stelle sich nun neue, ganzwandige quadratische Öffnungen befinden. Außerdem rissen sie einen Teil der Böden auf den drei oberirdischen Ebenen ab, um neue Stahltreppen einzufügen und ein Ambiente zu schaffen, das als Aufenthalts- und Erfrischungsbereich für die dort arbeitenden Mitarbeiter genutzt werden kann. Und da eines der Ziele war, die Räume mit Licht zu durchfluten, lassen die neuen großen quadratischen Fenster aufgrund ihrer Dimension das Licht tief eindringen. Ein gestalterisches Mittel, das gut zum eigentlichen Protagonisten des Eingriffs passt: dem Sichtbeton der bestehenden Struktur.
Neben diesen Arbeiten an der Fassade wurden auch die verschiedenen Details der Innenräume neu konzipiert. So bestand der Wunsch, den Beton der vertikalen und horizontalen Strukturen freizulegen. An diesem sind insbesondere die Kanäle für die elektrischen Anlagen aufgehängt, von denen die Abzweigungen für die Beleuchtungskörper abgehen.


Fabrizio Orsini


Client: De Alliantie
Project type: transformation of a 7.940 m2 (GFA) office + interior design
Location: Larenseweg, Hilversum, the Netherlands
Design team: Albert Herder, Vincent van der Klei, Arie van der Neut, Metin van Zijl

Project team: Stijn de Jongh, Jurjen van der Horst
Contractor: Van Wijnen
Custom furniture: Logge, Dylan & van Laatum, Fiction Factory
Photo: Peter Cuypers

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