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Richard Meier


Biografie

Casamonti: Wir schätzen uns glücklich, Sie hier in Neapel zu haben, und sind froh, Ihnen unsere Zeitschriften Area und Materia als italienische Architekturzeitschriften vorstellen zu können.
Peek: Da Sie heute unser Gast in Neapel sind, würden wir Sie gern zuerst über den Einfluß Italiens auf Ihr Schaffen befragen, ausgehend von Ihrem Aufenthalt an der American Academy in Rom bis hin zu neuesten Entwürfen für die Stadt Rom.

Richard Meier: Das erste Mal, daß sich nach Rom gekommen bin, war um 1959 und ich habe dort ein wenig Zeit verbracht. Seit jeher habe ich ganz Italien bereist und 1976 ein Jahr, leider aber kein ganzes Jahr, an der American Academy in Rom verbracht.
Die dort verlebte Zeit war anders als die Zeit des Reisens, weil ich an einem Ort bleiben konnte, von dem ich ausging, um verschiedene Sachen zu betrachten und zu dem ich zurückkehrte, um über das Gesehene nachzudenken. Dies war für mich sehr wichtig.
In Wirklichkeit jedoch habe ich aber nicht eher an diese Zeit gedacht, bis ich nicht die Gelegenheit hatte, hier zu arbeiten. Erst dann begann ich, darüber nachzudenken, was diese Zeit für mich bedeutet hat und sie unbewußt mein Denken beeinflußt hätte. Im Einzelnen war es vielleicht das Werk von Borromini hinsichtlich der Qualität des Lichts, des strukturellen Ausdrucks, die man in einem Umfeld wie La Sapienza di Sant'Ivo beobachten kann.
Auch der Maßstab ist von höchster Bedeutung. Ich glaube, daß wenn man reist und die Dinge um einen herum betrachtet, man nicht notwendigerweise eine Beziehung eins zu eins herstellt. Die Dinge kehren irgendwie zu dir zurück und beeinflussen auf gewisse Weise bedeutend deine Arbeit. Natürlich haben mich die Italienischen Rationalisten der 30er Jahre immer interessiert und ich hatte Gelegenheit, die verblüffende Arbeit von Ridolfi und anderen zu sehen, die mich stark inspiriert haben.

Interview

Casamonti: Wir schätzen uns glücklich, Sie hier in Neapel zu haben, und sind froh, Ihnen unsere Zeitschriften Area und Materia als italienische Architekturzeitschriften vorstellen zu können.
Peek: Da Sie heute unser Gast in Neapel sind, würden wir Sie gern zuerst über den Einfluß Italiens auf Ihr Schaffen befragen, ausgehend von Ihrem Aufenthalt an der American Academy in Rom bis hin zu neuesten Entwürfen für die Stadt Rom.

Richard Meier: Das erste Mal, daß sich nach Rom gekommen bin, war um 1959 und ich habe dort ein wenig Zeit verbracht. Seit jeher habe ich ganz Italien bereist und 1976 ein Jahr, leider aber kein ganzes Jahr, an der American Academy in Rom verbracht.
Die dort verlebte Zeit war anders als die Zeit des Reisens, weil ich an einem Ort bleiben konnte, von dem ich ausging, um verschiedene Sachen zu betrachten und zu dem ich zurückkehrte, um über das Gesehene nachzudenken. Dies war für mich sehr wichtig.
In Wirklichkeit jedoch habe ich aber nicht eher an diese Zeit gedacht, bis ich nicht die Gelegenheit hatte, hier zu arbeiten. Erst dann begann ich, darüber nachzudenken, was diese Zeit für mich bedeutet hat und sie unbewußt mein Denken beeinflußt hätte. Im Einzelnen war es vielleicht das Werk von Borromini hinsichtlich der Qualität des Lichts, des strukturellen Ausdrucks, die man in einem Umfeld wie La Sapienza di Sant'Ivo beobachten kann.
Auch der Maßstab ist von höchster Bedeutung. Ich glaube, daß wenn man reist und die Dinge um einen herum betrachtet, man nicht notwendigerweise eine Beziehung eins zu eins herstellt. Die Dinge kehren irgendwie zu dir zurück und beeinflussen auf gewisse Weise bedeutend deine Arbeit. Natürlich haben mich die Italienischen Rationalisten der 30er Jahre immer interessiert und ich hatte Gelegenheit, die verblüffende Arbeit von Ridolfi und anderen zu sehen, die mich stark inspiriert haben.

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