25-03-2011

Mario Cucinella. Ex Ducati. Rimini. 2006

Mario Cucinella Architects MCA,

Rimini,

Buros,

Zement, Glas,

Erholung/Restaurierung,

Im Süden von Rimini ist die Anlage "Ex Ducati" (die ihren Namen dem ehemaligen Motorradgeschäft zu verdanken hat, den einst auf dem Grundstück gab) ein interessantes Beispiel wie auch der Bau einer neuen Struktur eine Grünfläche umfassen kann, die integrierender Bestandteil der Fassade wird.



Mario Cucinella. Ex Ducati. Rimini. 2006 Die Arbeit hat die Sanierung eines Grundstucks sowie die Konstruktion eines neuen L-formigen Gewerbe- und Burogebaudes betroffen.Die Fassaden, die sich im Viertelkreis entwickelt, treffen an einer bestimmten Stelle auf einen tiefen Bruch, der bezogen auf die kompakte Masse hervorsticht.
Das Au?ere wird au?erdem von einer besonderen Verkleidung gekennzeichnet, das zum Teil eine Art pflanzliche "Haut" ist und zum anderen aus Holz besteht.Im ersten Fall ist die Hulle aus einem 60 cm x 60 cm breiten Edelstahl-Maschengitter hergestellt, das an der Struktur der Zugangsbalkone zu den Buros befestigt und mit sich rankenden Pflanzen bewachsen ist. Das Resultat ist ein vertikaler Garten, der das Bild der mit Efeu umrankten Bauten erweckt.Auf der Ruckseite bilden die beiden zum Grundstucksinneren gerichteten Fassaden einen rechten Winkel und schaffen eine geschutzte Zone, die als Garten und uberdachter Platz konzipiert ist.Hier erhalt der Raum einen intimeren und geschutzteren Aspekt, was der Innengarten noch angenehmer macht.
Rund herum verlaufen im Erdgeschoss die Schaufenster, wahrend die Fassaden vom ersten bis zum dritten Stock komplett aus Glas mit Schiebefenstern bestehen. Au?er dem Erdgeschoss, in dem die Gewerbeaktivitaten untergebracht sind, gibt es drei weitere Etagen fur Buroraume sowie ein Dachgeschoss, ein Souterrain sowie eine 100 Quadratmeter gro?e Parkgarage. In zwei symmetrische Flugel geteilt, liegt im Erdgeschoss (293 Quadratmeter) in der Mitte die Halle mit der Treppe aus Glas und Stahl sowie der Aufzug.
Die Ausdehung uber 50 Meter in der Fassade ist den Schaufenstern gewidmet, so wie die 40 Meter zum Innengarten hin.Die Organisation der anderen Geschosse ist recht ahnlich: Ein Grundriss, der aus zwei symmetrischen Flugeln besteht, von denen jeder in Buros unterschiedlicher Gro?e unterteilt ist. Diese Flexibilitat wird von der Vorbereitung entsprechender Hohlraume fur die Haustechnik garantiert, die das Gebaude auf seiner gesamten Hohe durchziehen. Alle Buros haben Zugang auf 1,5 Meter tiefe Balkone.
Auf der Hohe des Dachbodens dient eine durchgehende Verglasung, die von einem System interner Vorhange geschutzt ist, auch als Krone des Gebaudes selbst.Vom Tragwerk her betrachtet haben die geringen Abmessungen des Baus und die geometrische Regelma?igkeit die Verwendung eines herkommlichen vertikalen Stahlbetontragwerks ermoglicht. Auch die horizontalen Strukturen sind traditionellen Typs, wie man an den bescheidenen und von Zwischendecken uberdachten Reichweiten sehen kann.

Laura Della Badia

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