04-12-2019

Ausstellung Gio Ponti Amare l'architettura im MAXXI Nationalmuseum für Kunst des 21. Jahrhunderts in Rom

Ettore Ferrari,

Rom,

Messen,

Die große Retrospektive, die MAXXI, das Nationalmuseum für Kunst des XXI. Jahrhunderts in Rom, dem italienischen Architekten Gio Ponti vierzig Jahre nach seinem Tod widmet, ist eine Geschichte, die von seiner Architektur ausgeht und den Besuchern hilft, seine vielfältige Tätigkeit als Art Director, Schriftsteller, Dichter und Kritiker zu entdecken. Der Titel der Ausstellung erinnert an das bekannteste Buch des berühmten italienischen Architekten: "Amate l'architettura", d.h. “Liebt die Architektur”.



Ausstellung Gio Ponti Amare l'architettura im MAXXI Nationalmuseum für Kunst des 21. Jahrhunderts in Rom

“Liebt die Architektur, die alte, die moderne. Liebt die Architektur für das, was sie Fantastisches, Abenteuerliches und Feierliches – erfunden – geschaffen hat mit ihren abstrakten, anspielenden und figurativen Formen, die unseren Geist verzaubern und unser Denken einnehmen und die Landschaft und Unterstützung unseres Lebens sind.”
Mit der schönen Empfehlung von Gio Ponti, aus seinem berühmtesten Buch “Amate l’architettura” (Liebt die Architektur) erschienen 1957 im genuesischen Verlag Vitali e Ghianda, beginnt die kürzlich im MAXXI Nationalmuseum für Kunst des 21. Jahrhunderts in Rom eröffnete Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit CSAC - Centro studi e archivio della comunicazione dell’Università di Parma (CSAC, Studienzentrum und Archiv der Kommunikation der Universität Parma)- realisiert wurde, die das professionelle Archiv von Gio Ponti bewahrt - und die Gio Ponti Archives. In den von der Architektin Zaha Hadid entworfenen Räumen wird die vielfältige schöpferische Tätigkeit von Gio Ponti vierzig Jahre nach seinem Tod gewürdigt. Architekt, Designer, Art Director, Schriftsteller, Dichter, Kritiker, Kommunikator: es wäre reduktiv, Gio Ponti nur eines dieser Labels zuzuweisen. So sagen die Kuratoren der Ausstellung “er war ein 360-Grad-Künstler, der fast das gesamte zwanzigste Jahrhundert durchquerte, dessen Geschmack tief prägte, die bedeutendsten Beispiele widerspiegelte und viele Themen der zeitgenössischen Architektur vorwegnahm”.

Die Figur von Gio Ponti ist einzigartig in der Geschichte der italienischen Architektur des zwanzigsten Jahrhunderts, er hat Objekte für den täglichen Gebrauch entworfen, räumliche Lösungen für das moderne Zuhause entwickelt und komplexe Projekte im urbanen Maßstab realisiert. Die Ausstellung ist das Ergebnis intensiver Recherchen, die darauf abzielen, das Wissen über die Figur des italienischen Architekten zu aktualisieren, indem sie die Themen hervorheben, die seine Arbeit geleitet haben, und dabei das zeitgenössische Gefühl über Architektur und Stadtplanung antizipieren. Ein Beispiel ist seine Vorstellung von einer grünen Stadt, in der die Natur eine grundlegende Rolle spielt, oder in der Wohnarchitektur die Großzügigkeit von Terrassen und Balkonen, die für die Begrünung bestimmt sind, eine prophetische Vision bezogen auf wichtige zeitgenössische Beispiele.
Die Ausstellung wird realisiert mit: Archivmaterialien, Originalmodellen, Fotografien, Büchern, Zeitschriften, Designklassikern, die mit den Architekturprojekten von Gio Ponti verbunden sind. Alles ist in acht Abschnitte unterteilt, die acht Schlüsselkonzepte repräsentieren, die von Ponti selbst theoretisiert und in einem immersiven und szenischen Umfeld organisiert wurden, was die Idee eines flüssigen, dynamischen und farbenfrohen Raumes nahe legt, wie er vom italienischen Architekten entworfen wurde. Ein von Paolo Rosselli konzipiertes und kuratiertes Fotoprojekt, zusammen mit sieben weiteren Architekturfotografen seiner Wahl, vervollständigt die Ausstellung und bietet den Besuchern einen zeitgenössischen Blick auf zehn berühmte Werke von Gio Ponti, der die Geschichte des modernen Lebens dieser Architekturen erzählt: die Kathedrale von Taranto (Delfino Sisto Legnani), das Hotel Parco dei Principi in Sorrent (Allegra Martin), Villa Planchart in Caracas (Giovanni Chiaramonte), das Kaufhaus de Bijenkorf in Eindhoven (Filippo Romano), Il Liviano und Palazzo del Bo, jeweils Fakultät für Literaturwissenschaften und Rektorat der; Universität Padua (Giovanna Silva), erster und zweiter Montecatini-Palast in Mailand (Michele Nastasi), die Mathematikschule in Rom (Stefano Graziani) und der Pirelli Wolkenkratzer in Mailand (Paolo Rosselli).

(Agnese Bifulco)

Images courtesy of MAXXI, photo by:
Ettore Ferrari courtesy of ANSA (2,5,6,8,16)
courtesy of Gio Ponti Archives (1,3,4,7, 9 -15,17,18)

Title: GIO PONTI. Amare l'architettura / GIO PONTI. Loving architecture
Date: 27.11.2019 - 13.4.2020
curated by Maristella Casciato and Fulvio Irace with Margherita Guccione, Salvatore Licitra, Francesca Zanella
in collaboration with CSAC - Centro studi e archivio della comunicazione dell’Università di Parma, Gio Ponti Archives
Location: MAXXI Museo nazionale delle arti del XXI secolo Roma
www.maxxi.art | www.csacparma.it | www.gioponti.org |


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