07-09-2007

Yotel - Simon Woodroffe und Priestman Goode
London, 2007

Simon Woodroffe, Priestman Goode,

London,

Freie Zeit, Hotel,

Was tun, wenn ein Flug storniert oder auf den nächsten Tag verschoben wird, oder wenn zwischen zwei Anschlussflügen mehrere Stunden Wartezeiten vor einem liegen? Oder wenn das Flugzeug am frühen Morgen fliegt? Kein Problem, wenn Ihnen das am Gatwick South Terminal von London passiert, wo in diesen Tagen Yotel eröffnet hat, das erste Hotel für wartende Fluggäste.



Yotel - Simon Woodroffe und Priestman Goode<br /> London, 2007 Hier kann man eine Nacht oder auch nur ein paar Stunden verbringen. Die Zimmer ähneln den Flugzeugkabinen, sie glänzen, sind bunt, sinnlich und nicht teuer.
Yotel ist der letzte Schrei bezogen auf Hotelbauten. Minimale Räumlichkeiten -nach japanischem Modell-, mit allem möglichen Zubehör und den fortschrittlichsten Technologien ausgestattet, lassen sich die Zimmer von Yotel, die von einigen bereits als "Kapseln" oder "Zellen" definiert wurden, von den Kabinen erster Klasse der luxuriösesten Fluggesellschaften inspirieren.
Klimaanlage, Wi-fi-Anschluss, Plasma-Bildschirm, Stereoanlage und besonders bestücktes Badezimmer sind am Ende die wohl herkömmlichsten Elemente dieser Zimmer, die aufgrund ihres Designs mit den weichen und bandförmigen Linien bestechen.
Der Schöpfer von Yotel ist Simon Woodroffe zusammen mit der Priestman Goode.
Ihm ist auch die Kette Yo! Sushi zu verdanken, bei der es sich um ganz ausgefallene Restaurants handelt, die der traditionellen japanischen Köstlichkeit gewidmet sind und wo das Essen ungewöhnliche Formen annimmt: Die Gäste sitzen nebeneinander und vor ihnen laufen auf einem Förderband eine Reihe verschiedener Gerichte, verführerisch und zu erschwinglichen Preisen.
Alle griffbereit. "Im 21. Jahrhundert wird der Luxus allen zum richtigen Preis zur Verfügung stehen -so behauptet Woodroffe- und unsere Yotel sind ein Vorgeschmack auf die Zukunft ". Hinter dieser außergewöhnlichen Idee steht der Wille, die Bedingungen für eine alternativ Erfahrung bezogen auf das herkömmliche Erleben der Durch- oder Übergangsunterkunft zu schaffen.
Also kein beliebiges Hotel, sondern ein Ort, wo man den Raum und die Empfindungen genießen kann, die dieser einem bereitet. Yotel ist eine Sinneserfahrung, ein Ort, der die Emotionen des abreisenden Passagiers belebt.
Es kommt so zu einem Dialog zwischen dem Bewohner und der gebauten Umgebung.Derzeit gibt es zwei Arten von Zimmern, alle mit eigenem Bad: Das Zimmer "Standard" ist 7 Quadratmeter groß und kostet maximal 55 Pfund, das Zimmer "Premium" hingegen ist 10 Quadratmeter groß, kostet maximal 80 Pfund und verfügt über ein ausgefallenes sich drehendes Bett.
So beginnt die Reise schon vor dem Abflug, in einem dichten Abenteuer aus Räumen, Farben und Formen.

Francesca Oddo

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