19-02-2016

Weinkellereien und Design in Südtirol

USA, Zypern,

Wohnung, Museen, Keller, Sport & Wellness, Hotel,

Architektur des guten Lebens wo man Wein im Schatten zeitgenössischer architektonischer Werke genießt. Die Umgebung ist die Inspiration für Gebäude, in denen man - umgeben von Gastlichkeit, Kunst und Natur – wohnen kann.



Weinkellereien und Design in Südtirol

2010: Der Architekt Werner Tscholl  lässt sich von den Formen und der Bewegung der Rebe inspirieren, um die Kellerei Tramin zu gestalten, die zu einer Skulptur aus Metall, Zement und Glas wird, ohne dabei ihre Funktionalität zu verlieren und wo der aromatische Gewürztraminer die Hauptrolle spielt. 1967: Carlo Scarpa hat mit Casa Tabarelli vor den Toren von Bozen   fünf parallele Mauern entworfen, die wie Rebreihen in einem Weinberg oder einem Apfelhain gedacht waren und die das Tragwerk bilden, das von den großen seitlichen Glaswänden geschlossen ist, welche die Geschichte des  Designs des 20. Jahrhunderts erzählen. Zwei architektonische Zeugnisse, die wieder ein Mal im Abstand von 40 Jahren voneinander  ihren Ansatz in der Landschaft Südtirols haben.
Das Projekt der Kellerei Tramin im gleichnamigen Ort bietet dem Wein das beste Habitat und dann Casa Scarpa als architektonisches Beispiel, das sich an den umliegenden Bergen und der Richtung der Rebstöcke in den Weinbergen inspiriert. Diese beiden Wahrzeichen fassen den Weg im Zeichen des Weines & Architektur/Design in Südtirol zusammen. Ein Wochenende als Sinnes- und Augenschmaus.  
Etwa 10 Autominuten nach der Autobahnausfahrt Bozen Süd kann man in der Vinothek Restaurant Pillhof von Eppan zu Mittag essen kann. Das an der Weinstraße gelegene Lokal befindet sich im Ansitz Pillhof aus dem 15. Jahrhundert. Innen wurden alte und neue Architektur im wechselseitigen Respekt neu interpretiert.
Anschließend geht es weiter in Richtung Kalterersee. Hier kann man im Sommer Windsurf betreiben und während des Dolomiten-Winters Schlittschuh laufen. Vor Ort ist das Weinmuseum zu besichtigen, vor dem sich ein Lehrpfad befindet, der durch die alten Rebreihen und die verschiedenen Rebsorten führt. Schlafen kann man im Hotel Stroblhof, wo die Zimmer entweder rustikal oder im Biedermeier-Stil eingerichtet sind. Am Tag danach beginnt man mit dem Besuch einer unter dem Weinberg gebauten Kellerei.

Das ist die erfolgreiche Idee des Weinguts Manincor von Kaltern, entworfen von den Architekten Angonese-Koberl-Boday.  
Flachdach aus unverputztem Zement auf Holzträgern, glatter Beton, Corten-Stahl, Eichenholz und Glas sind die technisch fortschrittlichen Elemente, die den Besucher begleiten, während er den Spitzenwein des Guts verkostet, den Kalterersee.  
Für einen Aperitif empfiehlt sich das Winecenter von Kaltern, dessen Struktur 2006 von den Wiener Architekten Feld72 realisiert wurde. Paneele aus brauner Betonfaser wechseln sich mit großen und hellen Glaswänden ab. In weniger als einer halben Autostunde ist man in Bozen und kann dort das Museion besuchen, das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst, vom Berliner Architekturbüro Krüger, Schuberth, Vandrelke als Kunstwerkstatt entworfen. Anschließend kann man dann einkaufen gehen im Zeichen der lokalen Modedesigner wie Luis Trenker für Kleidung im neu aufgelegten traditionellen Stil und Zilla, wo es Taschen gibt, die aus Baustoffen, Luftfilterstücken, Isoliermaterial und Teppichboden hergestellt sind.

Auf dem Rückweg Abendessen im Restaurant Schwarz Adler in Kurtatsch, der ältesten Herberge des Dorfes. Hier wurde bei der Restrukturierung darauf geachtet, die Tradition zu bewahren und diese mit innovativen Formen und Farben zu kombinieren. Am letzten Tag lohnt es sich, das Weingut von Alois Lageder in Margreid zu besuchen. Der Ansatz hier ist ganzheitlich und nachhaltig. Die neue Kellerei, die seit 1995 in Betrieb ist, wurde vom Architekturbüro Abram & Schnabl aus Bozen gestaltet, die baubiologische Materialien verwendet und auf geringen Energieverbrauch des Gebäudes geachtet haben. Hier gibt es hervorragenden Chardonnay und Grauburgunder. Seit etwas mehr als einem Jahr ist auch ein echtes Gartenbistrot eröffnet, Le Verre Capricieux in Tramin, Werk des Architekten David Stuflesser, wo man in aller Ruhe einen kleinen Imbiss nehmen kann, nach einem Wochenende im Zeichen des Weines und der Architektur zum Erleben, Entdecken und Genießen.

Für die Bilder bedanken wir uns beim TOURISMUSVERBAND SÜDTIROLS SÜDEN, PIZZININI SCOLARI COMUNICAZIONE.

Cintya Concari

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