18-11-2010

Vector Architects: Dongdajie Sales Pavilion

Vector Architects,

Shuhe,

Cina,

Exhibition Center, Pavillons,

Kupfer,

Vector Architects verwandeln den Verkaufsbereich eines Immobilienmaklers in eine Installation. Um die städtebaulichen Änderungen der Stadt Heifei in China zu interpretieren, realisieren die Planer einen Pavillon, in dem die Menschen miteinander reden, die Entwicklung der Stadt sehen und den laufenden Fortschritt wahrnehmen können.



Vector Architects: Dongdajie Sales Pavilion Die Planer beschreiben die Stadt Hefei als einen Durchgangsmoment des unaufhaltsamen Wegs derselben in die Zukunft. Aus diesem Grund nennen sie sie auch “momentane Stadt”. Sie sprechen ??ber sie als eine verletzte Stadt, wo die Ruinen der abgerissenen Anlagen und die Baustellen der Neubauten, die im Handumdrehen hochgezogen werden, den Narben auf einem K??rper ??hneln, der heilen muss.
Das B??ro Vector Architects aus Peking wurde von der Immobilienfirma CR Land beauftragt, ein Geb??ude f??r deren Verhandlungen und Verkauf zu realisieren, das neben einer der Baustellen stehen sollte. Die Planer haben beschlossen, eine evozierende Architektur zu gestalten und einen einfachen Gesch??ftsort zu einem Wahrzeichen der laufenden st??dteplanerischen und architektonischen Umwandlung zu erheben.   
Auf dem Grundst??cksabschnitt zwischen einem Baugel??nde und der Dongdajie-Stra??e steht heute ein Bauwerk, das als “Tor” dient und zum Lesen der Gegenwart einl??dt: Ein Ambiente an der Grenze zwischen Innen und Au??en, das die Aufgabe hat, den Menschen die Erweiterung der eigenen Stadt zu zeigen und wie man daran teilnehmen kann.
Das Geb??ude, in dem die Dienstleistungen (Empfang, Ausstellungsbereich, B??ros und Verwaltung) untergebracht sind, wurde nicht als Verkaufspunkt sondern als Ausstellungspavillon konzipiert a€“ eine tempor??re Installation, die sich unter dem Einfluss der ?„nderungen des Umfelds wandelt. Der Grundriss ist ungleichm????ig, ein langer a€zopen spacea€œ in den sich H??fe einf??gen, von denen man nach Au??en sehen kann, als Filter dienende R??umlichkeiten, in denen die Bewegungen des fortschreitenden Baus zu erkennen sind. Als erstes wird die Natur nach Innen gebracht, indem kleine G??rten mit Str??uchern und Pflanzen geschaffen werden, die dank der Verkleidungen aus dem Gitter aus Corten-Stahl und Glasfaser auch Au??en sichtbar sind und somit die Wechselbeziehung der Betrachtungen und die daraus resultierende Mehrdeutigkeit fortsetzen.
Aus diesem Grund haben die Besucher das Gef??hl, sich weder Drinnen noch Drau??en zu befinden: Wenn sie den Pavillon durchqueren, befinden sie sich k??rperlich zwar im Inneren aber die Wahrnehmung des geschlossenen Raums wird konstant von dem Blick nach Drau??en abgef??lscht, das sich in das Innere einf??gt und somit auch die Nutzung der Architektur als regelm????igen und definierten Raum unterbricht.
Die Verkleidungsw??nde des Pavillons sind das k??nstlerischste Element des Projekts: Die nach S??d gerichteten Frontseiten bestehen aus einem Stahlgitter und einem Gitter aus Glasfasern, die unterschiedliche Muster aufweisen und die a€“ ??bereinander gelegt a€“ die Unsicherheit der Betrachtung steigern und zum n??heren Hinsehen anregen. Zur Stra??e hin kommuniziert das farblose Synthetikmaterial mit der Struktur aus Corten und mit dem sch??nen Dunkelrot, das sich entwickelt, wenn dieser Baustoff der Witterung ausgesetzt ist. Innen richten die wei??en “farblosen” B??den und W??nde die Aufmerksamkeit auf die mit Bambus furnierten Decken. Verbindungselement ist das Stahlband mit Tragwerksfunktionen, das die gesamte Architektur umarmt und somit die Trennung zwischen Innen und Au??en vornimmt. Die komplexe Gestaltung der Frontseiten spiegelt sich im Grundriss wieder und ist anhand des Musters der horizontalen Fl??chen zu verstehen: Die wei??en B??den, die abgeh??ngten Holzdecken, der Garten und der Stein, der den Eingang markiert, auf der H??he des starken Zeichens des Tors aus Corten-Stahl.
Tags??ber sichtbar, ist die Zeichensprache des Pavillons bei Nacht noch deutlicher zu erkennen, wenn die interne Beleuchtung ihn mit Licht f??llt und somit die dekorativen Oberfl??chenmuster betont.

von Mara Corradi

Progetto: Vector Architects (Gong Dong, Chien-ho Hsu)
Collaboratore: Jiajun Chen Qun Sun
Committente: CR Land
Progetto delle strutture: Huanyu Design Institute, Hefei
Luogo: Hefei (Cina)
Superficie costruita: 900 mq
Data progetto: 2009
Data realizzazione: 2009
Struttura in acciaio
Pannelli di rivestimento in acciaio corten e fibra di vetro
Pavimento autolivellante
Cartongessi e soffitto in impiallacciatura di bamb??
Fotografie: Shuhe Photo e Vector Architects

vector.architects@gmail.com

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