27-03-2018

Vatican Chapels Pavillon des Heiligen Stuhls auf der Biennale von Venedig

Smiljan Radic, Norman Foster, Flores & Prats Architects, Carla Juaçaba, Studio Azzurro, Eduardo Souto de Moura, Francesco Cellini, Javier Corvalán,

Venedig, Italien,

Messen, Pavillons,

Venice Biennale,

Vatican Chapels, so das Thema des Pavillons des Heiligen Stuhls auf der 16. Internationalen Architekturausstellung der Biennale von Venedig, kuratiert von Francesco Dal Co und bei dem 10 weltberühmte Architekten mitwirken.



Vatican Chapels Pavillon des Heiligen Stuhls auf der Biennale von Venedig

Es ist nicht das erste Mal, dass der Heilige Stuhl an einem Event der Biennale von Venedig teilnimmt. 2013 und 2015 hat es einen Pavillon des Heiligen Stuhls auf der 55. und der 56. Internationalen Kunstausstellung von Venedig gegeben. Anlässlich der Kunstbiennale 2013 wurde dem Publikum die Darstellung der biblischen Erzählung der Genesis anhand dreier Themenschwerpunkte gezeigt, die ebenso vielen Künstlern anvertraut worden war: die Schöpfung (Studio Azzurro), die De-Kreation (Josef Koudelka), und die Re-Kreation (Lawrence Carroll). Floornature hatte das Projekt von Studio Azzurro verfolgt, das für das Werk "In Principio (e poi)", die Platte MAXFINE von FMG Fabbrica Marmi e Graniti gewählt hatte. Auf dieses Werk beziehen sich die Bilder, die Sie hier sehen. Es handelt sich dabei um Fotos der Ausstellungsgestaltung im Jahr 2016, als das Werk in den Vatikanischen Museen: La Sala Studio Azzurro eröffnet wurde. Ein Renaissance-Saal in der Gegenwartsabteilung des Museums, das mit der Gestaltung des Architekten Roberto Pulitani das Werk von Studio Azzurro beherbergt.

Am 20. März wurde im Pressesaal des Heiligen Stuhls von Kardinal Gianfranco Ravasi, Präsident des Päpstlichen Kukturrats und Kommissar des Pavillons des Heiligen Stuhls mitProf. Paolo Baratta, Vorsitzender der Biennale von Venedig und Prof. Francesco Dal Co, Kurator des Pavillons, dem Publikum Vatican Chapels vorgestellt, der Pavillons des Hieligen Stuhls für die 16. Internationale Architekturausstellung der Biennale von Venedig.
Für die erste Teilnahme an der Architekturbiennale von Venedig hat der Heilige Stuhl die Insel von San Giorgio gewählt. In dieser grünen Oase an einer der Spitze der Insel werden zehn Kapellen realisiert, die von weltberühmten Architekten stammen: Francesco Celini (Italien), Eduardo Souto de Moura (Portugal), Sir Norman Foster (UK), Flores & Prats (Spanien), Carla Juaçaba (Brasilien), Smiljan Radic (Chile), Javier Corvalán (Paraguay), Andrew Berman (USA), Sean Godsell (Australien) und Teronobu Fujimori (Japan). Kardinal Gianfranco Ravasi hat erläutert, wie die Kapellen für den christlichen Glauben “regelrechte Tempel sind, wenn auch in kleiner Form als die Kathedralen, Basiliken und Kirchen” aufgrund der Präsenz von zwei grundlegenden Elementen der Liturgie: der Ambo (oder Kanzel) und der Altar. Ausdruck des “Heiligen Wortes” und der Feier der Eucharistie. Der Besuch beginnt mit der Ausstellung eines beispielhaften Projekts des Architekten Gunnar Asplund: die «Waldkapelle» aus dem Jahr 1920 auf dem Friedhof von Stockholm. Ein Projekt, das “die konstante Suche der Menschheit nach dem Heiligen innerhalb des räumlichen Horizonts der Natur darstellt, in dem man lebt” (Kard. Gianfranco Ravasi). Der Dialog mit der Vielfalt der Kulturen und Gesellschaftsformen als Bestätigung der Universalität der Kirche wurde möglich durch die Involvierung von Architekten aus verschiedenen Ländern der Welt, von Europa bis Japan, von Lateinamerika zu den USA bis nach Australien.

Die Architekten wurden gefragt, sich mit einem Bautyp zu beschäftigen, der keine Vorgänger oder Modelle hat. Es handelt sich nämlich nicht um die normalen Kapellen innerhalb größerer oder vorhandener religiöser Bauten, sondern um isolierte Orte mitten in einer Umgebung die in der Lagune liegt und sich zum Wasser öffnet.
Ein analoges Thema hat auch Asplund behandelt, der die “Kapelle als einen Ort der Orientierung, des Miteinanders, der Meditation definierte, der sich zufällig oder natürlich auf einem weitläufigen baumbestandenen Areal gebildet hat und als eine körperliche Darstellung des Labyrinths des Lebensweges und des Suchens des Menschen verstanden wird, in der Erwartung eben dieses Treffens” (Francesco Dal Co).

(Agnese Bifulco)

Bildunterschriften:
1. Insel San Giorgio Maggiore aus Wikipedia
2.3. Entwurf der Archiektin Carla Juaçaba - www.carlajuacaba.com.br
4. Skogskapellet, Skogskyrkogården, Foto von Holger Ellgaard aus Wikipedia
5-8 Foto Fotoservice Vatikanische Museen © Musei Vaticani


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