16-01-2007

Umweltbundesamt. Dessau. Sauerbruch und Hutton. 2005

Sauerbruch Hutton,

Deutschland,

Öffentliche Gebäude,

Glas, Stahl, Holz,

Nachhaltigkeit,

Der Bau des Umweltbundesamts (UBA) auf dem brachliegenden Grundstück des Dessauer Gasviertels, ist ganz sicher eines der repräsentativsten Werke für die Architektur, wie sie Matthias Sauerbruch und Louisa Hutton verstehen.



Umweltbundesamt. Dessau. Sauerbruch und Hutton. 2005 Vor allem aber auf den externen Fassaden haben die beiden Planer ihre Vorliebe für die Farbvielfalt zum Ausdruck gebracht und 33 Farben gewählt, die von einem Farbton in den anderen übergehen. Holz und buntes Glas sind hier die Hauptdarsteller, jeweils bei den mit Lärchenvertäfelung verkleideter Brüstungselementen und den zurückgesetzten Fenstern.
Schlüsselelemente des Projekts sind also Kontrast und Integration von Materialien, Formen und Farben, die gekonnt getaktet sind. Diese Philosophie war der Leitfaden auch bei der internen Gestaltung, wo es im Bürobereich immerhin 800 Arbeitsplätze anzuordnen galt. Hier finden wir beispielsweise einen Fußboden aus unverputztem Beton, aber auch Linoleum, geschwungene Formen und klar geschnittene Geometrien. Das Gebäude zeichnet sich nicht zuletzt durch seine hohe Außenwanddämmung aus, was die Heizkosten im Winter stark reduziert. Hierzu wurde eine der derzeit größten verfügbaren Luft-Erdwärmetauscher benutzt.
Eine wichtige Funktion haben in diesem Sinn auch das Atrium und der lange Innenhof, die das Licht eindringen lassen und somit zur Tageslichtbeleuchtung und Erwärmung der Innenräume beitragen, wo sich die Büros befinden.

Website: http://umweltbundesamt.de/index-e.htm
www.sauerbruchhutton.de

Laura Della Badia

GALLERY



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