18-09-2007

Touch of Evil - Nio architecten. Pijnacker, 2004

Maurice Nio - NIO architecten,

Rotterdam,

Zement,

Tunnel,

Touch of Evil ist ein Projekt, das einen Tunnel seiner reinen Funktion der Verbindung zwischen zwei Zonen befreien möchte: Ein abstraktes und strahlendes Motiv klettert auf einem Teil der Wand nach oben, wie ein Fleck, der Besitz des Zements ergreift und dabei die Präsenz des Tunnels hervorhebt und erklärt.



Touch of Evil - Nio architecten. Pijnacker, 2004 Eine gesichtslose Straße verwandelt sich in eine optische und emotionale Erfahrung. Dieses Werk von Maurice Nio des Büros Nio architecten, verwandelt einen entlegenen und anscheinend unbedeutenden Ort in eine Erfahrung, die einen wüsten und anonymen, blassen und gesichtslosen Ort befreit. Das sind die bevorzugten Umgebungen von NIO architecten, mit Bürobasis in Rotterdam. In diesem vergessenen Gebieten entstehen originelle, überraschende, ungewöhnliche Architekturen, die mehr denn je Inhalt schaffen und städtebauliche Qualität vermitteln.
Touch of Evil beschreibt eine mögliche und vibrierende Welt in einer Gegend, die augenscheinlich ohne jegliches Potential war. Der Schlüssel zum Projekt liegt in dem Willen von Nio, die Energie dieser städtischen Kulisse, die durch die schwierigen Umgebungsbedingungen, mit denen sie leben muss, wie die oben verlaufende Bahnstrecke, an das Licht zu bringen und diese anhand der chromatischen Gestaltung an die Oberfläche zu bringen. Das, was Nio als "technischen Raum" - ein urbaner Ausschnitt, ein identitätsloses Fragment der Stadt - verwandelt sich in einen Raum der Überraschungen: Farbig, geheimnisvoll, beunruhigend, unerwartet, entfremdend.
Ein Ort des großstädtischen Umfelds, der vergessen und enterbt wurde, ein Durchgangsort, ein unbestimmtes Gebiet, ein zurückgewiesenes Niemandsland fängt an zu pulsieren und regt die Phantasie des Passanten an. Mit der Geschicklichkeit einer Schlange schlängelt sich die Architektur von Nio durch die Abgründe des durch die Anforderungen und Prioritäten des großstädtischen Lebens benachteiligte Gegend. Es ist kein Zufall, wenn die Wanderausstellung, die seit 2005 durch Europa zieht und das Werk von Maurice Nio zeigt, den Namen SNAKE SPACE trägt, also "Schlangenraum".
Das Projekt hat auch eine Beziehung zum Kino, für das Maurice Nio sehr empfänglich ist. So erläutert Matteo Costanzo von 2A+P: "(...) Der Name des Projekts enthält einen versteckte Hinweis, den man entdecken muss. Touch of Evil ist nämlich der Titel eines kontroversen Films von Orson Welles aus dem Jahr 1958. Ein Krimi mit dunkler Atmosphäre, der mit einer Grenze, einer Überquerung verbunden ist, zwischen den USA und Mexiko ".

www.nio.nl

Foto von Hans Pattist

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