04-06-2007

Sunken Lounge. Heathrow (London). Softroom. 2006

Softroom,

London,

Bar,

Der exklusive Wartesaal der Fluggesellschaft Virgin Atlantic Airlines im Flughafen Heathrow (London) ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen dem Virgin Atlantic In-House Design Team und dem Architekturbüro Softroom.



Sunken Lounge. Heathrow (London). Softroom. 2006 Die Art und Weise, in der dieser Raum konzipiert und realisiert wurde, hat der Anforderung geantwortet, die Reiseerfahrung zu revolutionieren, vor allem aber die Zeit, die die Passagiere im Flughafen in Erwartung ihres Flugs verbringen. Es wurde vor allem die Beziehung zwischen der Einrichtung und dem Raum, in dem diese steht und die diese umgibt untersucht und verleiht somit die Idee, ein Ganzes zu sein. Man hat den Eindruck, dass die eingelassenen Stuhle in den geformten Rand des Fu?bodens geschnitzt sind.
Die 2.500 Quadratmeter der Sunken Lounge sind alles andere, als ein herkommlicher Wartesaal: Die Platte aus schwarzem amerikanischen Nussbaumholz, die geschnitzt und mit Intarsien versehen sind, treffen aufeinander und rufen gebogene Formen aber auch horizontale Offnungen hervor, die fur die Beluftung dienen. Um die Bar herum, die ganz das Aussehen eines Trend-Lokals hat, gliedert sich ein Raum, in dem 30 bis 40 Reisende bequem Platz finden.Die Komposition dieser Zone wurde studiert, um regelrechte Mini-Wohnzimmer zu schaffen, deren typische Hufeisenform trotz der gro?en Dimensionen des Saals eine intime Atmosphare schaffen.
Das Material ist das gleiche schwarze amerikanische Nussbaumholz, das fur den erhohten Fu?boden benutzt wurde. Die ubereinander liegenden und modellierten Profile definieren eine weich gezeichnete Form. Innerhalb dieser ?Schalen? sind gro?e gepolsterte und mit Leder bezogene Sofas angeordnet. Auf der Ruckseite bilden eine Reihe von Edelstahlplatten Stutzen fur integrierte Elemente, wie Blumenkasten, Zeitschriftenablagen und Bildschirme.
Die Armlehnen der Sitzgelegenheiten lassen sich hochklappen, um Steckdosen und Internetanschlusse fur Laptops freizugeben, wahrend die seitlichen Tischchen zum Essen benutzt werden konnen.
In der Einrichtung ist auch die Klimaanlage untergebracht.
Die Aufmerksamkeit galt vor allen den ergonomischen Faktoren, anhand von CAD-Studien, Modellen und Prototypen in Naturgro?e, die von einer gro?en Zahl der potentiellen Anwender getestet wurden.Die Decke erinnert in ihrer Konfiguration an den gewellten Verlauf des Bodens und der Sessel und spielt gleichzeitig auf den von Wolken durchzogenen Himmel an.
Dieses Ergebnis war moglich, weil die Klimaanlage unten angeordnet ist und somit die erdruckende Prasenz von hangenden Decken und Gittern vermeidet, die normalerweise in Flughafen zu finden sind. Das System ist ganz sicher dem Clubhouse zu Gute gekommen, das heute zu den modernsten Strukturen auf dem Sektor gehort.

Laura Della Badia

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