08-05-2007

Studio UAU. Verwaltungszentrum Hitech Systems. Leinì, Turin, 2006

Marco Verrando,

Turin,

Unternehmen, Buros,

gleichzeitig,

Zement, Glas,

Das Projekt für das neue Verwaltungszentrum der Gruppe Hitech Systems in Leinì, im Landkreis Turin, wurde mit der präzisen Absicht konzipiert, eine zeitgenössische, technologische, direkte Stilsprache zu zeigen, anhand der die Firma -auf dem Sektor der Verpackungstechnologien spezialisiert- das eigene Image fördern möchte.



Studio UAU. Verwaltungszentrum Hitech Systems. Leinì, Turin, 2006 Autor des Projekts ist das Büro UAU, das zu den aufstrebenden Gruppen des Turiner Panoramas gehört.
Kennzeichen dieses Entwurfs sind der technologische Imperativ und die Berufung für die Beziehung mit der Außenwelt. Innovative, glänzende und verführerische Materialien charakterisieren die Gebäudehülle, die fast die erste Visitenkarte für den Kunden wird, beginnend bei der Hauptfassade, die komplett aus Strukturglas und Stahl besteht und gedacht wurde, um verschiedene Neigungen in den drei Raumrichtungen zu haben: Wie ein optisches Diaphragma zum Gebäudeeingang wird die Fassade zur Vermittlerin, mit der sich das Innere nach Außen darbietet, in einer konstant aktiven Dialektik der visuellen Interferenzen.
Der zentrifugale Druck der Fassade, die sich mit einer starken Dynamik nach Außen ausdehnt, was auch von der Projektion und der Neigung in den Raum der stählernen Tragwerkspfeiler betont wird, wird seitlich von den beeindruckenden unverputzten Trennwänden aus Stahlbeton eingedämmt. Diese Trennwände haben die zweifache Aufgabe, die Hauptfront des Baus einzugrenzen und zu betonen und dabei eine Verbindung mit der Außenwelt zu schaffen.
Die Regie der Komposition wird von dem Willen dominiert, das Tageslicht einzufangen und zu katalysieren: Die Räumlichkeiten nähren sich von der Beziehung mit dem Tageslicht und der umliegenden Landschaft.

Das Gebäude gliedert sich auf zwei Stockwerke. Im Erdgeschoss befinden sich der Empfang, die Eingangshalle und einige Zusatzräume: Hier wird der Raum von einem leichten Treppenhaus gekennzeichnet, das mit einer Stahlstruktur und supertransparentem Glas realisiert ist. In der zweiten Etage liegen die Büros und der Sitzungsraum, in einem Ambiente, in dem sich der Beton in einem eng umschlungenen Tanz der Transparenzen und der undurchsichtigen Stellen, der durchscheinenden Filter und der dichten Massen mit dem Glas konfrontiert.Geplant, um sich von den Formen des Ortes abzusetzen, verweigert das Bauwerk die Mimesis, die Analogie oder den Bautyp und versucht, aus der Technologie und der Innovation seine Stärke zu machen.

Foto von Marco Verrando

GALLERY


Il nostro sito web utilizza i cookie per assicurarti la migliore esperienza di navigazione.
Se desideri maggiori informazioni sui cookie e su come controllarne l’abilitazione con le impostazioni del browser accedi alla nostra
Cookie Policy

×