10-10-2016

Studio Azzurro In Principio (e poi) in den Vatikanischen Museen

Studio Azzurro,

Italo Rondinella,

Biennale di Venezia, Museen,

Venice Biennale, Arts,

Am 28. September wurde Sala Studio Azzurro der Vatikanischen Museen vorgestellt: Eine ganz besondere Räumlichkeit dank der interaktiven Videoinstallation In Principio (e poi) - Am Anfang (und dann), die von dem bekannten Kollektiv mit 4 Platten von FMG Fabbrica Marmi e Graniti realisiert wurde.



Studio Azzurro In Principio (e poi) in den Vatikanischen Museen

Die Platten MaxFine von FMG Fabbrica Marmi e Graniti wurden von Studio Azzurro für das Werk In Principio (e poi) (Am Anfang und dann) - eine interaktive Videoinstallation des bekannten Künstlerkollektivs gewählt, der bei dem ersten Pavillon des Heiligen Stuhls auf der 55. Internationalen Kunstbiennale von Venedig gezeigt wurde.
Ab dem 28. September gehört die Videoinstallation zu der permanenten Sammlung der vatikanischen Museen und ist in der Raumgestaltung des Architekten Roberto Pulitani in einem Renaissance-Raum der Gegenwartsabteilung des Museums zu sehen, der Sala Studio Azzurro.
Das Werk besteht aus vier Tafeln, die die Schöpfungsgeschichte zeigen und das Ergebnis einer langen Überlegung und der Verarbeitung zahlreicher ikonografischer Quellen sind. Die Projektion erfolgt auf 4 Platten MaxFine von FMG Fabbrica Marmi e Graniti in der Farbe Dark Depth und im Format 320x160 cm. Die erste Tafel ist horizontal zum Boden des Saals und zeigt “Am Anfang”, das Licht schneidet die Dunkelheit, die ersten Elemente bilden sich. An den Seitenwänden befinden sich zwei Tafeln ohne Schrift, “.. und dann”. In der Taubstummensprache wurden die Klänge und Geräusche der pflanzlichen Elemente (Umwelt) und der Tiere dargestellt. An der Frontwand die letzte Tafel “... und dann ohne Raum und ohne Zeit (die Menschen). Hier wie bei den anderen Tafel wird die Interaktion mit den Figuren auf den Tafeln durch die Berührung des Besuchers ausgelöst.
Anhand der Verwendung fortschrittlicher Technologien kann das Publikum mit den Bildern interagieren und so die Regeln der klassischen Nutzung eines Werks überwinden. Es gibt kein “Berühren verboten” sondern vielmehr eine Einladung zu wagen und dem Werk durch die Berührung mit der Hand Leben einzuhauchen, mit einer Geste, die an das berühmte Fresko von Michelangelo in der nahen Sixtinischen Kapelle erinnert.

(Agnese Bifulco)

Bild Gestaltungsskizze, Gesamtansicht des Werks – interaktive Videoinstallation, cm 530 x 1110 x 1110 Courtesy © Studio Azzurro

Die Bilder der Installation beziehen sich auf die Gestaltung anlässlich der 55. Internationalen Kunstausstellung, Il Palazzo Enciclopedico, Biennale Venedig
Photo by Italo Rondinella - Courtesy by la Biennale di Venezia

http://www.museivaticani.va/
http://www.irisfmg.it/


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