10-01-2011

Stockholm

Stockholm, Schweden,

Geschaft, Bar, Hotel, Halle,

Design, gleichzeitig,

Architektur und nachhaltiges Design, Frack für die Nobelpreisverleihung, Fleischbällchen in Soße mit Kartoffeln bei Ikea, die legendäre Ingrid Bergman – das alles zwischen hellem Holz, mit weißen Tischdecken geschmückten Tischen und einer brennenden Kerze: Das ist Stockholm, die Stadt, die auf dem Wasser schwimmt, aber auch  umweltfreundlich – cool,  ist, bzw. die erste grüne Hauptstadt von Europa 2010.



Stockholm
Architektur und nachhaltiges Design, Frack für die Nobelpreisverleihung, Fleischbällchen in Soße mit Kartoffeln bei Ikea, die legendäre Ingrid Bergman – das alles zwischen hellem Holz, mit weißen Tischdecken geschmückten Tischen und einer brennenden Kerze: Das ist  Stockholm, die Stadt, die auf dem Wasser schwimmt, aber auch  umweltfreundlich – cool,  ist, bzw. Die erste grüne Hauptstadt von Europa 2010.
Schon im zweiten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts verfügte Stockholm über das Manifest “Vackrare Vardag Svara”, schönere Alltagsgegenstände anhand derer das  schwedische Design die exakte skandinavische Mentalität mit ihrem Konzept einer “demokratischen und “humanistischen” Gestaltung verkörperte, die auch heute noch den Zweck hat, den Alltag mit kleinen und großen Erfindungen einfacher zu gestalten.
Heute dehnt sich Stockholm, das Venedig des Nordens, ständig weiter aus mit Gastlichkeit, innovativer Küche und Shopping – alles im Zeichen der Architektur und des Designs.  Die verschiedenen  Architekturen der Stadt  reihen sich vor den Augen des Betrachters auf wie Zeugen des mittelalterlichen Stils in der Altstadt - Gamla Stan – und des von König Gustav geprägten Stils zu Ende des 18. Jahrhunderts  mit seinen zarten Farben wie Weiß und Grau. Aber es ist der Stil Swedish Grace aus dem Zeitraum zwischen 1900-1930, während dem die Architekten in engem Kontakt mit den Handwerkern und den Künstlern der Sektoren Holz, Glas, Textilien und Metall arbeiteten, der die Leitfäden für die schwedische Gestaltungskunst vorgibt. 
Eines der ersten Beispiele ist die Lilievalch’s Art Gallery, entworfen von Carl Bergsten, während der  Übergang zum Modernismus von der Stockholmer Stadtbibliothek von Gunner Asplund vertreten wird. Die Architektur der Gegenwart nimmt noch Ideen vom Swedish Grace auf und lässt sich von Beispielen des ersten Jahrzehnts des vergangenen Jahrhunderts inspirieren.

Wenn man die Stadtviertel durchquert, so kann man die Unterschiede der sie bewohnenden “Stämme” erkennen, die unterschiedlichen Angebote von Neuheiten, Essen und Übernachtungsmöglichkeiten.
Das Viertel Norrmalm lässt sich mit der Finanz-City  vergleichen, wie sie typisch für New York ist, während Djurgarden der regelrechte Treffpunkt der Bürger mit der Natur ist.
Hier liegt auch der Skansen, das größte Freiluftmuseum und das Vasa-Museum mit dem Schlachtschiff aus dem 17. Jahrhundert,  und all dies umgeben von den königlichen Gewächshäusern und Gärten  mit der neuen Realität der biodynamischen Märkte.
Ostermalm wie Manhattan Upper East wo die “In”-Leute wohnen und wo es vor Räumen wimmelt, die dem Home Design gewidmet sind.
Man schläft im  Story Hotel, einem Hotel, das in seinem Stil an ein Loft erinnert, Werk von dem Architekturbüro Koncept oder dem Birger Jarl Hotel, einem Hotel, das ein echter „work in progress“ ist: Jedes Jahr lädt das Hotel einen schwedischen Designer ein, um das Hotel zu renovieren oder der Einrichtung einen Gegenstand hinzuzufügen. Beim Essen ist Ostermalms Saluhall ein wahres Gedicht, der überdachte Markt aus dem Jahr 1880,  der ideale Ort, um die typischen schwedischen Gerichte auf der Basis von Fisch und Schalentieren zu verkosten.
Sodermalm hingegen ist das ehemalige Arbeiterviertel, das seit den letzten Jahren sehr im Trend liegt. Es gibt zwei Treffpunkte in diesem Viertel: Der Platz Mariatorget mit den Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert, in denen sich kleine Antiquitätenläden und Cafés befinden und Buzz SoFo (südlich der Folkungagatan), das dem East Village von New York ähnelt mit Vintage-Läden und ethnisch geprägte Räumen.
Ein „Muss“ ist das Hotel Rival, ein ehemaliges Kino im Jugendstil, das Benny Anderson, dem vormaligen Mitglied der Gruppe Abba gehört. Jedes Zimmer ist mit einem Poster der berühmten schwedischen Filme dekoriert und in jedem Zimmer gibt es als Besonderheit... einen Teddybär!

Aber das Shopping ist hier eine wahre Überraschung.
Sie kaufen gerne umweltbewusst ein? Dann finden Sie hier einige nützliche Adressen. 
Trendige Kleider aus ökologischen Stoffen bei  Ekovaruhuget, 100% pflanzliche und zu 95% ökologische Lebensmittel bei SoFo im Good Store, Parfums, die in Anwesenheit eines Parfum-Meisters aus natürlichen Zutaten individuell zubereitet werden bei Sencha und natürlich den Megastore Beyond Retro wo man Vintage-Moede zu Preisen finden kann, die für alle Taschen geeignet sind. Und das Design? Natürlich im Design House, das Gegenstände produziert, die von ca. 60 unabhängigen Designern entworfen werden. 
Ihr Wahrzeichen ist die Lampe Block Lamp von Harri Koskinen, die seit dem Jahr 2000 zur permanenten Sammlung des MoMa von New York gehört. 
Wenn Sie hingegen alles Mögliche suchen, von Stoffartikeln hin zu Kinderspielsachen oder Einrichtungsgegenständen für Bad oder Küche im Zeichen des schwedischen Designs der Gegenwart, dann gehen Sie zu Design Torget.
Wenn Sie Stoffe mögen, dann müssen Sie unbedingt zu 10 – Gruppen gehen, wo die Stoffe produziert werden und alle Schritte von der vorbereitenden Skizze bis zum bedruckten Stoff kontrolliert werden.
Man kann nicht aufbrechen, ohne einen guten Kaffee in der Kafè Bar auf der Hornsgatan getrunken zu haben, wie der Held von Stieg Larsson, Mikael Blomkvist oder Weihnachten mit einem Glas Glogg gefeiert zu haben, der unserem Glühwein gleichkommt und mit Zimt und Nelken gewürzt ist.

Cintya Concari


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