11-06-2013

Schweiz: Wo die Architektur zu Hause ist

Santiago Calatrava, Jean Nouvel, Mario Botta, Renzo Piano, Frank Gehry,

Basel, Die Schweiz,

Museen,

Design,

Arts,

Zeitgenössische Museen aus der Hand der Architekten Renzo Piano, Mario Botta, Frank Gehry, Jean Nouvel, Herzog & de Meuron.
Ein kleines Land, aber ein Konzentrat von Kunst, Design und Architektur von höchstem Niveau.



Schweiz: Wo die Architektur zu Hause ist

Luzern.
Kunstmuseum Luzern entworfen vom Architekten Jean Nouvel
Europaplatz 1
Eröffnung 2000

2000 vom französischen Architekten Jean Nouvel fertiggestellt, gilt dieses Werk als symbolische Antwort auf den anliegenden Bahnhof, der 1991 vom Architekten Santiago Calatrava errichtet wurde. Das Bauwerk, dessen gläserne Architektur auf den Reflexionen und den Transparenzen beruht, lässt sein 9.600 Quadratmeter großes Dach zum See auskragen und fügt sich natürlich in die Berglandschaft ein. Die Verbindung zwischen dem Museum der Bildenden Künste von Luzern und dem Museum für Moderne Kunst von Luzern hat eine große Anlage geschaffen, nämlich das Kultur- und Kongresszentrum Luzern, KKL. Die Architektur des modernen Museumsbaus, Glas und Stahl auf circa 2.100 Quadratmetern aus der Hand des französischen Architekten Jean Nouvel hat eine beeindruckende Struktur, die aus einer Reihe von Konzertsälen und Galerien besteht, in denen das jährliche Lucerne Sommer Festival stattfindet.

Basel
Museum der Kulturen Basel - Erweiterungsbau von den Architekten Herzog & de Meuron
Münsterplatz 20
Eröffnung 2011

Perfekt in die städtische Skyline integriert, ist die von den Schweizer Architekten Herzog & de Meuron auf dem Gebäude des Museums der Kulturen in Basel positionierte Krone eine Lektion, wie sich die Gegenwart der Tradition anpassen kann. Das Projekt für den Erweiterungsbau der Architekten Herzog & de Meuron wird von ihnen selbst als eine “atemberaubende Krönung für die historischen Mauern bezeichnet: Das Dach mit seinen schönen unregelmäßigen Falten fügt sich harmonisch in das Umfeld des Münsters ein. Die neue Überdachung entsteht aus einem Spiel von Zerrspiegeln, in denen die typischen Giebeldächer der Stadt eine neue Identität finden. Das Museum der Kulturen von Basel ist zur Zeit eines der wichtigsten Völkerkundemuseen von Europa. Die Sammlung mit über 300.000 Teilen genießt Weltruf und die Gegenstände stammen aus Europa, Afrika, Amerika, Ozeanien und Asien.


Weil am Rhein
Vitra Design Museum entworfen vom Architekten Frank Gehry
Charles – Eames Straße 2
Eröffnung 1989

Das Vitra Design Museum, nur wenige Kilometer von Basel in Deutschland gelegen, gilt als das wichtigste private Museum weltweit für Möbeldesign und in zweiter Linie für die Architektur der Moderne und der Gegenwart. Bei seiner Eröffnung im Jahr 1989 war es das erste Projekt, das der berühmte kalifornische Architekt Frank Gehry in Europa realisiert hatte.
Von Außen erscheint der Museumsbau von Frank Gehry wie eine blütenweise und asymmetrische Masse, die aus Kuben, Türmchen, Gehsteigen und schrägen sowie überlappenden Elementen besteht. Innen hingegen zeichnet er sich durch eine Folge von Räumen mit unregelmäßiger Form und Anordnung aus. Oberlichter und Schlitze garantieren den Wechsel von Kunst- und Tageslicht, was den ausgestellten Gegenständen etwas Besonderes und Geheimnisvolles verleiht. Das Museum organisiert 2 bis 3 Ausstellungen pro Jahr, die sich mit den historischen und aktuellen Entwicklungen des Designs befassen. Diese Ausstellungen bieten dem Besucher einen Überblick über die Vielfalt und die Bedeutung des Designs.

Basel
Museum Tinguely entworfen vom Architekten Mario Botta
Paul Sacher – Anlage 2
Eröffnung 1996

Das Museum Tinguely liegt direkt am Rheinufer und ist das Werk des Tessiner Architekten Mario Botta. Es beherbergt die größte Werksammlung von Jean Tinguely (1925–1991), einem der wichtigsten und innovativsten Schweizer Künstler des 20. Jahrhunderts.
Der vom Architekten Mario Botta ? Freund des Schweizer Künstlers ? gestaltete Museumsbau ist ob seines Inhalts schon etwas Besonderes, was durch die Lage neben der Autobahn im östlichen Teil des “Solitude&rdquo-Parks und am Ufer des Rheins noch betont wird. Es lohnt sich, das Museum vom anderen Flussufer zu betrachten, von wo es in seiner gesamten Pracht erscheint. Im Inneren beeindruckt die Menge Tageslicht, die durch ein System von Oberlichtern gefiltert wird.


Riehen.
Fondation Beyeler entworfen vom Architekten Renzo Piano
Baselstrasse 101
Eröffnung 1997

Der Museumsbau entwickelt sich auf einer einzigen Ebene und ist das Resultat der Planung durch den italienischen Architekten Renzo Piano. Eine leichte und elegante verglaste Überdachung weicht das Licht auf, das von oben einfällt und verteilt dies in den Ausstellungsräumen. Außen sind die Mauern komplett mit Stein verkleidet, die lang und durchgehend so komponiert sind, dass sie das Gelände neu gestalten. Im Inneren enthalten vier zentrale Trennwände die Galerie ? ein unterbrechungsfreier dreischiffiger Raum. Dieser Raum ist durchgehend und betont dabei nur die Elemente der architektonischen Gestaltung: Die glatten verputzten Wände, den Holzfußboden und die helle Decke. Das räumliche Resultat ist eine harmonische Integration zwischen der Ausstellungslogik in der Saalabfolge und der zeitgenössischen Fluidität des Raumes, der von den perspektivisch gesehen“nach Außen gerichteten” Schiffen verlängert wird. Die Suche nach einer Kontinuität zwischen Architektur und Natur wird hier besonders deutlich.

Bern.
Zentrum Paul Klee entworfen vom Architekten Renzo Piano
Monument im Fruchtland 3
Eröffnung 2005

Gut 4.000 der fast 10.000 Werke von Paul Klee können im Herzen von Bern besichtigt werden: Bilder, Aquarelle und Zeichnungen bis hin zum biografischen Material des Künstlers, der in dieser Stadt die Hälfte seines Lebens verbracht hat. Der Museumsbau wurde vom italienischen Architekten Renzo Piano entworfen. Er hat hier eine grüne Insel geschaffen, aus der drei Hügel aus Glas und Stahl hervortreten, in denen die Ausstellungsräume untergebracht sind, sowie ein Saal für Konzerte und Veranstaltung, ein Museum für Kinder, Plenarsäle und Seminarräume. Die Werke von Paul Klee werden anhand einer regelmäßig rotierenden Auswahl von 120 bis 150 Werken gezeigt, die sich von Mal zu Mal mit anderen Themen befassen.
Das Kindermuseum Creaviva ist hingegen ein Ort großer Kreativität. Sie kommen hier in Kontakt mit den Originalwerken, mit Eindrücken, die die unterschiedlichsten Themen und verschiedensten Techniken betreffen und so entsteht ein Raum, in dem sie ihren eigenen und unverwechselbaren Eindrücken Gestalt verleihen können.

Cintya Concari


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